In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: panta-rhei

Also "weniger". Konsum, Besitz ... und auch Bequemlichkeit.

Womit wir mal wieder beim Thema wären: es ist leicht, auf Besitz oder 'Bequemlichkeit' zu 'verzichten', von denen man selbst überzeugt ist, dass man sie nicht braucht bzw. will. Dann ist es nämlich kein Verzicht.
Ich habe weder hier im Forum noch außerhalb jemanden kennengelernt, der Rad fahren eigentlich ganz furchtbar findet und viel lieber ein Auto oder ein Pedelec hätte, aber aus politischen bzw. moralischen Gründen darauf verzichtet. Alle so zumindest mein Eindruck fahren gern Rad. Dann ist es zumindest ein bisschen unglaubwürduig, anderen Verzicht zu predigen.

Hier müßte man da eher zum Verzicht auf Fernreisen (insbesondere aber nicht nur per Flugzeug) auffordern, zum Verzicht auf das x-te Neu-Rad sowie verzichtbarer Neuteile und zudem sicherstellen, dass die ohnehin zu verkleinernde Wohnfläche während der eigenen Reise stets untervermietet wird. Zudem gilt es strikt gegen den Bau von asphaltierten Radwegen vorzugehen. Alles berechtigt, aber schwierig durchzusetzen (mich eingeschlossen).

Nachdenkliche Grüße
Maja