In Antwort auf: panta-rhei
In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: schorsch-adel
Zitat:
Wie ich auf einen halbwegs verträglichen ökologischen CO² Fußabdruck komme, ist eigentlich egal.
Eben gerade nicht, wenn ich ihn nur unter Verletzung von Menschenrechten erreiche.

Das ist ja gerade das, was Vielen bei ansonstem besten Absichten aus dem Blick gerät.


Woher weißt du, dass das aus dem Blick gerät?

Sorry, das ist doch wohl offensichtlich:


Der Schorsch-Adel bezog sich meinem Verständnis nach auf die Mitschreibenden in diesem Thread, die seiner Ansicht nach nur auf ihren persönlichen Vorteil schielen und nicht merken, dass sie dabei andere ausbeuten. Und das ist m.E. in dieser Verallgemeinerung nicht wahr. Ich merke das. Täglich.


Zitat:

In Antwort auf: Martina
Fossile Energieträger zu verwenden verbietet sich wegen dem CO2-Fußabdruck, der auch durch die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel erschreckend wenig verkleinert wird,


Das stimmt defintiv nicht:
Treibhausgasemission ist beim Auto 3-5 mal so hoch wie bei der Bahn!!!

Quelle: UBA https://www.umweltbundesamt.de/bild/vergleich-der-durchschnittlichen-emissionen-0


Du arbeitest dich an der falschen Person ab. Ich habe noch nie ein Auto besessen. Im Gegensatz zu dir halte ich das aber nicht für einen Grund, pausenlos mir selbst auf die Schulter zu klopfen und den bösen Autofahrern die Schuld an allem zu geben. Ich bin wenn überhaupt nur marginal besser als sie. Ich habe schon diverse Co2-Rechner bemüht und alle kamen aufgrund meines langen Arbeitswegs (als ich noch täglich ins Büro gefahren bin) zu einem erschreckenden Ergebnis. Das Problem wird nicht dadurch gelöst, dass ich mit der Bahn pendle, das Problem ist, dass ich überhaupt pendle. Verallgemeinert gesprochen: das Problem liegt darin, wieviel Mobilität wir für selbstverständlich halten. Dass wir ein Auto nehmen, setzt dem ganzen nur noch die Krone auf, aber auch wenn alle Menschen mein Autofahrverhalten an den Tag legen würden, würde das die Welt nicht retten.