Hallo Christph,
also hier tust du Margit ganz deutlich unrecht.

Was Navigation betrifft, hat jeder seine Vorlieben, darüber lohnt sich nicht zu streiten. Und jeder kann nur Tipps zu den Programmen geben, die er kennt (und das er natürlich für das Beste hält- das geht mir genauso)
.
Bei deinen Fragen hattest du nicht darauf hingewiesen, dass Antworten, die nicht Garmin-kompatibel sind, nicht erwünscht sind.
Wenn das so gewesen ware, hätte ich nicht einen einzigen Beitrag geschrieben, denn mit Garmin kenne ich mich so gut wie nicht aus.
Margit hat- ähnlich wie ich - mit einem Garmin-Autonavi begonnen. Aber nach dem ersten Motorola defy war Garmin für mich nicht mehr relevant, auch wenn ich die Vorteile eine outdoor-Navis durchaus positiv werte.
All die Programme, die zur Routenplanung geeignet sind, auszuprobieren, kann wohl niemand zeitlich schaffen, der im Arbeitsleben steht, selbst ein Rentner kann das nicht.
Also wirst du eine Entscheidung treffen müssen, mit welchem Programnm du dich eingehender beschäftigen willst.
Und währenddessen wirst du Tipps bekommen, das ein anderes für deine BEdürfnisse vielleicht doch noch besser geeinet ist. Dann springst du von einem zum andern hin und her, ohne eines wirklich bis in alle Einzelheiten kennenzulernen.

Das andere ist die Frage des Alters und der körperlichen Fitness und der damit zusammenhängenden Frage ob Pedelec oder Muskelfahrrad. Wenn es dir um Training geht, bist du hier im falschen Forum, hier geht es um Reisen oder Touren.
Ich habe noch nie in meinem Leben nach einer Tour die Durchschnittsgeschindigkeit angeguckt, Wattzahlen etc. interessieren mich auch nicht. Und der zusätzliche Windwiderstand eines Tablets schon gar nicht.
Außerdem kannst du das flache Umland Berlins nicht mit den Hügeln/Bergen um München vergleichen.

Und wer halt Rentner ist, kann anders mit seiner Zeit haushalten, als jemand der noch arbeiten muss und deshalb nicht so viel Radfahren kann, wie er gerne möchte. Und wer sein Handy oder auch Tablet dafür nutzt, neue Strecken im eigenen Umland zu finden, und kennenzu lernen, kann mit seinen/ihren Erfahrungen durchaus dazu beitragen, dass andere einen Anhaltspunkt/Tipp/Idee finden, um auf ähnliche Weise auch woanders zu verfahren. Es gibt ja keine Pflicht, die Dinge auszuprobieren.

All das ist völlig unabhängig davon, ob jemand Pedelec fährt oder Biofahrrad, und leichter oder schwerer eine Berg rauf kommt als der andere.
Momentan fahre ich noch ohne e-Unterstützung, aber der Gedanke, mal 7 km mit 6% Steigung nicht in einer Stunde zu bewältigen, sondern in 20 Minuten, der hat schon was für sich.

Auch der Gedanke, dass sich, bis ich in wirklich schöne Gegenden komme, erst einmal 50 km durch die "Ödnis", vielleicht sogar mit Gegenwind fahren muss- (und dann zu wenig Zeit zu einer Tour duch die Berg bleibt) geht auch in die Richtung, eins meiner Räder auf e-Unterstützung umubauen.

VG aus Budapest
Martin