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#1336392 - 11.05.18 10:22 Re: Hautprobleme: welche (gepolsterte?) Unterhose? [Re: oui]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7650
Der Sattel wurde ja schon mehrfach erwähnt. Meiner Erfahrung nach müssen Sättel einige Voraussetzungen erfüllen:
  • Sie müssen unbedingt eine glatte Oberfläche haben. Ist dies nicht der Fall, so bleibt die Hose "kleben" und die Bewegungen werden als Reibung auf die Haut übertragen.
  • Sie dürfen nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Sind sie zu groß, kommt es meist an der Innenseite der Schenkel zu Reibungsstellen und außerdem wird eine zu große Fläche nicht belüftet. Sind sie zu klein, so kann zu großer Druck entstehen, der bei Bewegung wieder Reibung verursacht.
  • Ledersättel sind in der Regel recht gut geeignet, da sie zum einen glatt sind und zum anderen auch Feuchtigkeit aufnehmen können. Ich bin (bis letztes Jahr) viele Jahre lang mit dem B17 hervorragend zurechtgekommen.
  • Da ich offensichtlich mit dem B17 doch zu viel Druck auf den Dammbereich hatte, wie ich bei meiner Tour letztes Jahr feststellen musste, bin ich nun auf eine andere Variante umgestiegen. Ich nutze nun den Selle SMP TRK Man/Medium. Der hat in der Mitte einen durchgehenden Kanal. Erst gestern bin ich 140 km damit gefahren und ich habe nicht einmal andeutungsweise wunde Stellen. Der Sattel ist glatt und für mich ausreichend hart. Anfangs dachte ich, dass der erhöhte Druck (es kommt ja keinerlei Druck mehr auf den Dammbereich) auf die Sitzknochen Schwierigkeiten bereiten würde, was aber nicht der Fall ist. Toll ist insbesondere aber die gute Belüftung von unten, die Hautproblemen sicherlich gut entgegenwirkt. Ich hatte auch im Winter damit keine Probleme, man könnte dann aber evtl. den Luftzug von unten mit etwas Klebeband (von unten) reduzieren. Ähnliche Sättel mit "Mittelkanal" gibt es ja inzwischen viele. Ich persönlich komme aber mit dem SMP sehr gut zurecht und werde ihn daher dieses Jahr auch auf meiner Radreise am Reiserad montieren.


Ansonsten trage ich immer eine gepolsterte Radhose und nutze bei sehr langen Tagesetappen eine Hirschtalg-Sitzcreme , mit der ich recht zufrieden bin. Da ich früher durchaus mit "Reibungsschäden" zu kämpfen hatte, die die abendliche Dusche zu einem Erlebnis der besonderen Art machten, habe ich etliches probiert. Am meisten hat die Verwendung eines passenden Sattels (Brooks B17 oder SMP TRK Man/Medium) geholfen. Die Sitzcreme erwies sich auch als hilfreich.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (11.05.18 10:23)
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