In Antwort auf: Gravelbiker_Berlin
Hallo Martin, kein Auto, das ist natürlich ein Grund. Und absolut löblich dazu!! Wer kein Auto hat, dem sollte man tatsächlich ein E-Bike gönnen, das ist ja gar keine Frage.
Christoph


Mein Auto habe ich vor ca. 15 Jahren meinem Sohn überlassen, weil ich nie gerne Auto gefahren bin, mich immer dabei gestresst und unsicher fühlte, vor allem wenn ich Radfahrer überholen musste/wollte. Und nehme halt all die Nachteile des Nichtautofahrens in Kauf.
Es ist keine Frage des ökoloischen Bewusstseins, es ist durchaus auch eine Frage, ob ich mir das leisten kann, aber in aller erster Linie fühle ich mich so wohler.

Momentan versuche ich das Pedelec noch herauzuschieben, vor allem, weil ich glaube, dass mich dann der innere Schweinehund einholt und ich auch dann mit Unterstützung fahren würde, wo ich es eigentlich nicht wollte. Und bei Reisen würde mich die Frage des Lademanagements nerven, aber sicher kann man sich daran gewöhnen.

Mit Akku und Motor bis zum Bahnhof, das Ganze dann dort in eine Gepäckablage, die eigentliche Tour mit Muskelantrieb abradeln und elektrisch unterstützt wieder nach Hause- das wäre für mich ideal.

Und ja, meine Touren plane ich so, dass -zumal mit Gepäck- möglichst wenig Höhenmeter dabei sind. Und ich gebe zu, dass ich ein schlechter Abfahrer bin und steile Abfahrten mir gar keine Freude sind, sondern auch wieder nur Stress bereiten.
Dass ich damit in die Kategorie der Flussradwegfahrer gehöre, stört mich nicht. Aber ich habe großen Respekt vor denen, die auch lange, schwere Anstiege und Abfahrten nicht scheuen.