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#1310286 - 12.11.17 19:01 Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten
denkfisch
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 130
Hallo,
mal angenommen, Du wärst jetzt 50 Jahre alt. Dein Job, den du 20 Jahre ausgeübt hast, bei dem du zwar relativ gut verdient hast, der dir aber schon seit vielen Jahren keinen Spaß mehr macht, wäre weg - du bist seit Kurzem arbeitslos. Deine Frau hat kürzlich auch nach 20 Jahren ihren Job verloren und arbeitet nun als Aushilfe bei IKEA. Deine Tochter ist volljährig und will ausziehen und deine Mietwohnung in Berlin wird gerade weg-gentrifiziert, die neuen Wohnungs-Eigentümer wollen, dass du verschwindest.
Mit anderen Worten: Deine kleine Welt zerfällt in Scherben und du stellst dir vor, dass nun die Zeit gekommen ist, deinen Traum zu erfüllen, mal ein halbes oder ein ganzes Jahr auf dem Rad zu verbringen. Du bist zwar schon etwas in der Welt rumgekommen, musst aber nicht unbedingt Europa verlassen, da dieser Kontinent viel zu bieten hat, was du noch nicht gesehen hast. Deine Frau will mitkommen und die Ersparnisse reichen, um 3-4 Jahre ohne Arbeit durchzukommen. Mal angenommen, wir sind genau in der Situation und wissen gar nicht, womit wir anfangen sollen? Was gilt es zu klären? Wo kommt man nach der Reise unter - oder spielt das jetzt keine Rolle? Findet man überhaupt noch Arbeit, wenn man sich auf so ein Abenteuer einlässt? Wie würdest Du vorgehen, um eine Route zu recherchieren? Würdest du einfach nur drauflosfahren? Uns spukt nichts anderes mehr durch den Kopf und wir können im Moment gar nicht entscheiden, welche Fragen zuerst beantwortet werden müssen - abgesehen von den ganzen Ängsten die damit zusammenhängen. Könnt ihr uns auf die Sprünge helfen?
VG Peter
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#1310289 - 12.11.17 19:16 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
natash
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5317
Na ja, irgendwelche groben Vorstellungen werdet Ihr doch haben, oder?

Ich würde von zu Hause aus nach China radeln, das haben ja schon ausreichend Lwute gemacht um hier Anregungen zu finden aber es gibt noch xxx Varianten. Und ich würde dabei unbedingt am Baikal-See vorbeikommen wollen.

Ihr könntet natürlich auch erst einmal eine Europatour von 2 Monaten machen und dann für Euch klären, wies weiter gehen könnte. Das wäre dann so eine Art Kompromiss und ihr fallt nicht völlig aus dem Alltag raus, abe rihr bekommt vielleicht einen Vorgeschmack und habt Zeit Eure Zukunft anzudenken.

Eure Zukunftsaussichten sind sicherlich auch von Eurerm Beruf und den sonstigen familiären Verhältnissen abhängig. Wenn Ihr weder Geld noch Latifundien im Rücken habt, wirds eventuell nicht ganz einfach werden.



Gruß

Nat
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#1310297 - 12.11.17 20:10 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
Michaela
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 344
Hallo Peter,

ich kann Eure Ängste verstehen, aber ich denke ihr habt schon so viel darüber nachgedacht, dass die Frage nur noch ist wohin es gehen soll.

Natürlich gibt es viel zu organisieren und ihr müsst ein paar Ungewissheiten in Kauf nehmen, aber wenn es Euer Traum ist, dann würde ich es auf jeden Fall machen.

Zum Thema wohin hängt dies sicher sehr von Euren Interessen ab. Es stimmt, dass sich viele von hier aus auf dem Weg nach Asien machen. Alternativ könnte man aber auch einen oder zwei andere Kontinente rauspicken. Spontan kommt mir Alaska – Feuerland in den Sinn, was natürlich auch schon viele gemacht haben. Wir sind vor einigen Jahren ein Jahr in Australien unterwegs gewesen, was auch toll war. Dies liesse sich natürlich auch noch mit anderen Ländern kombinieren (Neuseeland, USA, Asien).

Vielleicht überlegt Ihr erst mal, was Euch wichtig ist für Eure Tour. Das hilft uns meistens gut weiter. Landschaft? Kultur? Klima? Reisezeit? Zelten? Kommunikation? Strassenverhältnisse? …

Viele Grüsse

Michaela
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#1310303 - 12.11.17 20:27 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
Deul
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 6817
Hallo Peter,

Zu klären ist die Krankenversicherung, ihr braucht ne Auslandskrankenversicherung. Seid ihr gesetzlich versichert? Rückkehr ist zu klären.

Mal abgesehen vom Ziel. Je mehr Zeit ihr habt, desto mehr könnt ihr die Spontanität von so was geniessen. Grobe Richtpunkte planen und den rest auf sich zukommen lassen. Bei 6 Monaten macht ein minutiöser Etappenplan wenig sinn. Es sei denn ihr geht nach Osten und müsst euch um Visa gehangen machen.

Gruß
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.Forumstreffen Edersee 2014
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#1310311 - 12.11.17 20:50 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
panta-rhei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5002
Unterwegs in Französische Südpolar-Territorien

Salut Denkfisch


In Antwort auf: denkfisch
Hallo,...m arbeitslos. Deine Frau hat kürzlich auch ... ihren Job verloren und arbeitet nun als Aushilfe bei IKEA.... musst aber nicht unbedingt Europa verlassen, da dieser Kontinent viel zu bieten hat, was du noch nicht gesehen hast. Deine Frau will mitkommen und die Ersparnisse reichen, um 3-4 Jahre ohne Arbeit durchzukommen.


Also, mal quasi "unbegrenzt" eine Reise zu machen, ist ein geniales Erlebnis, dass es sicher wert ist, einiges an Risiken und Ungewissheit einzugehen. War 1,5j in Lateinamerika unterwegs, gehört zum Besten, was ich jemals unternommen habe grins !
Ob der Jobverlust bei beiden ein optimaler Startpunkt ist, halte ich für fraglich, aber egal, so ist eure Ausgangssituation nunmal.

Fangen wir mit den schwierigen Themen an und kommen dann zu den einfachen zwinker ...

- Wie gehts danach weiter?

Hängt stark von Deinem Job und Deiner Flexibiliät ab. Wenn Dein Job (in Deiner Altersklasse schmunzel ) weniger gefragt ist, musst Du halt flexibler sein, bereit sein, Deinen Lebensstandart runterzuschrauben und was ganz Neues, Gesuchtes zu lernen. Z.B, Umschulung zum Altenpfleger o.ä. Hatte insofern Glück, da ich in meinem Job sowohl in D als auch in CH jederzeit was gefunden hätte, ausserdem hatte ich einen Jahresvertrag für 2J später bereits fest zugesagt bekommen.

- Wohin?

Tja, dass ist Geschmacksache. Die Idee, erstmal 1-2Mo in Eurolandia zu starten, hat den Vorteil, das Leben "ontheroad" nochmal "auf einfache Art und Weise" testen und sich ev. auch leichter dagegen entscheiden zu können. Dann jedoch die ganzen 3J durch Europa zu touren wäre mir zu langweilig. Die Euroländer kann ich auch einfach in einem normalen Jahresurlaub sehen... ich persönlich würde Afrika wählen, denke aber, Lateinamerika ist insgesamt einfacher und auch aufregend. "Go east" würde mir am Ehesten auf der suedlichsten Route Spass machen ...


- Route

Die Route würde ich ganz und garnicht genau vorplanen, es kommt eh anders als ihr denkt.
Für so eine lange Reise völlige Zeitverschwendung!
Schaut euch auf einer Landkarte mal gaaaaanz grob die Regionen an, die euch interessieren. Dann die Strecke und den Zeitbedarf gaaaaanz grob abschätzen: max. 4-500km/Wo, 2 Pausentage, alle 2 Mo mind. 1 Pausenwoche etc. Den Rest würde ich vor Ort von Tag zu Tag entscheiden. Hat bei uns immer gut geklappt. Wenns nicht weitergeht, wird halt aufgeladen schmunzel ...


- Sprachen:

Finde ich sehr wichtig - man kann nicht alles lernen, aber eine jeweilige Leitsprache zu sprechen macht einen Riesenunterschied. Ergo: Für Suedamerika muss es nicht Quechua und Aymara sein, aber Spanisch ist es wert, VORHER gebüffelt zu werden. In Afrika Französisch oder /und Suaheli etc. DA würde ich mehr Zeit investieren als in Ausrüstung oder Routenfeinplanung - es ist EUER Schlüssel zu anderen Kulturen!
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1310324 - 12.11.17 22:14 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 943
Hallo Peter,

da bist du in einer Situation, um die ich dich nicht beneide listig Sicher, mancher wäre froh, jetzt quasi ungebunden zu sein und die Welt vor sich zu haben, aber mir als bekennende Beamtennatur und noch ein paar Jahre älter als du würde das zu schaffen machen, obwohl wir auch immer gerne reisen und schon zweimal für ein Jahr "ausgestiegen" sind. Nur war da halt immer das Sicherungsnetz, das nach dem Sabbatical stets zuverlässig zur Stelle war... Aber es müssen ja nicht alle so gestrickt sein wie ich, und es heißt ja immer, wo Risiken sind, da sind auch Chancen.

Zuerst musst du m.E. einen Rang dazu kriegen, herauszufinden, ob dir das Sicherungsnetz wichtiger ist oder die Chance auf einen Neubeginn in einem, sozusagen, anderen Leben. Im ersten Fall also wirklich, wie auch Panta angesprochen hat, dich um eine Umschulung bemühen - was nicht heißt, dass man dann in ein paar Jahren nicht doch noch temporär aussteigen könnte. Es fehlt aber dann der Zwang, das finde ich psychologisch wichtig. Oder du entscheidest dich für eine Reise ganz ohne Netz und doppelten Boden, die aber dann eigentlich ein lang gehegter Wunschtraum sein sollte.

Hier noch zwei Links von Leuten, die für längere Zeit ausgestiegen sind bzw. eigentlich auf Dauer: http://www.ratgeber-aussteigen.de sowie https://grenzenlos2001.wordpress.com. Vor allem in der ersten Website kann man viel Inspirierendes finden! Dabei solltest du dich dann aber nicht auf Europa beschränken, sondern dich von deinen kulturellen Vorlieben leiten lassen - ganz abgesehen davon dass es Weltgegenden gibt, wo man preiswert und vielleicht auch sorgloser leben kann als hier. Ich wünsche dir viel Kraft und eine glückliche Hand bei der Entscheidungsfindung schmunzel

Gruß Thomas
www.bikeamerica.de
Cycle. Recycle. For a better world...

Geändert von Cruising (12.11.17 22:20)
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#1310339 - 12.11.17 23:06 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4445
Wenn die Kohle für bis zu vier Jahren reicht, müsst ihr euch bei einem Jahr Abwesenheit keine großen Sorgen machen.
Wenn weiter andere Ängste vorhanden sind, diese entweder akzeptieren und versuchen loszuwerden oder nicht reisen.
Unterkommen kannste nach der Reise immer irgendwo, z.B. im billigen Berliner Umland mit ner Stunde Fahrt in die Stadt. Oder ihr entscheidet euch, woanders hinzuziehen.

Das "einfachste exotische" Reiseland ist m.E. die USA: Günstig, günstige Flüge, gute Krankenversorgung, viele Campingplätze, nette Leute, Englisch, abwechslungsreiche Natur.

Falls du in deinem Qualifikationsbereich keinen Job/nur schwer einen Job findest, sind die sechs bis zwölf Monate eine Chance, 1. materielle Ansprüche zurückzuschrauben und sich 2. beruflich umzuorientieren. Es gibt viele Möglichkeiten, sich über Wasser zu halten.
Hier nur privat unterwegs (Gewerblich: Autor)
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#1310441 - 13.11.17 18:44 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: ro-77654]
denkfisch
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 130
Hallo Ihr,
vielen herzlichen Dankk für Eure Gedanken und Vorschläge!
Es ist tatsächlich so, dass ich in meinem bisherigen Job wohl kaum noch mal unterkommen werde - was aber vermutlich auch daran liegen dürfte, dass ich überhaupt keine Lust mehr habe, mein Lebenszeit mit etwas zu verbringen, was ich seit langer Zeit als sinnentleert betrachte. Ich habe - genau wie meine Frau - kein Problem damit, den Lebensstandard einzuschränken. Ich habe seit Jahren eh nichts mehr ausgegben (außer fürs´s Rad :)) weil mir dieser ganze Konsum zunehmend auf den Geist geht, aber das ist eine andere Geschichte...
Ich denke seit langem darüber nach, mir eine vollkommen andere Tätigkeit zu suchen und werde meine "Fallmanagerin" bei der Arbeitsagentur bei unserem ersten Treffen demnächst mal fragen, ob ich eine Unterstützung bekommen kann. Wenn nicht, mache ich halt einen Pflegebasiskurs und finde damit vermutlich solange eine Beschäftigung wie ich diese Tätigkeit ausüben will oder kann.
Vielen Dank auch für den Hinweis mit der Krankenversicherung. Wenn es soweit ist, frage ich bei meiner Kasse nach.
Tja und was das Ziel angeht? Denke mal, dass wir uns das recht kurzfristig überlegen können schließlich ist der Weg das Ziel...
Ich habe mir beim Lesen Eurer Postings einen Spruch in Erinnerung gerufen, der eigentlich alles sagt: "Am Ende bereut man nicht die Dinge, die man versucht hat - auch um gegebenenfalls zu scheitern, sondern die, die man aus Angst niemals versucht hat."
VG Peter
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#1310450 - 13.11.17 20:14 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
dhomas
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1515
In dem Fall lass mich auch noch anmerken dass der Anspruch auf ALG1 recht schnell verfällt wenn du nach der Kündigung weg bist.

Wenn du aber dich aber sofort arbeitslos meldest - und dich dann wegen Auslandsaufenthalt von der Arbeitssuche vorübergehend abmeldest - ruhen deine Ansprüche nur und du kannst nach Rückkehr die Unterstützung beziehen.
"For if truth is in wine, then 'tis all but a whim
To think a man's true when the wine's not in him."
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#1310532 - 14.11.17 10:18 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
JohnyW
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 7165
Hi,

In Antwort auf: denkfisch
Deine Frau will mitkommen und die Ersparnisse reichen, um 3-4 Jahre ohne Arbeit durchzukommen.


da stellt sich die Frage: Was danach kommt eigentlich gar nicht... denn nach 1-2 Jahren on the road siehst Du die Dinge anders als heute!

Ich würde Asien / Lateinamerika empfehlen (pers. eher Nordamerika oder Afrika)

1. Europa liegt vor der Haustüre
2. nied. Preisniveau

Zu klären sind nur die essentielle Dinge (ohne Erfahrung):
Krankenversicherung, Lagerung pers. Dinge, Adresse (für Post ala Rentenbescheid, etc.)

Grüße Thomas

PS: Würde noch versuchen eine Praktikum bei einer Bäckerei und Metzgerei zu machen. Deutsches Brot und Wurst sind ein Renner im Ausland und evtl. sind die Auflagen im Ausland geringer - falls man strandet und sich dort selbständig macht :-)
Homepage: http://thomasontour.de
Neu 21.10.2009: 2. Bericht Projekt Hessen aus dem Jahr 2007
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Off-topic #1310538 - 14.11.17 11:04 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: dhomas]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12321
In Antwort auf: dhomas
Wenn du aber dich aber sofort arbeitslos meldest - und dich dann wegen Auslandsaufenthalt von der Arbeitssuche vorübergehend abmeldest - ruhen deine Ansprüche nur und du kannst nach Rückkehr die Unterstützung beziehen.

Was so nicht ohne Einschränkung stimmt. Nach vier Jahren verjähren ALG1-Ansprüche. Nicht in Anspruch genommene ALG1-Anspruchsdauer verfällt dann.

Gruß
Uli
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#1310544 - 14.11.17 11:30 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
cyclerps
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2058
Grüß` Dich,

wenn Du mit den gemachten Aussagen über Jobs, Wohnung etc. ruhigen Mutes eine Radreise machen kannst dann zieh ich mal tief den Hut.
Ich könnte das mit den Problemen im Nacken nicht. Heißt, mir wäre eine neue Bude und ein Job incl. geregeltes Familienleben wichtiger als die Chance zu nutzen jetzt aber nix wie ab mit dem Fahrrad fort zu wollen.

Jeder ist anders.

Viel Glück!
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1310560 - 14.11.17 13:05 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: cyclerps]
panta-rhei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5002
Unterwegs in Französische Südpolar-Territorien

In Antwort auf: cyclerps
incl. geregeltes Familienleben


Is doch geregelt: Tochter is flügge, Frau kommt mit.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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Off-topic #1310705 - 15.11.17 09:46 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: Uli]
dhomas
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1515
Stimmt, danke.
"For if truth is in wine, then 'tis all but a whim
To think a man's true when the wine's not in him."
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#1310717 - 15.11.17 10:41 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4445
In Antwort auf: denkfisch

Tja und was das Ziel angeht? Denke mal, dass wir uns das recht kurzfristig überlegen können schließlich ist der Weg das Ziel...


Da würde ich etwas vorsichtig sein. In vielen Ländern gibt es klimatische Extreme, die einem deutlich auf die Stimmung schlagen können. Ich kenne z.B. jemanden, der im Frühjahr an der Westküste der USA hochgefahren ist und fast nur Regen und Kälte erlebt hat.
Ich selbst habe im September in Kanada einen Temperatursturz um 20 Grad erlebt - der Wind drehte und kam aus Norden.
Außerdem erlebt man mit ein bissl Planung mehr. Idealerweise hat man auch etwas "Plan B" und "C" vorbereitet. Und für Südamerika empfiehlt sich ein Sprachkurs.

Ein Tipp für euch ist wwoof, da könnt ihr Pause machen, lernt Land und Leute kennen und habt keine Ausgaben.
Hier nur privat unterwegs (Gewerblich: Autor)
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#1310789 - 15.11.17 14:50 Re: Hypothetische Frage: Wohin bei 6/12 Monaten [Re: denkfisch]
grenzenlos
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 873
Hallo,
kann dich/euch voll verstehen.

Kurz meine/unsere Geschichte. Vielleicht hilft es etwas zwinker

Als ich 51 war, hatte ich absolut keine Lust mehr auf meinen eigentlich guten und fast unkündbaren Job. Meiner besseren Hälfte ging es auch so. Wir wollten immer eine längere Auszeit als Rentner (im Ausland) nehmen/verbringen. Vorher sind unsere Väter plötzlich recht jung verstorben + sie wollten auch noch viel tun!!! Dies war ein wesentlicher Schub Fakten zu schaffen.

Ersparnisse hatten wir für 4 Jahre um eine Weltradeltuor anzugehen (plus Puffer bei der Rückkehr)

Ich: 52 Jahre - Aufhebungsvertrag mit der Firma.
Arbeitslosmeldung für einen Tag um Ansprüche für 4 Jahre zu sichern.
18 Monate standen mir zu / minus 3 Monate wegen Aufhebungsvertrag Rest 15 Monate

Frau: Vertrag über Auszeit über 2 Jahre (später Verlängerung von unterwegs weitere 2)
Rückkehr zur alten Arbeit war abgesichert - gleich sehr wertvoll

Meldeadresse bei unseren Sohn / alles verkauft Auto und den unbequemen Rest / Einlagerung wichtiger Sachen bei meiner Mutter
Krankenversicherung für unterwegs

Frühjahr 2007 Start
Ziel war unseren Sohn, welcher 2003 mit Rad weg ist, zu besuchen. Brauchten dann 2 Jahre bis wir ihn in NZ besuchen konnten. Freude war da natürlich groß. Sozusagen Halbzeit schmunzel denn Frau hat in Neuseeland dann den Vertrag um 2 Jahre verlängert.
Wir sind weiter über Süd/Mittelamerika rüber nach Afrika und über Arabien zurück.

4 Jahre rum
Wohnung einrichten
Frau alte Stelle und ich Arbeitslos für 3 Monate.
Hätte selbst für meinen alten Job wieder eine Stelle bekommen, allerdings 300 oder 400 km entfernt. Wollte ich nicht.
Hatte eine gute Fall-Managerin im AA. Gewerbe (Kleingewerbe/Vorträge/Bücher) angemeldet mit Unterstützung des AA (Unterstützung echt gut!!! hätte ich so nie erwartet!!!).

Wir haben dann 3 Jahre gearbeitet. Kasse erneut voll um Vogelfrei zu sein und natürlich einiges dazu gelernt.

2014 - Erneuter Ausstieg für weitere 2 Jahre.

Momentan arbeiten wir wieder ( seit ca. 19 Monaten) doch der nächste Ausstieg ist im Kopf + ich bin eh bald Rentner.

Wichtig erscheint mir, dass ihr es ja beide wollt. Somit sehe ich keine Probleme für 1 Jahr. Geld habt ihr ja auch + danach wird es auch weiter gehen. Es kommt eh immer vieles anders als man vorher denkt.

Wir hatten selbst nur eine Grobplanung (Sohn in NZ besuchen und dann mal sehen)

Natürlich gehört auch Glück dazu + dies wünsche ich Euch schon jetzt schmunzel

Bei Fragen einfach fragen zwinker
Gruß Wi grenzenlos
(hier nur privat, gewerblich wg. 2 Büchern)
www.grenzenlosabenteuer.de

Geändert von grenzenlos (15.11.17 15:02)
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www.bikefreaks.de