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#801321 - 18.02.12 19:34 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: veloträumer]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5123
Vielen Dank für den Kommentar, Leider könne meine Bilder nicht mit deine mithalten. Ich arbeite aber dran. Bei den Taschen meiner Frau wundere ich mich auch immer wieder. diese mal mußte ich sie aber gewaltig bremsen. Sie plant jetzt nächstes mal weniger Radklamotten mitzunehmengrins. Ich glaub das aber wenn ich es sehe.

zu der sozialen Diskrepanzist anzumerken daß es in Argentinien sehr viel der krise in 2001 geschuldet ist. Bekannte sagen daß man vorher z.B in Buenos Aires keine Bettler gesehen hat. Heute sind sie unausweichlich. Die Situation der Cartoneros ist bedrückend. dort sind Kinder und Jugendliche Tagsüber in der Schule, nachts arbeiten sie dann als Cartonero um sich die Schule leisten zu können. Mit dem Medienproblem hast Du recht, wobei die Situation in Ururguay (mal abgesehen von der Küste und Montevideo) besser ist. Nächste Woche fang ich mit dem Wiki für Uruguay an. Braucht halt Zeit.

Gruß
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.Forumstreffen Edersee 2014
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#801743 - 19.02.12 22:29 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: spike0]
xasso
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 104
Juhu, endlich mal wieder ein Amateur wie ich! Für mich liest sich ein Bericht wie deiner wesentlich "realer" und lebensnaher als viel von der Profi-Poesie hier.
Respekt vor dem Mut, der Leistung und dem Durchhaltevermögen!
Null Ahnung von Technik!
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#804229 - 28.02.12 00:39 Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: 2blattfahrer]
IronMonkey
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11
Aloha!

Meine erste Radreise ist zwar schon ein Weilchen her, aber da mich vor allem dieses Forum dazu inspiriert hat, wollt ich euch natürlich auch bisschen daran Teil haben lassen und mich auf diesem Wege nochmal bei allen bedanken schmunzel

Meine Reise führte mich durch folgende Orte:

Flensburg - Abenraa - Dyehaven - Haderslev - Hejlsminde - Kolding- Vejle - Horsens - Odder - Aarhus - Randers - Aalborg - Frederikshavn - Skagen

Da ich leider nur eine Woche Zeit hatte aber mich das Fernweh gepackt hatte, beschloss ich eine einwöchige Reise zu unternehmen. Da ich in der Großstadt lebe und mir das ganze Treiben vor der Tür manchmal zu viel wird, wollte ich mit dem Rad vor allem durch schöne und Ruhige Landschaften fahren. So fiel die Wahl dann schließlich auf Dänemark. Auch weil ich dort zuletzt mit etwa 13 Jahren war und das Land in schöner Errinerung behalten habe.

Am 1. Juli 2011 sollte es also los gehen. Ich beschloss mit der Bahn von Hamburg nach Flensburg zu fahren um von dort dann den nördlichsten Teil Dänemarks, Skagen mit dem Rad zu erreichen.

Von Flensburg ging es in Richtung Norden durch die Altstadt und ab ans Meer. Ab da an wusste ich wieder wieso ich hier bin.


Marineschule Mürwik in Flensburg


Blick vom Capingplatz auf Abenraa


Blick vom Kniusbjerg


auf dem Weg zur "Attraktion"


sieht nicht nur bei dem Regenwetter einladend aus


Die "Attraktion". Hätte das Wetter gestimmt, wäre ich geneigt gewesen zu baden, ich war aber bereits Nass zwinker


Hindemade

[/i]
Hier konnte man wunderbar verschnaufen und die Umgebung genießen schmunzel


Sobald man nach der Kamera griff eilten Sie davon traurig




lieber tragen


Pfad nach Haderslev





Kreisverkehr ohne Verkehr




Hejsager Strand





Haderslev


Hejlsminde


Kolding








Mein treues Gefährt schmunzel


Schloss Koldinghus




Bølgen in Vejle






"Double Blind" von Michael Kvium in Horsens


kurz vor Aarhus wieder das Meer zur Rechten




Durchquerung eines wunderbaren Waldes




Abendessen auf dem Campingplatz in Aarhus


...kurz nochmal zum Strand um den Tag ausklingen zu lassen"




Aarhus Theater


ARoS Aarhus Kunstmuseum


Muh Muh!


Ein besonders schöner Ausklang in Aalborg. Die Nacht zuvor soll es hier ein heftiges Unwetter gegeben haben. Glück gehabt zwinker


Erinnerte mich ein bisschen an die Große Freiheit in HH zwinker


Aua!


Da gehts gleich rüber


schöne Gassen in Alborg




Abgeschleppt!


Frederikshavn


Strand und Palmen in Dänemark!


Die ersten Dünen auf dem Weg nach Skagen
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#804230 - 28.02.12 00:40 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: IronMonkey]
IronMonkey
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11



Skagen. Mit so vielen Menschen und Yachten hab ich nicht gerechnet bäh


Trotzdem schön


Nord- & Ostsee


Das Resultat meiner Reise


Bahnhof in Alborg. Von hier ging es dann zurück

Ich fand die Reise super, auch wenn es zwei Tage davon ziemlich stark geregnet hat. Jedenfalls habe ich auch einiges gelernt, was ich beim nächsten Mal anders tun würde unschuldig Vielleicht konnte ich mit den Bildern, bei dem ein oder anderen paar Erinnerungen oder/und die Reiselust wecken schmunzel

Dieses Jahr plane ich länger weg zu fahren, wodurch sich mir auch mehr Möglichkeiten eröffnen. Hab an die Alpen gedacht, aber noch keine konkrete Route im Sinn. Von Pisa oder Mailand über die Alpen zurück nach Deutschland verwirrt Hab auch für ein neues Rad gespart da ich gemerkt habe, dass mir die unasphaltierten Wege Spaß machen lach Mit meinem alten KTM Viaggio war es bisschen schwierig. Werde aber dafür wahrscheinlich einen neuen Beitrag eröffnen verliebt

Cheerz
Adam

Geändert von Lebe (28.02.12 00:47)
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#804270 - 28.02.12 09:25 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: IronMonkey]
Tourfreak
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 20
Moin Adam,

schöne Bilder - wir werden dieses Jahr von München nach Hamburg radeln.

Für 2013 haben wir auch Dänemark ins Auge gefasst (kenne ich bisher nur vom Wasser aus)
und deine Bilder sind "einladend".
Servus

Tourfreak
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#808008 - 12.03.12 17:20 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: 2blattfahrer]
aighes
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 5389
Hallo,
nach dem beim Wintertreffen schon einige Bilder meiner Türkeireise gesehen haben, will ich sie dem Rest auch nicht vorenthalten.

http://www.aighes.de/galerie/index.php?event=tuerkei_2011

Meine Reise führte mich mit dem Flieger nach Antalya, dann mit dem Rad entlang der Küste bis nach Anamur. Von da aus ging es durchs Hinterland zurück nach Alanya. Von Alanya mit dem Bus nach Izmir und von dort immer entlang der Küste zurück nach Antalya.

Die Strecke gibt es auch auf einer Karte zu sehen: http://www.aighes.de/radrouten/index.php?track=Tuerkei_2012.gpx
Viele Grüße,
Henning
Macher der RadReiseKarte, Hilfe zu OpenStreetMap via PN
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#808103 - 12.03.12 21:30 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: IronMonkey]
radlsocke
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 869
In Antwort auf: Lebe
Jedenfalls habe ich auch einiges gelernt, was ich beim nächsten Mal anders tun würde


... Dieser Satz macht neugierig zwinker – was würdest Du anders machen?

Reiselust weckt Dein Bericht auf jeden Fall, vielen Dank! grins
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#809139 - 16.03.12 09:25 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: radlsocke]
IronMonkey
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 11
Freut mich das euch die Bilder gefallen schmunzel

Was würde/werde ich anders machen?
Zum einem würd ich mir mehr Zeit nehmen, obwohl man in der einen Woche viel rumkommt und zu sehen bekommt. Habe mich jedoch durch die Ziellegung Skagen zu erreichen, ein wenig gehetzt. Was nun rückblickend überflüssig war.

Dann würde ich weniger Konserven aus DE mitnehmen. Hatte rechlich dabei, obwohl es ja in Dänemark genügend Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Regenfeste Kleidung ist bei schlechtem Wetter Gold wert. Meine Jacke sah zwar Regenfest aus, war sie dann aber leider nicht. Da hab ich aber schon vorgesorgt zwinker

Lenkerhörnchen hätte ich mir an den Lenker montiert um die Griffposition öfters mal wechseln zu können. Nach dem zweiten Tag schmerzten mir ein wenig die Handgelenke, war aber erträglich.

Und zu guter letzt hätt ich mir ein gutes Buch mit eingepackt. Hatte nur ein Survival Handbuch dabei träller Jetzt weiss ich aber wie man Fallen und Boote in der Wildnis baut grins

Geändert von Lebe (16.03.12 09:26)
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#822939 - 29.04.12 12:08 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links
Yasec69
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 283
Runde durch's steirische Vulkanland

Das gute Wetter vor Augen bei der Chefin den Freitag und Montag als Urlaubstage "erbettelt" und schon ging's Freitag in der Frueh von Graz aus los.
Ziel war eine Runde durchs steirische Vulkanland, also ueber Laßnitzhöhe und den Milchgraben erstmal ins schöne Gleisdorf und dann weiter nach Fehring. Ab Gleichsdorfbewegt man sich auf dem R11, teilweise Radwege oder kaum befahrene Nebenstrassen. Eine Jause am mittelalterlichen Hauptplatz in Fehring und weiter auf den R12 (Eurovelo 9) ins beschauliche Bad Radkersburg. Die vorher recht flache Strecke wurde deutlich hügeliger, auf den Nebenbstrassen nahezu null Verkehr. Eine sehr schoene hart an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien verlaufene Strecke, immer in der Naehe der Raab. Highlights zum Verweilen sind da eine Straussenfarm, ein Märchenwald und eine Skulturenaustellung. Ein paar wenige Kilometer sind (grob) geschottert, die liessen sich aber mit dem RR am St. Anna am Aigen auf der Bundesstrasse umfahren. Mit den Conti SportContact in 37 gings, ideal ist anders.

Nach 122km und 800Hm haben wir BadRadkersburg erreicht, ein Ort micht wirklich vielen Fremddenzimmern. Den Track kann man sich auf Gpsies anschauen. Aufgezeichnet mit Sports-Tracker...


Untergekommen sind wir im Lindenhof, ein nettes Hotel mit Pool nähe Radkersburg, grossen Zimmern, Balkon, gutem Fruehstueck... hat also gepasst. Für Radler gibt's eine extra Radgarage, aber man sollte ein Schloss dabei haben, da diese erst am Abend abgesperrt und morgens um 6 aufgesperrt wird.

Der zweite Tag bestand aus der beschaulichen Rueckreise nach Graz, auf dem R2 ueber Mureck, Spelfeld, Wildon... in Summe nochmal 90km. Auch hier einige Schotteranteile. die Strecke führt ebenfalls über wenig befahrene Nebenstrassen oder eben ausgewiesene Radwege. Ab Wildon Richtung Graz sehr viel Verkehr ...

Wer in der Steiermark Radfahren will, dem kann diese Karte, welche kostenlos zu beziehen ist, gute Dienste erweisen.



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#823000 - 29.04.12 18:48 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: IronMonkey]
luckyloser
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 630
In Antwort auf: IronMonkey
... Vielleicht konnte ich mit den Bildern, bei dem ein oder anderen paar Erinnerungen oder/und die Reiselust wecken schmunzel...


Genau das hast du! Danke dir fürs Wecken div. Erinnerungen schmunzel !
Viele Grüße vom nordsüchtigen Holger
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#823299 - 30.04.12 19:08 Re: Radreise von Flensburg nach Skagen (DK) [Re: IronMonkey]
Sonntagsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 604
Mit einer ähnlichen Tour habe ich gedanklich auch schon gespielt.

Hat jemand einen Tip, wie man vom Norden Dänemarks elegant zurück nach Hamburg kommt ?

Per Bahn geht da ja immer 1 Tag (7h Fahrtzeit mit 3x Umsteigen) drauf.

Vielen Dank im Vorraus

Andi




Geändert von Sonntagsradler (30.04.12 19:11)
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#823715 - 02.05.12 11:53 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: Yasec69]
heckte
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 114
Hallo Yasec69,

ich bin vor zwei Jahren genauso wie diesen Sommer im Juli für 7 Tage dort zum Radfahren.
Wir fahren aber "Standorttouren". Auf einem Bauernhof eine Ferienwohnung gemietet (nähe Neuhaus a. Klb.) und dann täglich die Gegend mit dem Fahrrad erkunden.
Ist ja eine sehr schöne Landschaft und wie Du es beschrieben hast gibt es auf den Nebenstraßen kaum Verkehr. Zudem gibt es dort ja eine ganze Menge von ausgewiesenen Radrouten/Radtouren. Und für Unterwegs gibt es "kulinarisch" ja auch 'ne ganze Menge um sich vor/nach den Hügelfahrten zu stärken.

Gruß
Martin
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#824412 - 04.05.12 16:53 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte und Links [Re: heckte]
Hardcorebiker
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 97
Hallo

Ich habe im Oktober 2011 eine Radtour von Winsen (Nähe Hamburg) bis nach Basel gemacht. Diese Tour belief sich auf 8 Tage. Wer Interesse hat, sich die Tour samt kleinem Bericht (Blog) anzuschauen, klicke hier....

Wer sich darüberhinaus noch weitere Fotos ansehen möchte,der klicke hier....

Gesamtstrecke 1056 km

Geändert von Hardcorebiker (04.05.12 16:55)
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#832268 - 01.06.12 21:06 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: 2blattfahrer]
estate
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1374
Ich war 2 Tage mit dem MTB unterwegs, um einen Teil des Nord-Süd Weitwanderweges entlang der Koralpe zu machen. War eine anstrengede Tour, aber es hat mir bewießen, dass man mit dem Fully durchaus auch ohne Rucksack viel machen kann.
[url=Link]http://imgur.com/a/fVu8r[/url]

Geändert von estate (01.06.12 21:06)
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#837552 - 18.06.12 08:29 Kurz-Tour Stuttgart -> Heidelberg [Re: 2blattfahrer]
conri
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 107
Im Sommer 2012 möchte ich eine Tour längs durch Deutschland machen (ab Husum Richtung Mannheim) und wollte vorher mein Material testen. Da ich beruflich von Mannheim nach Stuttgart pendle und die Geschäftsbahncard 100 auch die kostenlose Mitnahme des Radls gestattet, bin ich kurzerhand am Samstag (16.06.) mit dem EC nach Stuttgart gefahren, um von dort aus am Neckar entlang zurück nach Mannheim zu fahren.

Vom Stuttgarter BHF ging es sehr angenehm durch den Schlossgarten bis zum Neckar. Der Garten zieht sich quer vom HBF zum Neckar bei Cannstatt und man gelangt quasi völlig autofrei bis zum Neckartalradweg.

Am Neckar entlang dauert es dann ein gutes Stück (rund 17km) bis man Dörfer und Straßen hinter sich lässt und mal wirklich abseits von Verkehr durch grüne Landschaften radeln kann. Mich erstaunt, dass wirklich jeder Quadratzentimeter Berg/Hügel für den Weinanbau gedacht ist - Weinreben an Weinrebe. Der Flussradweg führt durch zahlreiche Dörfer - was nicht immer so toll ist: innerhalb der Dörfer ist die Beschilderung teilweise völlig unbrauchbar und in Kirchheim wurde für ein Fest das wichtigste Schild abgeschraubt. Als ich nach einer halben Stunde und einigen Kilometern das gefühlte 200-ste mal an der selben Stelle vorbei komme, gesteht mir ein Mann, der gerade eine Bühne aufbaut, dass er das Schild abgeschraubt hat und weist mir den richtigen Weg.

Bei Lauffen merke ich zum ersten mal, dass ein Rad mit Gepäck und Steigungen keine gute Kombination sind: ich schiebe einen endlos erscheinenden Hügel in der prallen Sonne mein Radl inkl. Gepäck den Berg hinauf und frage mich, ob ich zu schwach bin oder der Berg zu steil ;o) Da mich kein Radler überholt schiebe ich die Schuld auf den Berg. Sowieso: Flussradwege sind flach - das stimmt ja gar nicht. Hätte ich das vorher gewusst... ;o) Immer wieder geht es steil hinauf, immer wieder steige ich ab und schiebe.

Ab Heilbronn ist der Neckar (fast) immer in Sichtweite und die Hügel lassen erst mal nach. Da mir nun schon der Hintern gehörig weh tat (Sattelprobleme) wollte ich so langsam einen Campingplatz erreichen. Aber komischerweise gibt es zw. Stuttgart und Gundelsheim keinen Campingplatz am Radweg. Danach könnte man dann alle paar Kilometer das Zelt aufschlagen. Also heißt es Zähne zusammen beißen bis ich nach Kilometer 110 Gundelsheim erreiche. Der Campingplatz ist katastrophal (sorry) aber weiter fahren will ich nicht. Dafür ist das Restaurant neben dran (Alte Mühle) gut, das Essen schmeckt, die Aussicht auf den Neckar ist super und das Bier wahrlich ein Genuss.

Nach einer kurzen Nacht starte ich am nächsten Morgen um 5 Uhr und verlasse das schöne Wetter. Es wird kälter, der Himmel ist total bewölkt und beim Frühstück am Fluss fröstelt es mich etwas.
Es geht über so manchen Hügel, durch Wälder und immer wieder über Brücken (man wechselt ein paar mal die Flussseite) am Neckar entlang. Der Abschnitt durch den Odenwald gefällt mir bisher am besten: immer am Fluss, grün, ab und an ein Boot - schön! Das Wetter ist nicht so schön und als es richtig zu regnen anfängt entscheide ich in Hirschhorn in die Bahn zu steigen.

Eigentlich wollte ich bis Schlierbach (Heidelberg), weil man ab Schlierbach - wenn ich mich recht erinnere) nur noch auf oder direkt neben einer stark befahrenen Bundesstraße fahren kann und das wollte ich mir nicht mehr antun. Der Regen beschert mir als nach knapp 50km um 8 Uhr eine Tasse Kaffee im Wartehaus der Bahn. Eine halbe Stunde später steige ich etwas frierend und leicht nass in den Zug.

Der Tour war gut - ich weiß nun, was ich noch brauche, um die größere Tour machen zu können. Gefreut habe ich mich auch darüber, dass ich nach 110km nur wegen den Poppes-Schmerzen aufhören musste - zeitlich und konditionell hätte ich weiter radeln können.
Toll fand ich auch die gute Verbindung der Bahn: Sonntags früh fahren die Züge stündlich und direkt nach Mannheim, die Verbindung nach Stuttgart ist einfach super schnell und im EC gestaltet sich die Fahrradmitnahme erstaunlich gut (war das erste mal ;o) ).
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#837673 - 18.06.12 13:26 Berliner Mauerweg [Re: 2blattfahrer]
wal
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 475
So, jetzt hänge ich mich auch mal mit einer Kurztour hier dran:

am Sonntag habe ich mal in einer Tagestour den Berliner Mauerweg abgeradelt.
Von der Wegeoberfläche her war's teilweise schon eher schlecht, aber thematisch fand ich es recht interessant aufgearbeitet. Und, da ich ja vor zwei Jahren die ehemalige innerdeutsche Grenze von Tschechien bis zur Ostsee abradelte, "fehlte" mir noch die Runde um ehemals Westberlin.

Ein paar Fotos von meiner Tour um Westberlin habe ich HIER zusammengestellt.

Fazit: war eine schöne thematische Tagestour. Die Runde am Stück zu fahren ist aber wegen der teilweise schlechten Oberflächen schon anstrengender gewesen als gedacht.

So long,
Waltraud
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#838348 - 20.06.12 23:17 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos.
Pierrot
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 477
Hi!
Zwischen dem 6.Juni - 17. Juni nutze ich die Gelegenheit, um Korsika kennenzulernen. Dabei habe ich mich auf den Norden beschränkt. Korsika wird ja allgemein sehr begeistert beschrieben. Ich versuche zu differenzieren. Jetzt gehts los.

Ich nahm die Fähre von Toulon nach Bastia, kam morgens bei grauem Himmel und Sturm an.
Der erste Eindruck von Bastia vom Schiff aus war relativ enttäuschend. Malerisch sieht Bastia von dort nicht aus. Auch die ersten Fahrten durch die Stadtmitte waren nicht sonderlich begeisternd.Eher nüchterne Einkaufsstraßen. Richtung Vieux Port wurde es dann interessanter. Die Fassaden der alten Häuser bröckeln dort bedenklich. Scheint so, als wäre dies das Armenviertel der Stadt.
Auf der Fahrt nach St. Florent hoch zum Col de Teghime hatte ich erst dichten Nebel, bergab empfingen mich Sturmböen. Danach schien die Sonne.
St.-Florent war für mich ein uninteressanter Touri-Ort, der Duft der Luft in der Désert des Agriates verwöhnte meine Nase. L'île Rousse ließ ich aus, zugunsten der empfohlenen D71 im Landesinneren ab Belgodère bis Lumio. Gerade am Abend war das eine sehr schöne Fahrt. Kurz vor Lumio übernachtete ich auf dem Camping Panoramique mit Blick Richtung Calvi.

Calvi ist enttäuschend, die anschließende Küstenstraße entschädigt. An der Küste fuhr ich bis Porto. Da ich dort auf keinen Fall bleiben wollte, ging es weiter bis Evisa auf dem Weg zum Col de Viergo (1477m). Oberhalb des Ortes gibt es einen wunderschön gelegenen Camping mit Blick zurück aufs Meer. Die Felsformationen waren sehr schön, erinnerten mich an jene chinesischen Tuschezeichnungen ...
Die Fahrt zum Paß blieb schön. Die Steigung empfand ich, trotz gegenteiliger Behauptungen als eher angenehm, mehr als 7% sind es glaube ich nie.
Danach ging es nach Corte. Das Städtchen ist übersichtlich, aber ganz nett. Ich entschied mich für den Camping U Sognu, der sich an der Straße ins Restonica-Tal noch in der Stadt befindet. Sehr schön ist natürlich der Camping im Restonica Tal selbst.
Ich blieb zwei Tage und machte zwei Wanderungen in den Gorges du Tavignano und im bekannte Restonica. Hier gibt es tolle Badegelegenheiten und tolle Panoramen.
Richtung Bastia fuhr ich durch die Castagniccia, eine wunderschöne Gegend, sehr einsam. Ich sah kaum noch Touristen und auch keine Motorräder !!! Campingplätze sucht man hier vergebens, Lebensmittelläden ebenfalls. Ich fand die Fahrt Richtung Morosaglia, also die Seite, die zur Inselmitte abfällt wesentlich schöner. Richtung Piedicroce gefiel es mir nicht mehr so gut. So fuhr ich an diesem Tag 130km, quälte mich an der Ostküste entlang, durch Bastia, bis ich auf Cap Corse in Marine de Sisco einen netten Camping fand.

Hier suchte ich als Entschädigung noch einmal die Einsamkeit fuhr landeinwärts und schob mein Rad bis auf 959m auf den bocca de San Giuvanni, einen Paß einer unbefestigten Straße, die auf der anderen Seite wieder auf die Küstenstraße mündet.
Bei Farinole gönnte ich mir noch Badefreuden.
Eigentlich wollte ich am Samstagmorgen eine Fähre nehmen, doch der Camping bei Bastia war so ätzend, dass ich noch am Abend fuhr.

Die acht Tage auf der Insel waren sehr intensiv, mit vielen schönen Momenten. Die Backwaren rund um den Bocciu waren sehr, sehr lecker. Ziegen und Schweine am Wegesrand waren eine nette Abwechslung, einen stoischen Bullen bat ich freundlich passieren zu dürfen.
Als eingefleischter Frankreichfan wird die Insel dennoch nicht meine Lieblingsecke werden.
Die Insel hat, verständlicherweise, etwas herbes. Gefehlt haben mir dann am Ende doch die hübschen Ort mit morgendlichen Märkten, die man ansonsten, nicht nur in der Provence, sondern auch in der Auvergne und anderen Ecken Frankreichs findet.


Grüße
Peter
Vive la vélorution !!!

Geändert von Pierrot (20.06.12 23:22)
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#838360 - 21.06.12 00:26 Re: 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos. [Re: Pierrot]
Falk
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abwesend abwesend
Beiträge: 24900
Zitat:
Scheint so, als wäre dies das Armenviertel der Stadt.

Ja, ist es tatsächlich.
Meinst Du mit ätzendem Zeltplatz bei Bastia »San Damiano« auf der Landzunge zwischen thyrrenischem Meer und dem Etang de Biguglia? So schlecht habe ich den gar nicht in Erinnerung. Hat er echt so nachgelassen? Wegen der Fahrzeiten ist er zu Anfang und vor der Heimfuhre kaum zu umgehen und ich hatte schon länger den Eindruck, als wüsste man es. Man muss aber dort nicht essen und Fressalien gibt es doch bei den mit dem Fahrrad leicht erreichbaren Großkaufmichs bei Furiani.
Falk, SchwLAbt
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#838364 - 21.06.12 00:49 Re: 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos. [Re: Falk]
Pierrot
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 477
Nein, ich meine 'Les Sables rouges' dem ersten Camping südlicher Richtung.

Peter
Vive la vélorution !!!
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#838367 - 21.06.12 01:14 Re: 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos. [Re: Pierrot]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 24900
Der muss neu sein. Möglich, dass es ihn schon vor meiner ersten Korsikafahrt mal gegeben hat. Wenn er aber in Autobahnnähe südlich von Bastia liegt, dann kann ich gut verstehen, dass Du dort nicht bleiben wolltest. Das dürfte das hässlichste Stück der ganzen Insel sein.
Falk, SchwLAbt
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#838391 - 21.06.12 08:59 Re: 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos. [Re: Pierrot]
BeBor
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abwesend abwesend
Beiträge: 4224
In Antwort auf: Pierrot
Nein, ich meine 'Les Sables rouges' dem ersten Camping südlicher Richtung.

Dort war ich im letzten Jahr eine Nacht, nach der Ankunft spät abends in Bastia. Der Platz ist ziemlich klein und lebt wahrscheinlich von den one-night-stands der Gäste, die entweder gerade in Bastia von der Fähre kommen oder am Folgetag dorthin wollen. Vor der Rückfahrt war ich dann allerdings auch auf dem (ziemlich großen) Platz, der etwas weiter auf der Landzunge liegt, der ist wesentlich schöner.

Ansonsten fand ich aber gerade die kleinen Campings viel reizvoller, z. B. bei Corte einen sehr rustikalen Bauerncampingplatz mit Bio-Ziegenkäseproduktion oder ein Platz zwischen Corte und Ajaccio an einem Flüsschen.

Bernd
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#854721 - 15.08.12 11:08 Re: 8 Tage Korsika - ein Kurzbericht, ohne Fotos. [Re: BeBor]
Thomas12
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Die kleinen Campingplätze reizen mich auch, da steigen nicht soviele Touris ab. Aber gelegentlich gönn mir auch gern mal ne Nacht im Hotel , wenn passt zwinker
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#855050 - 16.08.12 10:54 5 Tage | Drauradweg und Murradweg [Re: Thomas12]
Yasec69
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 283
11.08 - 15.08.2012 Graz - Maribor - Lienz in Osttirol - Friesach in Ktn - Bruck/Mur - Graz

Samstag 8:00 in der Früh haben wir die S-Bahn nach Spieldfeld von Graz aus bestiegen - die Strecke Graz|Spielfeld ist uns altbekannt und von daher vollkommen uninteressant für eine Radreise ;-).
Hinweis: Ein Radticket für die Steiermark kostest 14€ und erlaubt es in einer bestimmten Zone jeden Nahverkehrszug zu benutzen. Allerdings ist die Steiermark in mehrere Zonen unterteilt - von daher muss man schon schauen, ob man nicht mit einem Österreichticket (kostest 39,90€ und erlaubt es für bis 5 Personen alle Nahverkehrszüge zu benutzen) letztendlich billiger wegkommt.


Tag 1:
Die ersten 20km nach Maribor sind zwar auch eine altbekannte Strecke, aber irgendwann muss man ja mal anfangen mit dem Radeln. Der Weg ist quasi nicht zu verfehlen und weist keine besonderen Higlights auf, am ehesten noch der schlechte Fahrbahnbelag am Strassenrand. Die Strecke wird auch oft von Mautflüchtlingen benutzt - die sich die Autobahnmaut in Slowenien sparen wollen auf ihrem Weg nach Kroatien.

Maribor, Kulturhauptstadt 2012 ist recht nett ... nach einer kurzen Pause sollte es auf dem Drauradweg gegen Dravograd gehen... Die Beschilderung ist quasi nicht vorhanden und es empfiehlt sich hier schon einen Radreiseführer, wie jenen von Bikeline am Start zu haben.

Irgendwann unterwegs haben wir uns verfahren und sind auf der Draubundesstrasse gelandet - kein Problem, es fing eh an zu regnen und Kilometer mussten gemacht werden. Ausserdem war mir die "richtige" Strecke eh bekannt... ein ewiges auf und ab mit schlechtem Belag und nahezu keiner Möglichkeit zur Einkehr.

In Radje ob Dravi haben wir dann Quartier bezogen - knapp 80km standen auf dem Tacho... nicht gerade viel, aber ein Sommerurlaub im Regen ist, zudem für die naechsten Tage besseres Wetter angekündigt wurde, auch nicht gerade einladend.
Untergekommen sind wir in einem neuen Hostel, ein EZ kostest 27€. Das Einchecken war mehr als kompliziert - eine 3/4h für zwei Personen. Am nächsten Morgen brauchte die Dame die Ausweise noch mal, da sie irgendwas falsch abgeschrieben hatte, was wiederum erklärt warum 10 Minuten nach dem Einchecken die Polizei aufkreuzte. Man muss übrigens anrufen, die Rezeption ist standardmaessig nicht besetzt.
Radje ob Dravi bietet ausreichend Restaurantsmöglichkeiten - typisch für Slowenien recht preiswert.

Tag 2:
Nach einem sehr guten Frühstück in einer Bäckerei im Ort gings die Bundessrtasse nach Dravograd weiter. Erstaunlicherweise ist im Ort auf der Radroute ein kurzes Stueck der Strasse für den Radverkehr gesperrt - das entsprechende Schild ist recht neu und wird von jedem ignoriert. Weiter gings nach Österreich und damit wieder zurück auf den echten Drauradweg. Hier ist die Strecke auch noch ziemlich hügelig, dafür aber auf besserem Aspalt. Manko ist sicherlich die fehlende Infrastruktur mit Gasthäusern - viel Auswahl hat man wirklich nicht. Entsprechendes gilt auch für Unterkünfte.

Sehr zum Empfehlen ist das Gasthaus am Völkermarkter Stausee - liegt direkt am Radweg und man hat einen prima Ausblick auf den See. Gar nicht zu verfehlen.

Irgendwann hat sich dann auch das Asphaltband in einen leicht geschotterten Fahrweg geändert, der später dann vorherrschende Belag. Wirklich wunderschöne Strecke.

Die zweite Nacht haben wir dann in Ferlach verbracht, dass Zimmer mit 45€/Nacht recht teuer, dafür aber eigentlich eher unterer Standard. Wenn man spontan etwas braucht, kann man eben nicht immer Glück haben. Tagesleistung etwas um die 100 km

Tag 3
Vorbei an der Landeshauptstadt Kärnten, der zweitgrösssten Stadt Villach ging's ins beschauliche Spittal an der Drau. Die Strecke flach, die bereits erwähnten Schotterwege und wunderschön - das Wetter hat auch mitgespielt.
Ab Villach wird der Radweg dann "italienisch" - deutlich mehr Radtouristen, sehr viele Italiener sind da unterwegs. Etwas muehsam die nebeneinander hefrahrenden Gruppen, die niocht nach vorne schauen - man muss da fuer die Mitdenken (Klingeln, Gestikulieren, Rufen) :-)
Untergekommen sind wir dann im Kolpingheim Villach - sehr zu empfehlen. 27€ pro Nase haben wir gezahlt und hatten sogar ein gutes Frühstueck dabei.



Tag 4


Vorbei an Heiligenblut, kurz mit dem Gedanken gespielt auch mal mit Gepäck den Großglockner zu erklimmen - rasch wieder verworfen, gings dann Richtung Lienz in Osttirol. Wahnsinnig viele Touristen und blauäugig wie wir waren wollten wir mal schnell eben 2 Tickets nach Radtstadt kaufen. Der freundliche Schalterbeamte meinte: Reservierung so 3 Tage im vorraus, alles voll. Guter Rat war also teuer und deswegen konnten wir dann nicht die Tour wie geplant für den Ennsradweg fortsetzen... Schliesslich haben wir das oben beschrieben Österreichticket um 39,90€ gekauft und sind erstmal in den Regionalzug Richtung Klagenfurt umgestiegen. Dank oebb-online am Handy haben wir schnell eine Alternative gefunden ... Friesach in Kärnten, nahe der steirischen Grenze und von Lienz aus in etwas mehr als 2:30 mit Regionalzügen erreichbar. Im Hotel Goldener Anker haben wir zwei Einzelzimmer um je 36€ gefunden, einen sehr netter Wirt. Zum Fruehstueck gabs sogar Kaffe aus einer echten Profi-Espresso-Maschine. Friesach ist ein sehr huebscher Ort, bekannt bei Mittelalter-, Burgen-, und Kirchenfans. Wir hatten eher Glück, dass noch etwas frei war - da oben ist zu der Zeit Hochsaison.


Fazit Drauradweg: Bisher der schoenste in Österreich denn ich kenne (Mur, Donau, Drau). Wegen des häufigen Schotterbelages sicher nichts für Rennräder. Der Kollege für am MTB 2.0 Kojak Reifen und mnachmal fluchte er an Passagen mit tieferem Schotterbett.
Wichtig erscheint mir aufgrund des Staubes, dass man Kettenfett/-öl mitnimmt.
Wegen des Andrangs in Lienz muss man seine Weiterfahrt wohl etwas planen... oder so wie wir flexibel sein ;-)


Tag 5


Die Steiermarkradkarte, gibt es kostenlos bei Steiermark-Tourismus, zeigte einen geplanten Radweg von Friesach in Ktn zum Murradweg R2 in der Nähe von Schiefling an. Der Radweg war nicht existent - wo der mal langführen soll ist auch unklar. De facto fährt man recht lange auf einer stark befahren Bundessstrasse, ab und an gibt es Radwegstücke.

Weiter auf dem Murradweg R2 Richtung der Heimatstadt Graz - wesentlich hügeliger als angenommen - bis dato kannte ich nur den Teil ab Knittelfeld bis Radkersburg.

In Judenburg am Hauptplatz sehr gut gegessen - Gasthaus Gruber und weiter gings.
Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit war es klar, dass die Strecke bis Graz heute nicht mehr drin ist, ein paar km von daheim zu übernachten war aber auch keine Option. Also in die Pedale getreten und bis Bruck/Mur. Von dort gehen stuendlich Schnellbahnen.... eh voila um 19:00 war ich wieder daheim :0)

Bilder folgen :-)
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#858075 - 26.08.12 16:03 Radtour am Chimborazo und hinab in's Tiefland [Re: Yasec69]
Marner
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Beiträge: 9
Ich bin schon länger nicht mehr aktiv gewesen hier in diesem Forum, dafür umso mehr bei den Rennrad-Fahrern.

Einen Bericht von meinem Kurztrip (mit einem "normalen" Rad) letztlich in Ecuador habe ich auch dort veröffentlicht; hier ist der Link:

http://www.rennrad-news.de/forum/threads/unterwegs-mit-dem-alten-stahlross-ecuador.113003/
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#858445 - 27.08.12 21:50 Re: Radtour am Chimborazo und hinab in's Tiefland [Re: Marner]
zulukurt
Mitglied
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Beiträge: 145
Hallo!

Schöne u. extrem abwechselungsreiche Tour! Und 150 km bei den Höhen sind schon bemerkenswert.

Gruß
Jörg
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#859647 - 01.09.12 22:47 Tochter und Vater an der Elbe [Re: 2blattfahrer]
mooselem
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 722
Unsere erste gemeinsame Fahrradreise im Juli 2012. Wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


Der achte Geburtstag meiner Tochter brachte ihr die ersten eigenen Fahrradtaschen. Orange, wasserdicht, gemacht für die große Tour. Natürlich wollten die Taschen möglichst bald eingeweiht werden und so begannen wir drei Tage später unsere erste grooooße Fahrradtour. Ursprünglich war geplant die Elbe von der Mündung aus nach oben zu fahren. Doch der Wetterbericht hat uns schnell davon überzeugt etwas weiter Strom aufwärts zu beginnen. Die erste Erfahrung die wir machten war, zu spät ist wenn der Zug weg ist. So konnten wir gerade noch sehen wie ein Zug von hinten aussieht. Eine halbe Stunde später dann, saßen wir im nächsten Zug und erreichten kurz nach Mittag die Elbestadt Lauenburg.
Das erste Abenteuer begann mit dem Überqueren der Elbe. Hier wechselten wir von Schleswig-Holstein nach Niedersachsen. Das beflügelte Jarla dazu darüber zu philosophieren, ob es möglich wäre hier eine richtige Grenze zu errichten und warum ist hier überhaupt eine Grenze, warum gibt es Bundesländer? Während des Einkaufs wichtiger Nahrungsmittel wie Nudeln und Schokolade, konnte ihr Wissensdurst ausreichend gestillt werden.



Schon auf den ersten Kilometer fällt die unglaubliche Ruhe auf, die die Elbauen verbreiten. Doch leider ist hinter dem Damm nichts vom einst geteilten Fluss zu sehen. Ein Greifvogel dreht seine Runden und Jarla ist von den ersten Störchen noch ganz begeistert. Schnell ist der erste Campinglatz erreicht. Noch bei der Einfahrt auf dem Platz fängt das Rad an zu Rumpeln. Ein Plattfuß! An der Rezeption werden wir von einer freundlichen Frau mit niederländischem Akzent empfangen. Sie teilt uns ein lauschiges Plätzchen unter den Bäumen zu. Flott geht der erste Zeltaufbau zu zweit voran. Kaum steht das Zelt, öffnen sich die Schleusen und es regnet was das Zeug hält. Mit dem Regen wächst auch der Entschluss, mich endlich von meinem 20 Jahre alten Zelt zu trennen.



Der Wettergott hat dann doch ein Einsehen und stellt das Wasser wieder ab. Nach dem Trockenlegen von Schlafsack und Isomatte ist der Platten dran. Der Blick in die Werkzeugtasche bringt eine leere Tube Flickenkleber ans Tageslicht. Zum Glück gibt es noch andere Radfahrer auf dem Platz und ich bekomme sogar eine neue Tube Kleber geschenkt. Jarla bleibt lieber auf dem Platz während ich noch eine Runde durch die drei Häuser von Radegast drehe. Rund um die Kirche reiht sich altes Fachwerkgemäuer zu einem winzigen, malerischen Ortskern auf. Auf dem Weg zurück zum Campingplatz fängt das Rad schon wieder hässlich zu Rumpeln an. Der nächste Plattfuß ist fällig. Jetzt ist nur noch ein einziger Flicken übrig.



Nach einer ruhigen Nacht zeigt der Blick auf das Zelt, dass der Baum über uns wohl die Toilette von Tauben ist. Der grüne Stoff ist mit weißen Tupfen neu gestaltet. So ein Sch.... Nach dem Zeltreinigen frühstücken wir und packen ein. Jetzt noch bezahlen dann geht es weiter die Elbe aufwärts. Kaum sind die ersten 500 Meter zurückgelegt, melden meine Hände ein bekanntes Rumpeln vom Vorderrad. Platten Nummer drei. Schon nach dem zweiten Platten hatte ich den Mantel nochmals besonders gründlich durchsucht. Von Innen, von außen, durchgewalkt und doch nichts gefunden. Jetzt das ganze Prozedere wieder von vorn. Und endlich, da ist er. Ein hauchdünner Splitter hat sich in den Gummi gedrückt. Weder von innen noch von außen zu sehen oder zu spüren. Erst wenn das Rad rollt arbeitet sich der Splitter durch den Gummi und schneidet so nach ein paar Umdrehungen langsam aber sicher ein Loch in den Schlauch. Der letzte Flicken findet seinen Einsatz. Jetzt darf bis zum nächsten Ort nichts mehr schiefgehen.



Unsere erste Station in Bleckede ist der Fahrradhändler um ein neues Päckchen Flickzeug zu kaufen. Wir werden es zum Glück nicht mehr brauchen, aber es beruhigt ungemein. Im Garten des Café Zeitraum, teilen wir uns mit zwei Motorradfahrern den Sonnenschirm als Regenschutz. Im Gespräch stellen wir fest, auch wenn es von außen manchmal anders aussieht, haben Motorradfahrer und Radfahrer oft die gleichen Interessen. Sie wollen unterwegs sein und neues, fremdes entdecken. Jeder so auf seine Weise. Für Jarla gibt es Nudeln, was sonst und für mich stellt die aufmerksame Bedienung eine leckere Kartoffelsuppe auf den Tisch.



Nach dem Essen hat sich auch der Schauer wieder verzogen und ich möchte noch das Biosphaerium Elbtalaue besuchen. Anfangs ist Jarla etwas skeptisch wegen der Besichtigung. Will sie doch einfach nur hoch hinauf auf den Turm. In den Ausstellungsräumen gibt es allerdings so viel auszuprobieren, dass sie ganz schnell ihr eigentliches Anliegen vergisst. Das gilt ganz besonders ab dem Betreten der Biberburg. Nach der fünften ausführlichen Runde an den schlafenden Bibern vorbei, erreicht meine Ausdauer so langsam ihr Ende. Jetzt hilft nur noch Bestechung mit Eis.



Die meiste Zeit führt der Radweg fernab von jeglichem Verkehr. Lediglich Radfahrer und der ein oder andere Landwirt kreuzen unseren Weg. Beim Einchecken auf unserem heutigen Campingplatz gibt man uns den Rat, die nächste Etappe auf der anderen Seite der Elbe zurück zu legen. Auf der linken Seite gebe es Steigungen bis zu 13 %. Wir danken für den freundlichen Rat und suchen uns einen Platz mit schöner Aussicht auf die Elbauen. Nach dem Zeltaufbau erkunden wir den Campingplatz und stellen mit Freuden fest, dass wir heute an einem richtigen Tischen essen können. Hier gibt es einen Raum mit Tischen, Bänken, Kocher und Spüle. Soviel Komfort erfreut das Radfahrer Herz. Als wir allerdings den Raum wieder verlassen wollen, öffnet der Himmel wieder mal die Schleusen und es gießt wie aus Kübeln. Wir bleiben im Trockenen und schauen ein wenig trübselig zur Tür hinaus.



Auch der nässeste Regen hat einmal sein Ende. Wir gehen gemeinsam ans Zelt hinunter, holen unser Essen und machen es uns in dem Raum wieder gemütlich. Bisher hierher ist Jarla auch noch sehr überzeugt von der Einrichtung. Zum Abwasch jedoch fällt ihr ein, dass sie noch dringend etwas im Zelt erledigen muss. Was solls, ich bin alt genug um den Abwasch diesmal alleine zu bewältigen. Nach den Pflichtaufgaben geht es an den Strand und wir genießen gemeinsam den Abend. Ich mache Fotos und Jarla schaut nach ob das Wasser noch nass ist.



Das Frühstück gibt es nach dem Zeltabbau wieder im Gemeinschaftsraum und dann rollen wir die Straße runter zur Fähre. Kurz nach der Überfahrt auf die andere Seite machen steht gleich die erste Pause an. Wir haben jetzt wieder ein Bundesland verlassen. Nur war es bis vor 22 Jahren noch gar nicht möglich hier auf die andere Seite zu wechseln. Drüben hatten sich die Mächtigen der DDR vor dem Klassenfeind hinter hohen Zäunen verschanzt. Für Jarla ist es nicht leicht zu verstehen warum man Menschen im eigenen Land eingesperrt hat. Gleich nachdem wir die Richtung Elbe aufwärts eingeschlagen haben weht uns ein kerniger Wind entgegen. Wer hat eigentlich im Reiseführer geschrieben dass flussaufwärts, wegen der angeblichen vorherrschenden Windrichtung, die bessere Richtung sei? Immer wieder begegnen uns andere Radler. Und alle sind viel schneller als wir. Als dann noch einige mit Rückenwind und Elektrounterstützung an uns vorbei rauschen ist uns klar, diese Welt ist nicht gerecht.



Eine Skulptur, ein verwilderter Garten und ein Eingang mit der Aufschrift „Kaffee Kuchen Kunst Küche“ macht uns neugierig. Außerdem ist Mittagszeit, da kommt diese Einladung gerade recht. Der Blick durch den Tunnel aus Sträuchern und Bäumen macht ein wenig unsicher. Durch diesen grünen engen Tunnel sollen wir in das verwunschene Reich eintreten? Ein weiterer Radler der hinzukommt macht die Sache einfacher. „Wenn hier Eingang steht, dann wird es hier schon reingehen“, so sprach er und wir traten ein. Irgendwo am Ende des Tunnels taucht ein altes Bauernhaus zwischen den wilden Sträuchern und der Blumenpracht auf. Hier ist alles schön ungepflegt und unordentlich. Nichts ist in Reihen eingezwängt. Alles wächst in eigener Ordnung bunt durcheinander. Einige Stühle und Tische zeigen uns dass hier Gäste willkommen sind, aber so richtig bewirtschaftet sieht es nicht aus.



Wir suchen an einem Seitengebäude eine Tür die am ehesten verspricht zu einer Gaststätte zu führen. Langsam greife ich zum Türgriff und öffne sie vorsichtig einen Spalt weit. Ein Tresen zeigt wir sind richtig. Kleine Räume, liebevoll eingerichtet und manche nur mit einem Tisch und zwei Stühlen ausgestattet, laden zum Bleiben ein. In jedem Winkel gibt es etwas zu entdecken und aus der Küche kommt der freundliche Gesang der Chefin. Wir fragen nach ob wir etwas zu essen bekommen können und erfahren dass sie noch nicht so ganz richtig offen haben, aber sie macht uns gerne etwas Warmes zum Essen. Nudeln mit einer Tomaten Gemüse Sauce steht auf dem Speisezettel. Eine Zeitlang hören wir wieder den Gesang aus der Küche und dann kommt die Chefin heraus und fragt Jarla ob sie mit in den Garten kommen möchte. Jarla ist sofort dabei. Und so gehen beide nach draußen und pflücken frische Kräuter und Blüten für unser Essen. Dass das Essen einfach und einfach klasse war, muss man eigentlich nicht weiter erwähnen. Hof 4, so heißt das Café im verwunschenem Garten, wird uns noch lange in bester Erinnerung bleiben.



Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Fähre. Nur der Wind und einige Schafe verlangsamen ein wenig unsere Fahrt. Zwar weist ein Schild den Weg zum Anleger, würde dort aber nicht schon ein kleines umgebautes Schiff auf Fahrgäste warten, könnte man glauben wir müssen hier hinüber schwimmen. Lange vor dem eisernen Vorhang war hier wohl mal mehr los. Jetzt ist dieser Fähranleger gerade noch für Radfahrer und Fußgänger zu gebrauchen. Der Fährmann ist freundlich und hilfsbereit beim Verlanden der Fahrräder und wir helfen ihm dafür den richtigen Fahrpreis zu berechnen. Mathematik ist nicht ganz so seine Stärke.



Wieder einmal ziehen dunkle schwere Wolken auf als wir uns am anderen Ufer auf die Räder setzen. Wir beeilen uns die Jugendherberge zu erreichen. Auf halber Strecke fallen die ersten schweren Tropfen vom Himmel. Wir ziehen uns schnell die Regenjacken über und fahren wie die Wilden weiter. Nun trifft das ein, wovor wir auf dem Campingplatz gewarnt wurden. Mit 10% Steigung streckt sich die Straße zur Herberge hinauf. Jarla gibt alles unter meinen anfeuernden Rufen und sie schafft es bis auf die letzten 30 Meter. Was für eine tolle Leistung.



Wer glaubt das Jarla vom Gegenwind und der Steigung geschafft ist, hätte sie nach dem Duschen auf dem Spielplatz sehen sollen. Die restlichen Kalorien vernichtend hat sie alle Möglichkeiten zum Toben genutzt. Nur zum Sparziergang nach dem Essen war sie dann viiiiieeeeel zu schlapp.



Am nächsten Tag sitzen wir im Bummelzug auf dem Weg nachhause. Beide schauen wir aus dem Fenster raus auf die idyllische Landschaft und unterhalten uns über Störche, Jugendherbergen und natürlich über das nächste Eis zuhause beim Italiener. Ich muss ja noch mein Bestechungsgeld bezahlen.

Mit frischen Grüßen aus der Vollmondbucht

Wolfgang
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#859789 - 02.09.12 17:13 Re: Tochter und Vater an der Elbe [Re: mooselem]
GertrudS
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Beiträge: 95
Hallo Wolfgang!

Dein Reisebericht und die Fotos haben mir sehr gut gefallen. So wie es scheint, hattet Ihr trotz des schlechten Wetters viel Spaß. Es wird bestimmt noch mehr solcher Vater-Tochter -Touren geben.

Schöne Grüße vom Niederrhein

Gertrud

www.touren-speichenbruch.de
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#859890 - 02.09.12 20:36 Re: Tochter und Vater an der Elbe [Re: GertrudS]
mooselem
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 722
Hallo Gertrud,

das Wetter war eigentlich immer nur kurze Zeit schlecht. Und bis zur Jugendherberge sind wir auch trocken geblieben.

Frische Grüße

Wolfgang
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#859902 - 02.09.12 21:05 Re: Tochter und Vater an der Elbe [Re: mooselem]
Flying Dutchman
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2727
Moin Wolfgang,

sehr schöner Bericht! da werden Erinnerungen wach. Bin 2007 mit meinem damals 6jährigen Sohn die gleiche Strecke von HH bis Wittenberge gefahren. Die CPs in Radgast und Neu Darchau sowie den steilen Anstieg zur JH in Hitzacker kennen wir auch lach
LG Robert

Geändert von Flying Dutchman (02.09.12 21:07)
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#861465 - 07.09.12 16:48 Vom Königssee nach Koblenz [Re: Flying Dutchman]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5123
Hallo,

hier gibts was auf englisch
Königsse - Cochem

Hoffentlich gefällts euch.
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.Forumstreffen Edersee 2014
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