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#1331843 - 14.04.18 16:34 Ostflandern-Niederlande
Seghal
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 887
Dauer:15 Tage
Zeitraum:21.7.2017 bis 4.8.2017
Entfernung:1195 Kilometer
Bereiste Länder:beBelgien
deDeutschland
nlNiederlande
Externe URL:http://sascha-brueggemann.de/?p=679

Planung und Anreise

Nach der langen Tour durch Japan im Frühjahr sollte es für den Sommer eine kürzere Tour von nur zwei Wochen werden. Daher wollte ich auch die Anreise nicht allzu lang werden lassen. Die Wahl fiel dann schnell auf Belgien und die Niederlande.
Nach dem Studium der üblichen Reiseliteratur bastelte ich mir dann mithilfe eines Fietsroutenplaners eine Strecke entlang der dort üblichen Knotenpunkte. Zum Navigieren wollte ich die allerdings nicht verwenden. Da nehme ich doch lieber mein bewährtes Navi.

Die Planung sah dann schließlich so aus:
klick mich

Die Anreise nach Aachen erfolgte, wie bei solchen kurzen Strecken üblich, mit der Bahn. Dieses Mal mit Umstieg in Bremen und Köln.

RE Oldenburg – Bremen
IC Bremen – Köln
RE Köln – Aachen
In Aurich ist's schaurig, in Leer noch mehr. (norddeutsches Sprichwort)
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#1331847 - 14.04.18 16:51 Re: Ostflandern-Niederlande [Re: Seghal]
Seghal
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 887
mehr Bilder gibt es hier: klick mich

Limburg und Brüssel

Tag 1 – 21.07.2017
Aachen – Eijsden (und die Fahrt zum Bahnhof in Oldenburg)
62,9 km – 416 hm
Wetter: 22-30°C, heiter

Karte Tag 1

In Aachen wollte ich mir zum Start der Tour in erster Linie den Dom angucken. Also fuhr ich erstmal das kurze Stück dahin.









Danach guckte ich mich noch kurz in der Altstadt um, ehe ich mich auf den Weg durch die schöne Hügellandschaft im Dreiländereck machte.





Schließlich landete ich im wunderschönen Valkenburg.







Bevor ich die Stadt verließ, fuhr ich auch noch ein Stück auf den berühmten Cauberg hinauf. Dieser ist traditioneller Bestandteil des Eintagesklassikers „Amstel Gold Race“. Am Berg konnte ich sogar trotz des ganzen Gepäcks mit den Rennradfahrern, die dort ebenfalls unterwegs waren, mithalten.

Danach wurde es dann flacher, denn es ging hinunter zur Maas und schließlich nach Maastricht. Dort war ein Teil der Altstadt leider wegen des alljährlichen Open Airs eines bekannten, aus Maastricht stammenden Violinisten gesperrt.







Das letzte Stück bis zum Campingplatz wurde es dann so richtig flach im Tal der Maas. Der Campingplatz liegt übrigens in der südlichsten Gemeinde der Niederlande.


Tag 2 – 22.07.2017
Eijsden – Diest
100,6 km – 563 hm
Wetter: 20-29°C, heiter bis wolkig

Krate Tag 2

Es gibt in Eijsden auch eine Fußgänger- und Radfahrerfähre über die Maas. Die fährt aber so früh noch nicht. Daher bin ich nach einer kurzer Besichtigung des Ortes ein kleines Stück weiter im Süden über die Grenze und dort dann mit Hilfe einer Brücke über den Fluss.





Dort ging es dann erstmal für ein paar Kilometer durch die französischsprachige Wallonie, ehe mich das niederländischsprachige Flandern begrüßte.



Dort ging es dann erstmal nach Tongeren und dort in den schönsten Beginnenhof des Landes.





Danach ging es ins recht interessante Gallo-Römische Museum.





Die Altstadt fand ich dann auch noch ganz ansehnlich.





Den nächsten größeren Ort, Hasselt, fand ich nicht so interessant, so dass es dann schnell weiter ging nach Diest.




Tag 3 – 23.07.2017
Diest – Brüssel
88,6 km – 866 hm
Wetter: 17-20°C, heiter bis stark bewölkt

Karte Tag 3

Nach ein paar Kilometern war ich schon beim ersten Tagesziel, der Basilika von Scherpenheuvel. Der Name ist übrigens kein Zufall, sie liegt tatsächlich auf einem Hügel. Ansehnlich ist sie übrigens auch.



Danach ging es dann weiter nach Leuven mit seinen schmücken Marktplätzen.







Dort gibt es auch einen recht hübschen Beginnenhof.



Auf der Weiterfahrt nach Brüssel ging es vorbei am Afrikamuseum. Diese war aber leider geschlossen wegen Renovierungsarbeiten. Dies wusste ich aber schon vorher.



Kurz vor Brüssel wurde es dann im Zonienwald (einem Buchenurwald) nochmal sehr hügelig. Aber schließlich landete ich doch in der Hauptstadt Belgiens. Dort guckte ich mir erstmal ein paar Jugendstilbauten des berühmten Architekten Victor Horta von außen an und ging schließlich noch in das ihm gewidmete Museum in seinem früheren Atelier. Drinnen ist leider Fotografierverbot.


(Das Foto ist etwas krumm wegen der sehr beengten Platzverhältnisse in der Straße und der dadurch nötigen Fotografiertechnik.)

Es ging dann vorbei am Königspalast …



und natürlich auch zum bekanntesten Kind der Stadt.



In Brüssel bin ich mangels günstig liegender Campingplätze mal ins Hostel. Das liegt dafür aber auch direkt am Grand Place. Die Anmeldung musste aber beim anderen Hostel der Kette in der Stadt erfolgen, das ist aber nicht zu weit entfernt. Daher ging ich zu Fuß dort hin.

Dabei ging ich auch schonmal über den Grand Place.







Abends habe ich dann auch noch etwas gebummelt in der Altstadt.







In Aurich ist's schaurig, in Leer noch mehr. (norddeutsches Sprichwort)
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#1331944 - 15.04.18 14:19 Re: Ostflandern-Niederlande [Re: Seghal]
Seghal
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 887
Tag 4 – 24.07.2017
Brüssel – Antwerpen
76,4 km – 345 hm
Wetter: 15-21°C, überwiegend stark bewölkt, zeitweise Regen

Karte Tag 4

Zunächst ging es noch ein klein wenig durch Brüssel. Dabei kam ich auch am Théâtre Royal de la Monnaie (dem Brüsseler Opernhaus) und am Belgisch Stripcentrum (dem nationale Comicmuseum) vorbei. Letzteres öffnete leider erst ein paar Stunden später, sonst wäre ich da rein gegangen. Ich kam dann irgendwann am Atomium an und gönnte mir den Besuch dort.







Als ich rauskam, wurde ich darauf angesprochen, dass es doch total schlimm wäre mein Fahrrad dort einfach so abzustellen (es war abgeschlossen) wegen Terrorgefahr und Diebstahl und so. Ich fuhr dann halt im beginnenden Regen weiter und dachte mir meinen Teil dazu. Kurz hinter Brüssel besichtigte ich in Grimbergen kurz die dortige Abteikirche.





Der Regen hörte bald auf und Mechelen konnte ich sogar mit ein paar Lücken in den Wolken mir angucken. Auch eine recht schöne Stadt.









Ab Mechelen war ich dann auch auf für den Rest meiner Zeit in Belgien fast durchgehend auf guter Radinfrastruktur unterwegs. Vorher war es oft auch sehr mäßig (und trotzdem immer benutzungspflichtig). Besonders nervig waren allerdings die zahlreichen, oft auch sehr langen (teils etliche Kilometer) Kopfsteinpflasterpassagen. Diese gab es inner- wie außerorts und übrigens auch in Brüssel. Auf den kam man nur sehr mühsam und langsam voran. Aber die gab es nun nicht mehr.
Parallel zur Bahnlinie und zu einem Fluss ging es also sehr angenehm ins recht hübsche Lier. Leider hatte es auch wieder angefangen zu regnen.







Es ging dann wieder zurück zur Bahnlinie und weiter komfortabel in Richtung Antwerpen. Im Stadtgebiet gab es dann einen ersten Vorgeschmack auf die Radwege in den Niederlanden. Nach einem kleinen Schlenker am vom berühmten Architekten Le Corbussier entworfenen Maison Guiette ging es dann zum Hostel. Dort durfte ich mein Rad in den Garten stellen und auch sonst war es dort sehr nett.




Tag 5 – 25.07.2017
Antwerpen – Woensdrecht
40,1 km – 236 hm
Wetter: 16-21°C, wolkig bis stark bewölkt

Karte Tag 5

Antwerpen hat ja viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, daher war von vornherein geplant, diesen Tag etwas weniger zu radeln und dafür etwas mehr zu besichtigen. Zu Anfang ging es ins Rubenshuis (Rubens stammt aus Antwerpen).









Danach ging es dann ins Museum Plantin-Moretus, ein Museum für Buchdruck und das einzige Museum auf der Welterbeliste der UNESCO.











Anschließend ging es noch in die Liebfrauenkathedrale. Dort gibt es auch einige Gemälde alter Meister.







Draußen ist die Innenstadt von Antwerpen aber auch ganz nett.







Auf dem Weg in Richtung der Nahen Niederlande bin ich dann noch am neuen Museum aan de Strom vorbeigekommen (welches ich aber nicht besichtigt habe) und anschließend ging es noch ein kleines Stück durch das Hafengebiet.



Direkt hinter der Grenze ging es dann noch durch ein schönes Waldgebiet und am Ende des Tages landete ich dann auf einem sehr netten kleinen Bauerncamping. Am Abend war es ziemlich windig, aber die Betreiber waren sehr bemüht, für mich ein windgeschütztes Plätzchen zu finden. Das hat dann auch einigermaßen geklappt und so empfindlich ist mein Zelt nun auch nicht.


Tag 6 – 26.07.2017
Woensdrecht – Barendrecht
96,8 km – 254 hm
Wetter: 18-24°C, heiter

Karte Tag 6

Erstes Ziel des Tages war nach wenigen Kilometern Bergen op Zoom. Dort ist der Markiezenhof die Hauptsehenswürdigkeit.



Auch wenn seit Brüssel die Landschaft völlig flach war, gab es doch immer mal wieder nette Ecken.



In Oudenbosch habe ich mir dann die erst Ende des 19. Jahrhunderts gebaute katholische Kirche angeguckt.





Weiter ging es in die sehr sehenswerte, im Spätmittelalter entstandene Festungs- und Hafenstadt Willemstad.









Unterwegs ging es immer wieder an Schleusen vorbei …



und über Brücken. Ab und zu wird in den Niederlanden auch mal ein extra Tunnel für die Radfahrer gebaut. Der Zugang erfolgt bei diesem hier aber leider über Fahrstühle.





In Belgien und der niederländischen Provinz Nord-Brabant hingen immer nur die Knotenpunktwegweiser. Mit Erreichen der Provinz Südholland änderte sich das.



Der Campingplatz des Tages lag direkt an der Alten Maas. Vom Zelt aus konnte ich daher auch etwas Schiffsverkehr sehen.

In Aurich ist's schaurig, in Leer noch mehr. (norddeutsches Sprichwort)
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#1332013 - 15.04.18 21:44 Re: Ostflandern-Niederlande [Re: Seghal]
StefanS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3117
Vielen Dank für den schönen Bericht, bin gespannt auf den zweiten Teil.

In Antwort auf: Seghal
Ab und zu wird in den Niederlanden auch mal ein extra Tunnel für die Radfahrer gebaut. Der Zugang erfolgt bei diesem hier aber leider über Fahrstühle.

Das ist der Heinenoordtunnel. Wie es der Zufall will, bin ich da gerade heute durchgefahren. Man kann sich die Fahrstühle sparen und direkt über die Rampe des Treckertunnels bis zum Fuß der Fahrradröhre fahren. Auf der anderen Seite entsprechend wieder raus. Auf Deinem untenstehenden Foto ist links das Gatter geöffnet.

In Antwort auf: Seghal


Viele Grüße,
Stefan
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#1332016 - 15.04.18 22:01 Re: Ostflandern-Niederlande [Re: StefanS]
Seghal
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Beiträge: 887
Hatte ich wohl irgendwie nicht kapiert, als ich da war. träller
In Aurich ist's schaurig, in Leer noch mehr. (norddeutsches Sprichwort)
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