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#1322091 - 12.02.18 15:17 Schwierige Entscheidung
deggi57
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Hallo zusammen,
ich bin Günther, war vor Jahren schon mal hier im Forum unterwegs und habe mich sozusagen reaktivieren lassen. Nach einigen Jahren relativer Fahrradmüdigkeit möchte ich jetzt wieder öfter längere Strecken fahren und ausgedehnte Radreisen unternehmen. Ich bin mir aber nicht schlüssig mit welchem Rad.

Ich habe letztes Jahr ein E-Bike KTM-Maccina Sport mit Bosch-Antrieb und 500 er Akku gekauft. Seit längerem habe ich ein KTM-Teramo mit 27-Gang Kettenschaltung stehen, mit dem ich früher meine Touren gefahren bin. Beide Räder haben eine Federgabel.

Das E-Bike hat eine begrenzte Reichweite. Bei mehreren Testfahrten war bei einer Strecke von 100 km das Ende der Fahnenstange erreicht und das ohne Gepäck und bei ca. 600 Höhenmetern. Da ich längere Tagesetappen fahren will, werde ich entweder unterwegs den Akku aufladen müssen oder einen zweiten Akku mitführen müssen. Leider fehlt mir hier die Kenntnis, ob das Aufladen überall problemlos möglich ist. Meine Überlegungen gehen dahin, dass mangels Lowridermöglichkeit wohl ein Anhänger notwendig sein wird, um die Ausrüstung für längere Touren unterzubringen.

Ich habe mir dann überlegt, das KTM mit einer Starrgabel nachzurüsten. Da das Rad noch einen alten Vorbau hat (nicht Ahead ?) der nicht besonders stabil ist müsste ich somit auch hier noch Geld investieren. Das gesamte Rad müsste wohl auch überholt und Verschleißteile getauscht werden.

Dritte und abschließende Überlegung war dann, mir ein komplett ausgestattetes neues Reiserad zu kaufen, wobei die Ausstattungs- und Antriebsvarianten wahrscheinlich gesondert zu kären wären.

Welche der drei Varianten wäre wohl am besten geeignet. Konditionell ist ein E-Bike nicht unbedingt erforderlich, auch wenn ich die 60 seit Kurzem schon erreicht habe. Was würdet ihr mir empfehlen.
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#1322093 - 12.02.18 15:47 Re: Schwierige Entscheidung [Re: deggi57]
macbookmatthes
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 508
Für das BIP empfehle ich natürlich: Ein neus Rad schadet nie! grins

Ich kann das nur teilweise beurteilen. Gabeltausch plus Verschleißteile können durchaus ins Geld gehen, kommt auf den Zustand an, den wir hier am grünen Tisch nicht beurteilen können.

Anhänger für das E-Rad (und alle anderen): Kann man ganz gut realisieren. Ist aber Geschmackssache und zumindest bei Abschnitten mit Transport manchmal doch umständlich, z.B. wenn man sich und Ausrüstung per Bus oder Bahn transportieren lassen will/muss. Andererseits kann man den auch im täglichen Leben, z.B. beim Einkaufen, gut nutzen.

Lösungsansatz: Vielleicht einfach mal ein paar mögliche Reiseräder wie das TX400 von der Fahrradmanufaktur zur Probe fahren? Und bei Kollegen/Freunden einen Anhänger ausleihen?
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht
https://bikephreak.wordpress.com
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#1322097 - 12.02.18 16:07 Re: Schwierige Entscheidung [Re: deggi57]
cterres
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1841
Zur Frage, ob Du ein neues Rad kaufen oder das alte, vorhandene Rad aufrüsten und auffrischen solltest, müsstest Du abwägen, ob Du nur Teile kaufen und die Arbeiten selbst übernehmen möchtest, oder ob Du eine Werkstatt damit beauftragen würdest.
Im Falle von Letzterem, könnte ein Neukauf sinnvoller sein. Ein Gabeltausch (inkl. Vorbau, Lenker und Steuersatz) und dazu noch übliche Verschleißteile (Reifen, Bremsbeläge, Kette, Kassette) sowie die Überholung des übrigen Rest vom Rad, kann mehrere hundert Euro verschlingen.
In Eigenleistung dürfte aber auch dies noch unter dem Neuanschaffungspreis liegen.

Was die Überlegung betrifft, den Urlaub mit dem Pedelec zu bestreiten, würde ich zum Standard-Ladegerät (etwas größer als das Reiseladegerät aber lädt doppelt so schnell) und einem Zweitakku raten. Das alleine wirft Kosten um 800 Euro auf. Aufladen kann man allerdings an vielen Orten, nur genug Zeit muss man dafür einplanen.
Mit dem Reiseladegerät kann man weltweit am Wechselstrom den Akku aufladen. Die Ladezeit für einen 500Wh-Akku beträgt allerdings 7:30 Stunden (80% nach knapp 6 Stunden). Beide Akkus in einer Pause voll zu laden, benötigt also fast 15 Stunden. Das stärkere Standardladegerät lädt den 500er in 4:30 Stunden voll (etwa 3 Stunden für 80%). Das ist schnell genug, den ersten Akku am Abend und den zweiten Akku über Nacht laden zu können.
Das geht auf den meisten Campingplätzen und in der Regel in jeder Pension. Tagsüber bieten manche Ausflugslokale auch schon abschließbare Schränke mit Stromanschluss, um Fahrradakkus aufladen zu können (Beispiel Donauradweg). Aber hier wird man immer nur halbe Ladungen nachfüllen können.
Technisch ist das kein Problem. Der Akku des Pedelec muss nicht zwingend immer bis 100% geladen werden.

Welches Rad es werden soll, hängt aber vor allem davon ab, wie weit die Tour führen soll und welche Tagesdistanz zurückgelegt werden sollte.
Mit dem Pedelec sollten ca. 160km kein Problem darstellen. Viel mehr schafft man eigentlich nicht, wenn man ein paar Pausen einplant und genug Ruhezeit auch zum Aufladen übrig lässt. Das wären bei etwa 20km/h gefahrenes Tempo ohne Einbeziehung der Pausen immerhin 8 Stunden im Sattel.
Kürzere Distanzen lassen mehr Zeit für Entdeckungen und Kultur übrig.

Mit dem herkömmlichen Rad dürfte man diese Strecke eher halbieren können. 80km Tagesstrecke sind ein guter Schnitt. Je nach Strecke, Kondition und Gepäck kann selbst das auch schon zu ambitioniert sein.

Ein Einrad-Anhänger ist nützlich bei viel Gepäck. Er macht das Rad aber nicht leichter. Du kannst nur mehr Zeug mitführen. zwinker
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph

Geändert von cterres (12.02.18 16:10)
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#1322117 - 12.02.18 19:37 Re: Schwierige Entscheidung [Re: deggi57]
Mario Be
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1371
Mahlzeit,

auf jeden Fall sollte in die Entscheidung mit einfließen, wo es in Zukunft hingehen soll und ob da täglich Strom zur Verfügung steht. Das beste E-Bike bringt nichts ohne Strom.
Wenn Du aber vor hast, die Nächte in Pensionen oder auf Campingplätzen zu verbringen, dann kann das E-Bike durchaus eine Alternative sein.

Unter uns, wenn noch nicht nötig, dann würde ich lieber das normale nutzen.
Die Frage zum Thema Neu oder Aufmöbeln kann man so schlecht beantworten ohne das alte Rad und deren Zustand zu kennen.
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#1322125 - 12.02.18 20:27 Re: Schwierige Entscheidung [Re: Mario Be]
deggi57
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Kurz noch zur Ergänzung. Selbst mein KTM umbauen ist nicht, dazu fehlt mir die Begabung. Also müsste ich weitestgehend die Arbeiten ausführen lassen.
Bei längeren Radreisen werde ich wohl auch mal außerhalb von Campingplätzen oder Pensionen etc. übernachten. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, will ich auch Radreisen ins europäische Ausland machen. Deshalb auch meine Bedenken hinsichtlich der Lademöglichkeiten für die notwendigen beiden Akkus. Das zusätzliche Problem wird wohl die Zuladungsöglichkeit des Ebikes sein. Ich habe noch keine Aussage zum zulässigen Gesamtgewicht gefunden. Wenn ich mit dem Anhänger unterwegs wäre, ist die Zuladung kein Problem. Ich stelle es mir aber sehr schwierig bis unmöglich vor, Anhänger, Ebike und Ausrüstung alleine in den Zug oder öffentliche Verkehrsmittel zu laden. Bei Rundtouren aber sicher kein Problem.
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#1322310 - 13.02.18 20:05 Re: Schwierige Entscheidung [Re: deggi57]
Mario Be
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1371
Wie gesagt, zum Umbau des KTM kann man ohne dessen Substanz zu wissen nichts sagen. Aber wenn das alles von einer Werkstatt gemacht werden müsste, dann kommt man nicht selten in dem Bereich, wo man ggf lieber über eine Neuanschaffung nachdenken kann.

Oder man fängt an sich mit Fahrradtechnik auseinander zu setzen zwinker
So habe ich es auch gemacht. Bevor ich hier im Forum aktiv war, hab ich fast alles (ausser Reifenwechsel oder so) in der Werkstatt machen lassen. Jetzt gehen meine Fahrräder nur noch in die Werkstatt wenn ich das entsprechende Werkzeug nicht habe weil zu teuer und zu selten in der Nutzung.
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#1322312 - 13.02.18 20:16 Re: Schwierige Entscheidung [Re: Mario Be]
deggi57
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Aus drei mach zwei, hier Möglichkeiten schmunzel. Ich habe heute mein KTM mal im Internet zum Kauf angeboten. Und siehe da, es ist schon verkauft. Also entfällt die Aufrüstung und die Tendenz geht zum Kauf eines Reiserades das ich für längere Touren nutzen will.
Ich habe mir auch bereits einige Räder angesehen. Fasziniert hat mich die neue Pinion 1.18 in Verbindung mit einem Gates Riemenantrieb. Allerdings sind die Preise für die Räder ab 3.500 € ganz schön happig.

Da es voraussichtlich mein letztes Rad ist, dass ich mir kaufen werde (sofern keine außergewöhnlichen Umstände eintreten) überlege ich mir ernsthaft das Geld auszugeben. Man gönnt sich ja sonst nichts. Ne Quatsch, ich stell mir schon die Frage, ob der Mehrpreis von ca. 1.500 € zu einem Reiserad mit Kettenschaltung angemessen sind. Ach ja, was ist heute bei den Bremsen Stand der Technik für ein Reiserad. Scheibenbremsen oder die Magura? Könnt ihr mir ein Reiserad zusammenstellen? Ich weiß, das ist viel verlangt und jeder hat seine eigenen Ansichten. Aber gibt es bestimmte "Muss haben" oder wie das sonst auf Englisch heißt.
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#1322316 - 13.02.18 20:42 Re: Schwierige Entscheidung [Re: deggi57]
cterres
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1841
Such Dir Technik aus, die möglichst Wartungsarm ist. Das wäre in meinen Augen eher keine Kettenschaltung, sondern ein Schaltgetriebe. Auch der Riemenantrieb erspart Arbeit, denn er längt sich nicht so wie eine Kette (nachspannen entfällt) und muss nicht geschmiert werden (der Antrieb bleibt sauber).

Als Bremse bietet sich eine hydraulische Scheibenbremse an. Hält lange, stellt sich selbst nach und für mehrere Jahre genügt meist hin und wieder ein recht einfach vorzunehmender Belagwechsel. Bremst die Felge nicht ab, ist unempfindlich gegen verzogene Felgen falls mal eine Speiche lockert und lässt sich perfekt dosieren und damit gefühlvoller bremsen.

Du hast bereits erklärt, die Gabel und Verschleißteile nicht tauschen zu können. Das ideale Reiserad sollte also unterwegs die wenigsten Eingriffe durch den Nutzer erfordern und wenn dann doch was passiert, würdest Du sowieso eine Werkstatt aufsuchen. Folglich brauchst Du keine Rücksicht auf altbackene Radtechnik nehmen, mit der sich der Durchschnittsradler abgibt, weil er sie besser beherrscht.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph

Geändert von cterres (13.02.18 20:43)
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#1322318 - 13.02.18 20:58 Re: Schwierige Entscheidung [Re: cterres]
cterres
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1841
Vorschlag:
Poison Bike, Modell Ozon, 27,5",
zusätzlich zur Basisausstattung Acros Blocklock Steuersatz (verhindert das Umschlagen des Lenkers beim abstellen) und den Hebie Chainbar Kettenschützer als Schutzabdeckung für den Antriebsriemen.
Durch das Baukastenprinzip des Anbieters lässt sich zudem auch die Antriebsübersetzung ändern, was die notwendige Kraftanstrengung und Geschwindigkeit beeinflusst, wenn man mit schwer bepacktem Rad bergauf radeln will.

https://www.poison-bikes.de/Reiseraeder/?&d=1
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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