In Antwort auf: iassu
Danke für diesen Beitrag!
Ich habe keine Ahnung, wie "der" Weg der Mobilität in die Zukunft sein kann/wird/soll. Elektro halte ich aber definitiv nicht für geeignet.

Das ist eine scheuklappig-egozentrische Eure-Armut-kotzt-mich-an-Wahnidee unserer an die Jahrzehnte lang gewohnte Ausbeutung des Rests der Welt adaptierten Bevölkerung.

Leider sehe ich aber nicht, daß bzw wann der Elektroirrsinn deswegen implodieren sollte. Wir haben gelernt, die Verbrennung von Fossilien so lange fortzusetzen, bis es nicht mehr länger geht. Warum sollte das mit Kobalt und Lithium anders sein.



Natürlich werden wir nicht alle glücklich grinsend in unseren dicken e-Autos weiter herum stauen. Das selbe in unseren Stinkautos ist aber auch keine Alternative. Dass unsere Lebensweise weder nachhaltig noch sozial angemessen ist, ist auch nicht neu. Wir können daran aber eine Menge ändern.

Ich empfehle Pragmatismus: Ich habe diese Welt und diese Art zu wirtschaften nicht erfunden. Ich kann sehr vieles nicht wirklich beeinflussen. (Ich würde z.B. gerne jeder Näherin eines meiner T-shirts einen Euro extra drauflegen, aber das kann ich nicht. Wobei so manche Öko-Labels nur vordergründig Probleme lösen: Der exorbitante Preis entspricht einer Lösung, die "Lösung" ist aber oft keine.) Ich kann aber sehr wohl meine Lebensweise anpassen und damit in Teilbereichen etwas verbessern. Tun, was geht, ist immer besser, als schockstarr vor dem Riesenhaufen ungelöster Probleme zu sitzen.

Wenn ich anschaue, wie meine Frau und in leben, wie wir z.B. unser Häusl sanieren, leisten wir durchaus einen spürbaren Beitrag. Den erweitern wir auch kontinuierlich.

lg!
georg