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#1319667 - 26.01.18 18:37 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Falk]
Raumfahrer
Mitglied
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Beiträge: 338
Die Meinungen ob ein zweites Kettenblatt mit Umwerfer/Kettenspanner (un)nötig ist, dürften diesbezüglich weit auseinander gehen.
Ich sehe das nicht als Dogma.
Es sollte auch sicher jeder irgendwann selber heraus finden, welches Übersetzungsverhältnis für ihn am Besten taugt.

Allerdings haben sich Rohloff was bei gedacht, daß gerade der 11. Gang der Direktgang ist und die Gänge 1 bis 10 die untersetzten "Berggänge".
Wer ständig in den Gängen 9 oder 10 fährt, der verschenkt eigentlich sinnvolle Reserven am Berg, wenn es steil wird.
Man sollte mA auch ehrlich zu sich selber sein, in welchem Geschwindigkeitsbereich man unterwegs ist.
Ich halte es etwas für unwahrscheinlich, daß man mit einem voll beladenen Reiserad bei 40 km/h noch unbedingt mittreten muß... - wer es macht...Respekt(falls er es wirklich macht). Ansonsten verschenkt er wertvolle Übersetzung. zwinker

Deshalb hab ich ja auch mit dem Link zum Ritzelrechner in meinem Beitrag weiter oben eine Empfehlung bzgl. Ritzel/KB-Größe gegeben - welche selbstverständlich nicht bindend ist; missionarischer Eifer dsbzgl. liegt mir vollkommen fern. cool


@Musiker:
Du kannst(wenn Du unbedingt möchtest) natürlich vorne ein 36 Zähne KB und ein 16 Z Ritzel verbauen. Die Speedhub sollte dabei nicht überlastet werden.
Technisch sinnvoll ist es aber, wenn die KB/Ritzel etwas größer gewählt werden, geringerer Verschleiß ist die Folge davon.
Du solltest evtl mal selber etwas mit dem "Ritzelrechner" spielen, was für DICH taugt.
Probiere es einfach mal aus.
zwinker
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#1319673 - 26.01.18 19:42 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Raumfahrer]
Falk
Mitglied
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Beiträge: 31361
Zitat:
Wer ständig in den Gängen 9 oder 10 fährt, der verschenkt eigentlich sinnvolle Reserven am Berg, wenn es steil wird.

Wer das in Stufe 11 tut, auch. Talfahrmittretstufen sind für den Frisör, die Gravitation kann es deutlich besser. Ich habe die Primärübersetzungen schon so ausgelegt, dass ich in der Ebene bis zur Stufe 14 komme. Das zweite Kettenblatt ist bei allen Böcken mit abgefallen, nur mit dem hier oft gebeteten Dogma »zur Nabenschaltung gehört eine fest abgespannte Kette« gehe ich eben nicht mit. Wenn Du Dich mit dieser Bauweise wohler fühlst, dann ist das doch gut. Hauptsache, ich muss nichts dran machen.
Falk, SchwLAbt
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#1319682 - 26.01.18 22:07 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
Falk
Mitglied
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Beiträge: 31361
Zitat:
Vorne 36er Kettenblatt?

Zusammen mit einem 16er Ritzel wäre mir das zu wenig. Ich habe als kleines Kettenblatt vorn ein 38er. Ganz ohne Versuche wirst Du nicht rauskriegen, was für Dich passt.
Bei ordentlichen Kurbeln sind die Kettenblätter wechselbar. So dramatisch sind Anpassungen also nicht.
Falk, SchwLAbt
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#1319683 - 26.01.18 22:21 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 361
Was ich beim Schieben eigentlich meine ist, dass ich einfach nicht mehr langsamer fahren kann, noch langsamer falle ich einfach um.
Aber ich halte noch etwas ganz anderes für sehr wichtig, da es um die Rohloff geht. Bei unseren Rädern sind die Schaltzüge sehr unterschiedlich verlegt. Das Velotraum hat etwa 8 cm vor dem Steuerrohr die Führungen angelötet und die Züge laufen locker nach rechts zum Drehgriff. Zudem sind sowas wie Stahlflex Hüllen verbaut. Am Hardo Wagner sind normale Hüllen und die Lötstelle ist wesentlich näher am Steuerrohr. Dabei ging es nur noch mit einer Schelle, die Züge rechts und links am Steuerrohr vorbei zu führen. Obwohl die Züge recht lang sind, wird der Linke beim Rechtseinschlag sehr überdehnt und der Rechte abgeknickt. Ich habe Ersatz dabei, war für das Velotraum gedacht. Die haben jetzt ca. 50000 km klaglos Dienst geschoben und wirken noch immer nicht müde. Am Hardo Wagner sind sie bei 14000 km gerissen. Da der Rahmen ja nun bald gekauft wird, ich aber keine Ahnung habe, wie das beim intec gelöst ist, würde ich das auch noch prüfen. Schließlich soll ein neues Reiserad nicht direkt mit Kabelbindern ausgestattet werden.
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Off-topic #1319687 - 26.01.18 23:26 Re: Mein erstes Reiserad [Re: helmut50]
cyclist
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 6542
Unterwegs in Deutschland

Hallo Helmut!
Zitat:
Obwohl die Züge recht lang sind, wird der Linke beim Rechtseinschlag sehr überdehnt und der Rechte abgeknickt.

Genau das Problem habe ich bei meinem Velotraum. Der rechte Zug wird im Bereich des Steuerrohrs geknickt, hält aber noch. Eine Lösung, das Umschlagen des Lenkers nach rechts zu verhindern, ist mir leider noch nicht eingefallen.

Schönen Gruß
Markus
Fotogalerie GPS-Geräte

Geändert von cyclist (26.01.18 23:26)
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Off-topic #1319689 - 27.01.18 00:01 Re: Mein erstes Reiserad [Re: cyclist]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 361
Ich weiß leider nicht auswendig, wie die Zug-Hüllen an meinem Velotraum heißen, aber die lassen sich kaum knicken, könnte also auch eine Lösung für Dich sein. Sobald wir wieder zuhause sind, werden die Führung und auch die Hüllen am Hardo Wagner entsprechend geändert.
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Off-topic #1319690 - 27.01.18 00:04 Re: Mein erstes Reiserad [Re: helmut50]
cyclist
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 6542
Unterwegs in Deutschland

Hallo Helmut!
Steht evtl. auf den Hüllen was drauf? Hersteller oder so?
Schönen Gruß
Markus
Fotogalerie GPS-Geräte
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Off-topic #1319691 - 27.01.18 00:07 Re: Mein erstes Reiserad [Re: cyclist]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 14843
Mir ist nicht klar, warum die beiden Züge überhaupt auf zwei verschiedenen Seiten des Steuerrohres geführt werden müssen? Ich würde die mit den S-Haken (z.B. von Jagwire) oder Spiralschlauch zusammenduddeln und auf der gleichen Seite führen.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1319692 - 27.01.18 00:08 Re: Mein erstes Reiserad [Re: cyclist]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 361
Ne, jedenfalls kann ich nichts erkennen, ist aber auch sehr eingesaut, wir sind jetzt ein halbes Jahr unterwegs. Ich bin aber nächste Woche wieder zuhause, da versuche ich dran zu denken und schaue auf der Rechnung nach.
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Off-topic #1319705 - 27.01.18 08:14 Re: Mein erstes Reiserad [Re: helmut50]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7343
In Antwort auf: helmut50
Sobald wir wieder zuhause sind, werden die Führung und auch die Hüllen am Hardo Wagner entsprechend geändert.
Rohloff-Schaltzugführung
Als ich mein altes Rad zerpflückte, fiel mir auf, dass ich die Schaltseile der Rohloff komplett auseinanderbasteln muss, da sie in angelöteten Zughaltern verlegt waren. Das Terra hat an vielen Stellen Gewindebuchsen, in die man Zugklemmen einschrauben kann. Das erscheint mir als großer Vorteil in dem Fall, wenn mal ein Zug defekt ist und ich die Neumontage bei Wind und Wetter direkt am Rad vornehmen müsste. Folglich habe ich die Schaltseile der Rohloff und die Leitungen der Magura abschraubbar und komplett abnehmbar montiert. Die Schaltseile habe ich dann oberhalb des Tretlagers geführt. So gibt es nur wenige Radien. Erwartungsgemäß funktioniert das Schalten leichter.





° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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Off-topic #1319710 - 27.01.18 09:16 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Juergen]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5212
Wow... Ist der Löwenzahnhalter beim Terra serienmäßig schmunzel.

Bernd
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Off-topic #1319713 - 27.01.18 09:27 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Juergen]
Raumfahrer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 338
Solche Riesenbilder hier im Forum machen den Thread recht bescheiden lesbar.
Danke für die Kenntnisnahme.
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#1319721 - 27.01.18 10:30 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Falk]
Raumfahrer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 338
In Antwort auf: Falk
Zitat:
Wer ständig in den Gängen 9 oder 10 fährt, der verschenkt eigentlich sinnvolle Reserven am Berg, wenn es steil wird.

Wer das in Stufe 11 tut, auch. Talfahrmittretstufen sind für den Frisör, die Gravitation kann es deutlich besser. Ich habe die Primärübersetzungen schon so ausgelegt, dass ich in der Ebene bis zur Stufe 14 komme. Das zweite Kettenblatt ist bei allen Böcken mit abgefallen, nur mit dem hier oft gebeteten Dogma »zur Nabenschaltung gehört eine fest abgespannte Kette« gehe ich eben nicht mit. Wenn Du Dich mit dieser Bauweise wohler fühlst, dann ist das doch gut. Hauptsache, ich muss nichts dran machen.

Hast Du meinen Beitrag genau gelesen, oder nur flüchtig?

Bei meiner vorgeschlagen Übersetzung hat man 10 "Berggänge", einen Direktgang und 3(Drei!) "Talfahrtmittretstufen", welche man sicher auch recht gut bei Rückenwind nutzen kann, bzw wenn man ohne Gepäck in einer Gruppe unterwegs ist und demzufolge etwas schneller fährt...Stichwort "Schwanzvergleich" ^^ lach

Hast Du evtl. mal einen Link, wo ich sehen kann, mit was für einer Übersetzung Du Deine Speedhubs fährst? Es würde mich echt interessieren... schmunzel - nicht wegen, wer die größere/kleinere Übersetzung hat zwinker

Ich schätze in der Tat, daß man für die Speedhub auch Rahmen mit verschiebbaren Ausfallenden(oder Exzenter) bekommen kann, weil ich es irgendwann mal leid war, am Reise-MtB etwas Schaltwerk-ähnliches dran zu haben, mit dem man evtl. hängen bleiben kann. In meinem Fall macht es das Rad unanfälliger. Und mit den spezifischen Problemen, die es bei verschiebbaren Ausfallenden evtl. geben kann, komme ich klar.

Wer unbedingt mit Kettenspanner fahren möchte, kann das gern tun; dagegen anzuschreiben wäre mA Unfug, schließlich hat auch diese Bauform je nach Ausführung ihre Vorteile.

Aber das muß eben jeder selber wissen, soviel Toleranz sollten hier die Forumsvielschreiber aufbringen können.







@Musiker sry, falls mein Beitrag zu sehr OT war.
Freundliche Grüße - unbekannterweise.
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Off-topic #1319775 - 27.01.18 18:46 Re: Mein erstes Reiserad [Re: cyclist]
helmut50
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 361
Hallo, habe versteckt doch den Namen des Herstellers gefunden
Die Zug Hüllen sind von Nokon und bestehen aus einzeln aneinander gesteckten Teilen, die wie Oliven aussehen. Das macht wohl auch die enorme Stabilität und gleichzeitig Flexibilität aus.
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Off-topic #1319776 - 27.01.18 19:04 Re: Mein erstes Reiserad [Re: helmut50]
cyclist
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6542
Unterwegs in Deutschland

Hallo Helmut,
hättest du gleich geschrieben, das die Hülle aus einzelnen Kugeln und Hülsen besteht, hätte ich gleich gewusst, das es sich höchstwahrscheinlich um Nokon handelt.

Wünsche dir eine gute Rückreise und das du den Kulturschock gut überstehst! schmunzel
Schönen Gruß
Markus
Fotogalerie GPS-Geräte
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#1319987 - 29.01.18 08:05 Re: Mein erstes Reiserad [Re: cyclist]
Musiker
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 91
Hallo,

danke für eure Beiträge.. ich bin zu dem Schluss gekommen das eine Übersetzung von 38/16 für mich glaube ich ganz passend wäre bzw probiere ich das einfach mal zum Einstieg.


Eine technische Zwischenfrage noch an die Profis:

Ist es denkbar das man an einer Stahlgabel die Disc-Aufnahme nachträglich selbst nachrüstet, also fachgerecht anschweisst/lötet ?

Oder wäre davon abzuraten ?

Ich mein, der Rahmenbauer macht das ja auch nicht anderst oder begehe ich da ein Denkfehler weil da evtl eine komplett andere "Geometrie" von Nöten ist ?


beste grüsse

Geändert von Musiker (29.01.18 08:08)
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#1319988 - 29.01.18 08:21 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
AndreMQ
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2411
Würde ich niemals tun, weil etwa so in den Anfängen Gabeln mit Scheibenbremsen entstanden sind und nicht auf die Belastungen durch eine Scheibenbremse ausgelegt waren. Nur eine moderne Scheibenbremsgabel.
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#1320006 - 29.01.18 11:04 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
_Cumulus_
Nicht registriert
Hmmm.... einfach die Aufnahme für eine Scheibenbremse anlöten wird so nicht gehen, da die Gabel beim Bremsen mit Scheibe besonders hohe Kräfte aufnehmen muss.

Aus der Anfangszeit der Scheibenbremsen, als die Fahrradbauer noch nicht so viel Erfahrung mit dem Thema hatten, gibt es wunderbare Fotos in denen sich die Gabel beim Bremsen um die Bremse gewickelt hat.
Ich konnte bei Google leider kein solches Foto finden - habt ihr vielleicht noch irgendwo eines ?

Der Rahmenbauer Steve Potts aus den USA baut eine wunderschön-filligrane Stahlgabel, bei der die Kräfte sehr weit in die Holme eingeleitet werden und die deshalb auch mit groß-dimensionierten Scheiben gefahren werden kann (Bild wird nachgereicht).
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#1320009 - 29.01.18 11:31 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
macbookmatthes
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Beiträge: 593
In Antwort auf: Musiker
...

Ist es denkbar das man an einer Stahlgabel die Disc-Aufnahme nachträglich selbst nachrüstet, also fachgerecht anschweisst/lötet ?

Oder wäre davon abzuraten ?

....


Den Unterschied zwischen einer "normalen" Gabel für Felgenbremse und einer Disc-Variante kann man oberflächlich -abseits der Anlötteile- nicht sehen. Die Geometrie kann identisch sein, aber bei der Discvariante muss zumindest der Gabelholm an dem der Bremscaliper sitzen wird eine deutlich höhere Wandstärke aufweisen, um die Kräfte aufzunehmen. Das kann man nicht nachrüsten.
Bei Georg Blaschke im Blog findest du eine Baubeschreibung wie so eine Gabel entsteht und warum das so ist.
Für große Scheiben ist entsprechend viel Material vorzusehen, weshalb die Gabeln dann acuh keine Fliegengewichte mehr sind.
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#1320053 - 29.01.18 14:35 Re: Mein erstes Reiserad [Re: macbookmatthes]
Musiker
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 91
Danke für die Erhellung und klingt auch vollkommen plausibel.
Sorry für meine naiven Fragen, ich bin da halt nicht so sehr vom Fach.


So, morgen geht die die Bestellung der (neuen) Hauptkomponenten raus:

-Intec m02
-Andra35
-Rohloff ink Discaufnahme 16er Ritzel
-Shutter PD 8
-HS 33
-Kette
-Kettenblatt /38



Der Rest wird gebraucht (bzw teilweise neu) zusammengesucht und hier im Forum konnte ich schon eine Kurbel von Shimano FC 730 ergattern für schmales Geld.

Ich denke das ist vertretbar bestimmte Teile gebraucht zu kaufen und vermutlich unterschreite ich bei weitem mein Budget von 2500 euro. Schutzbleche hab ich noch hier liegen, mal sehen ob diese passen und ich finds ganz gut wenn das Rad, technisch hochwertig ist, aber einen gewissen USED LOOK hat, nicht der Ästhetik wegen sondern weil es evtl weniger auffällt und somit auch weniger Begehrlichkeiten weckt.
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#1320099 - 29.01.18 21:49 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Raumfahrer]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 31361
Zitat:
Hast Du evtl. mal einen Link, wo ich sehen kann, mit was für einer Übersetzung Du Deine Speedhubs fährst?

Einen Link gibt es nicht, ich bin weder verfratzenbucht noch verwhatsappt. Die Streckenkettenblätter beim Reise- und Reservehobel müssten 44er sein, 46 gab es auch schon. Nachzählen ist wegen der Schutzringe nicht so einfach. Die Zusatzblätter sind jeweils 38, die Ritzel 16er. Beim Liegerad mit 406er Laufrädern müsste das Kettenblatt ein 53er sein, eventuell nur 52. Das kleine Blatt ist auch da 38. Beim Birdy ist das Kettenblatt sicher 53, allerdings ohne zweites Blatt. Es ist dort nicht sinnvoll, durch den kurzen Achsstand hebt das Vorderrad ab, bevor die Zugkraft nicht mehr reicht. Die beiden Kleinradhobel haben 15er Ritzel.

Ich habe Dein Plädoyer für das Auslegen der Primärübersetzung auf die Stufe 11 schon richtig gelesen und ich halte die Idee trotzdem auch weiterhin für unklug. Die Stufe 11 fühlt auch die Prinzessin nicht raus, die wegen der berühmten Erbse die ganze Nacht nicht schlafen konnte.
Falk, SchwLAbt
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#1320102 - 29.01.18 22:12 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
macbookmatthes
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 593
In Antwort auf: Musiker
Danke für die Erhellung und klingt auch vollkommen plausibel.
Sorry für meine naiven Fragen, ich bin da halt nicht so sehr vom Fach.


... nicht der Ästhetik wegen sondern weil es evtl weniger auffällt und somit auch weniger Begehrlichkeiten weckt.



Naive Fragen sind nicht schlimm. Man kann nicht alles wissen.

Ästhetik und Bgehrlichkeiten: Mir ist wurscht wie mein Rad aussieht, es soll tun, also mich von A nach B bringen. Aber: Begehrlichkeiten hat mein Intec T6 noch nicht geweckt. Da bei mir keine Beschriftungen vorhanden sind, denkt jeder an "das ist ein noname-Billichteil". grins
Die Diebe hier sind zwar dreist, aber leider ein wenig zu einfältig, um die verbauten Komponenten als lohnenswerte Zielobjekte zu identifizieren. Damit kann ich leben. lach
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#1320411 - 01.02.18 13:11 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
Musiker
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Themenersteller
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Beiträge: 91
Hallo Leute,

kurze Zwischenfrage:

Inwiefern ist es aus Korrisionsschutzgründen sinnvoller das Tretlagergeäuse beidseitig nicht planzufräsen, da sowieso ein Vierkant-Innenlager verbaut wird ?



Danke für die Hilfestellung

Geändert von Musiker (01.02.18 13:12)
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#1320431 - 01.02.18 14:31 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
macbookmatthes
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 593
In Antwort auf: Musiker
Hallo Leute,

kurze Zwischenfrage:

Inwiefern ist es aus Korrisionsschutzgründen sinnvoller das Tretlagergeäuse beidseitig nicht planzufräsen, da sowieso ein Vierkant-Innenlager verbaut wird ?


Danke für die Hilfestellung


Nehmen wir das mal auseinander.
Korrision: Ein Stahlrahmen rostet, wenn ein entsprechender Schutz fehlt (Lack, Wachs, etc.). Wenn du eine Pulverbeschichtung nimmst, dann geht die am Tretlager teilweise auch bis ans Gewinde. Hast du aber jetzt KEINE Hohlraumversiegelung innen, wird sich im Gehäuse irgendwann eine Rostschicht ansetzen, einfach durch Feuchtigkeitskondensat. Das ist zumeist ungefährlich, so lange Feuchtigkeit aus dem Gehäuse ablaufen kann. Für die Pulverbeschichtung besteht durch diesen innen liegenden Rost zumeist keine Gefahr. Sofern sie gut gemacht ist.

Planfräsen: Braucht man v.a. bei außen liegenden Lagerschalen. Diese decken zumeist die Geäusekante komplett ab. Nimmst du stattdessen ein Patronenlager, z.B. das Token Vierkant, dann kann es sein, dass die Lagerschale ebenfalls die Kante komplett abdeckt. Da du zudem beim Einschrauben das Gewinde fettest, ist der Korrisionsschutz in der Regel gegeben. Deckt die Lagerschale die Kante nicht ab, kann ein wenig Autowachs sinnvoll sein.

Du kannst aber auch das Lager ohne Planfräsen einbauen.
An meinen Stahlrädern mit den HT-II Lagern kann ich an der Fräskante bisher keine Spuren von Korrision erkennen, auch die Beschichtung macht keine Blasen o.ä. an dieser Stelle. So ca. 1x pro Jahr schaue ich dort nach dem Rechten.
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#1320441 - 01.02.18 15:32 Re: Mein erstes Reiserad [Re: macbookmatthes]
Musiker
Mitglied
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Beiträge: 91
Danke für die Erläuterung.

Ich hab mich jetzt entschieden nur die Antriebsseite planfräsen zu lassen, ich denke das macht Sinn bei den gängigen Innenlagern die Antriebsseitig diese abdeckende Lippe haben und linksseitig eher Innengewinde haben.

Irgendwelche Einwände ?

Geändert von Musiker (01.02.18 15:32)
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#1320445 - 01.02.18 15:42 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
macbookmatthes
Mitglied
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Beiträge: 593
In Antwort auf: Musiker
Danke für die Erläuterung.

Ich hab mich jetzt entschieden nur die Antriebsseite planfräsen zu lassen, ich denke das macht Sinn bei den gängigen Innenlagern die Antriebsseitig diese abdeckende Lippe haben und linksseitig eher Innengewinde haben.

Irgendwelche Einwände ?


Ja, weil das bei Shimano so ist, aber bei anderen Herstellern NICHT. Was willst du mit dem planfräsen gewinnen?
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#1320451 - 01.02.18 15:55 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
Sickgirl
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abwesend abwesend
Beiträge: 3764
Der Knackpunkt könnte das Werkzeug sein, mein Händler hat ein Tool, das beide Seiten in einem Aufwasch fräst, da kann man gar nicht eine Seite auslassen
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#1320455 - 01.02.18 16:00 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Sickgirl]
Thomas S
Mitglied
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Beiträge: 2691
Gutes Argument! Das dürfte nicht nur bei dem Werkzeug Deines Händlers so sein.

Ich würde das Fräsen auch lassen.
Thomas
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#1320472 - 01.02.18 17:44 Re: Mein erstes Reiserad [Re: macbookmatthes]
Musiker
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 91
In Antwort auf: macbookmatthes
In Antwort auf: Musiker
Danke für die Erläuterung.

Ich hab mich jetzt entschieden nur die Antriebsseite planfräsen zu lassen, ich denke das macht Sinn bei den gängigen Innenlagern die Antriebsseitig diese abdeckende Lippe haben und linksseitig eher Innengewinde haben.

Irgendwelche Einwände ?


Ja, weil das bei Shimano so ist, aber bei anderen Herstellern NICHT. Was willst du mit dem planfräsen gewinnen?


Als Holzwurm denke ich da natürlich an Passgenauigkeit, aber viel mehr ist es nur so ein Rumstochern im Ungewissen weil ich letztendlich mit der Materie überhaupt keine eigenen Erfahrungswerte besitze.

Ich werde jetzt nur eine Seite planfräsen lassen, zumal mir der Händler das auch so ursprünglich angeboten hat und für mich, in Abhängigkeit zu meinem gewählten Innenlager, so auch am meisten Sinn ergibt.

Danke für eure Geduld . :-)


Geändert von Musiker (01.02.18 17:52)
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#1320477 - 01.02.18 18:00 Re: Mein erstes Reiserad [Re: Musiker]
Thomas S
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 2691
Was gibt denn Dein Händler an als Grund für das Planfräsen? Früher (vor der Einführung von außenliegenden Tretlagern) wurden die Lager nie gefräst und es hat funktioniert. Ich würde es nur dann machen lassen, wenn der Lack / die Pulverbeschichtung deutlich (!) uneben sein sollte.

Ansonsten kann man natürlich später immer noch fräsen lassen, wenn man merkt, dass die Patrone nicht passen sollte oder man gar später einmal ein Hollowtech 2 Lager verbauen möchte.
Thomas
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