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#1269143 - 05.03.17 20:57 Pinion C12/P12 vs. P18
AndreMQ
Mitglied
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Hallo an Pinion-Fahrer oder -Probefahrer,

der geplante Neuaufbau eines Pinion-Rades (Tour, Alltag, Reise, kein MTB-Betrieb) wird nun konkret und damit die Auswahl des Getriebetyps. Aus Gewichtsgründen wäre eigentlich die C12-Version richtig. Eine vermutlich sinnvolle Ritzelbestückung ergibt eine Entfaltung von 1,38m - 8,31m auf 12 Gänge verteilt. Das P18 eine Entfaltung von 1,38m - 8,79m aber eben in 18 Gänge - also deutlich feiner. Gibt es Erfahrungen mit der gröberen Abstufung der C12/P12 gegen die feinere (zu feine?) Abstufung der P18?
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#1269153 - 05.03.17 21:29 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
sigma7
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2828
Du fährst doch schon länger mit R-Getrieben, oder? Dann würde ich die Entfaltungen in den einzelnen Gängen vergleichen...


Andre
Eat. Sleep. Ride.
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#1269158 - 05.03.17 21:33 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
TobiTobsen
Mitglied
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Beiträge: 393
Ohne die Pinon schon mal gefahren zu sein würde ich auf jeden Fall die 18er Version nehmen. Ich liebe die feine Abstufung bei der Rohloff. Bei der Pinion mit 18 Gängen ist das schalten ja dann eigentlich schon stuffenlos . grins zwinker
.
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#1269160 - 05.03.17 21:48 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: sigma7]
AndreMQ
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In Antwort auf: sigma7
Du fährst doch schon länger mit R-Getrieben, oder? Dann würde ich die Entfaltungen in den einzelnen Gängen vergleichen...


Andre
Das habe ich mal zusammengestellt. Für ausdauernd und ohne große Anstrengung "Strecke machen" (also keine wesentliche Steigung und massiven Gegenwind), sind aktuell mit der Speedhub die Gänge 10 (4,90m), 11 (5,57m) und 12 (6,32m) wichtig.
Mit der C12/P12 wären das die Gänge 9 (5,12m) und 10 (5,99m). Wenn man noch 8 (4,32m) und 11 (7,03m) dazunimmt, dann sieht das deutlich gröber aus.
Die P18 liegt hier bei Gang 12 (4,57m), 13 (5,12m), 14 (5,70m) und 15 (6,36m).
Die feinere Abstufung ist meistens besser - zur Not schaltet man einfach zwei Gänge weiter, wie auch heute bei der Speedhub. Andererseits ist eine zu feine Stufung überflüssig und bringt nur erheblich Mehrgewicht.
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Off-topic #1269165 - 05.03.17 22:33 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
Friedrich
Mitglied
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Beiträge: 1673
Die feine Abstufung der P1.18 hat mich beeindruckt und ich finde sie nicht überflüssig. Der Gewichtsunterschied (ich glaube etwas von 350 g gelesen zu haben) dürfte bei einem Reiserad so relevant nicht sein. Vermutlich sind andere Radfahrer dahingehend "sensibler" zwinker.
Fritz
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Off-topic #1269166 - 05.03.17 22:46 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Friedrich]
cterres
Mitglied
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Beiträge: 1492
Ohne jetzt genaue Preise zu wissen gibt es aber doch auch einen Preisunterschied zwischen einem C12 und einem P18, weil das Getriebe weniger Teile enthält und das Gehäuse preiswerter hergestellt wird.
Zwischen P18 und P12 liegen etwa 300 Euro, das C12 dürfte also noch günstiger werden.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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Off-topic #1269167 - 05.03.17 22:53 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Friedrich]
AndreMQ
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Beiträge: 1484
In Antwort auf: Friedrich
Die feine Abstufung der P1.18 hat mich beeindruckt und ich finde sie nicht überflüssig. Der Gewichtsunterschied (ich glaube etwas von 350 g gelesen zu haben) dürfte bei einem Reiserad so relevant nicht sein. Vermutlich sind andere Radfahrer dahingehend "sensibler" zwinker.
Das ist mal eine wichtige Einschätzung. Der Gewichtsunterschied P18 zu C12 nach Pinion-HP liegt so bei knapp 0,6kg, ist also an anderer Stelle gar nicht so leicht einzusparen.
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Off-topic #1269168 - 05.03.17 22:58 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: cterres]
AndreMQ
Mitglied
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Beiträge: 1484
In Antwort auf: cterres
Ohne jetzt genaue Preise zu wissen gibt es aber doch auch einen Preisunterschied zwischen einem C12 und einem P18, weil das Getriebe weniger Teile enthält und das Gehäuse preiswerter hergestellt wird.
Zwischen P18 und P12 liegen etwa 300 Euro, das C12 dürfte also noch günstiger werden.
Ja, die C-Reihe mit dem Druckgußgehäuse, was in Stückzahlen günstiger ist als ein ziemlich komplexes CNC-Frästeil, soll die Kosten und damit Preise etwas drücken, um einfach für mehr Fahrradhersteller attraktiv zu werden. Das scheint auch zu klappen.
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#1269170 - 05.03.17 23:00 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
Frawie
Mitglied
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Beiträge: 528
und was spricht gegen die Rohloff im Vergleich zum C12?
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#1269173 - 05.03.17 23:15 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Frawie]
AndreMQ
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Beiträge: 1484
In Antwort auf: Frawie
und was spricht gegen die Rohloff im Vergleich zum C12?
Spricht nichts dagegen, vorhandenes Speedhub-Rad bleibt weiter im Fuhrpark oder intern weitergegeben. Es kommt ein Rad dazu. Dieser Thread wird jetzt konkret und damit auch die Entscheidung P18 oder C12: Leichtes, reisetaugl. Alltags-/Vielfahrerrad (Ausrüstung Reiserad)
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Off-topic #1269174 - 05.03.17 23:24 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
cterres
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Beiträge: 1492
Habe eben nachgeschaut. Bei Poison-Bikes liegt der Preisunterschied zwischen dem Pinion C1.12 und dem P1.18 (in Schwarz) bei 650 Euro. Ehrlich gesagt halte ich das für das gewichtigere Argument für das C-Modell.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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Off-topic #1269175 - 05.03.17 23:31 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: cterres]
AndreMQ
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In Antwort auf: cterres
Habe eben nachgeschaut. Bei Poison-Bikes liegt der Preisunterschied zwischen dem Pinion C1.12 und dem P1.18 (in Schwarz) bei 650 Euro. Ehrlich gesagt halte ich das für das gewichtigere Argument für das C-Modell.
... danke für die Recherche, das ist schon ein deutlicher Unterschied.
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#1269176 - 05.03.17 23:31 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Frawie]
Friedrich
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Beiträge: 1673
In Antwort auf: Frawie
und was spricht gegen die Rohloff im Vergleich zum C12?

Aus meiner Sicht einzig die optimalere Gewichtsverteilung und Bodenfreiheit. Ob die bessere Bodenfreiheit bei einem Reiserad von Bedeutung ist kann ich schlecht beurteilen.
Fritz
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#1269183 - 06.03.17 07:43 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Friedrich]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Inwieweit ist bei einem Reiserad denn die Gewichtsverteilung entscheidend? Packst du eben eine Wasserflasche von der hinteren Packtasche nach vorn, da ist der Gewichtsunterschied kompensiert. Die Anzahl der Reiseradler, die auf schmalsten Wurzelwegen unterwegs sind, dürfte überschaubar sein.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1269194 - 06.03.17 08:43 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: derSammy]
Friedrich
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Beiträge: 1673
Von „entscheidend“ habe ich nichts geschrieben sondern lediglich von „optimaler“. Spätestens dann wenn das Vorderrad am Berg auf nicht schmalen Wurzelwegen immer wieder abhebt denkt auch der Reiseradler über eine bessere Gewichtsverteilung nach – glaube ich zwinker . Dem kommt die Positionierung eines Pinionantriebs entgegen –glaube ich zwinker .

Zwei 1,5 Liter Wasserflaschen sind bei mir im Rahmendreieck untergebracht und zusätzlich (von Fall zu Fall) in den beiden Flaschenhaltern des Einspuranhängers. „Flaschentechnisch“ gesehen habe ich kaum Kompensationsmöglichkeiten es sei denn ich würde mich für zwei zusätzliche Flaschenhalter an der Vorderradgabel entscheiden. Für Reisen in sehr wasserarme Gegenden halte ich mir diese Option offen.
Fritz
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#1269196 - 06.03.17 08:59 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: derSammy]
AndreMQ
Mitglied
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Es ist nicht nur Reiserad (mit mehr oder minder voller Beladung, aber immer ohne Low-Rider), sondern die meisten Kilometer ist es Alltags- und Tourenrad mit sehr geringer Beladung und da soll das Teil auch flott gehen. Etwas hilft da die andere Gewichtsverteilung, ist aber natürlich nicht sehr viel, gerade wenn keine Low-Rider, sondern maximal Lenkerrolle verwendet wird. Die Diskussion zeigt aber auch, dass es nicht leicht ist, nur mit dem Pinion-Getriebe alleine ein wesentlich besseres Rad als mit der Speedhub aufzubauen. Da müssen also gleich ein paar Punkte mehr mitgenommen werden. Ein großer Vorteil des Pinion ist aber der massiv ausgeräumte Hinterbau, bei dem man auch nicht an den Achsstandard der Speedhub gebunden ist. Keine Schaltbox, keine Drehmomentstütze. Wenn noch das Spannprinzip von TT verwendet würde, wären auch komplett verstellfreie Hinterbauten wie bei den MTBs mit Steckachse möglich.
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#1269203 - 06.03.17 09:33 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
derSammy
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Naja, auch im Alltag spielt für mich die Gewichtsverteilung keine Rolle. Da fahre ich weder Singletrails, noch buckel ich da Steigungen jenseits der 10% rauf. Wenn man anders wohnt, mag das anders sein.

Und auch was die Achsen betrifft, kann ich das Argument nicht so recht nachvollziehen. Dass Steckachsen vorn wegen der Krafteinleitung Vorteile haben könnten, finde ich nachvollziehbar. Aber hinten hatte ich noch nie Probleme mit den klassischen Schnellspannachsen und sehe daher auch nicht, warum man das ändern sollte. Klar, bestimmte MTBs kommen heute wohl nur mit den entsprechenden Achsaufnahmen auf den Markt. Aber im Zusammenhang mit Pinion ist das kein Argument (für mehr Wahlfreiheit), weil die Pinion ja sowieso einen spezifischen Rahmen erfordert. Außerdem gibt es ja die Option auch eine Rohloff in einen Steckachsrahmen einbauen zu können.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1269209 - 06.03.17 10:20 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: derSammy]
AndreMQ
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Beiträge: 1484
Es ist erstaunlich, wie gerade im näheren Umfeld im süddeutschen Raum es "alpin" mit richtig fiesen Steigungen wird. Die ganzen Herzöge, Grafen, Bischöfe,... hatten die lustige Marotte, die Dörfer (Burgen sowieso) immer auf die Hügel zu bauen, während man für die Städte die Flußtäler gewählt hat. D.h. schon bei ganz normalen Fahrten irgendwo in die Umgebung muss man aus dem jeweiligen Flußtal rausfahren und mehrere solcher Hügel überfahren. Ich benutze im fränkischen Bereich die 14 Gänge der Speedhub alle (nicht auf dem RMD-Kanalradweg). Wenn man im täglichen Leben alles mit dem Rad ohne Auto erledigt, muss das Rad schnell sein, berggängig sein, in der Ebene laufen, etwas Gepäck mitnehmen können und allwettertauglich sein. Sonst braucht man Ewigkeiten von A nach B.
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#1269210 - 06.03.17 10:21 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
Uwe Radholz
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Beiträge: 4667
Vor ein paar Monaten, als mich der anhaltende Ärger mit meiner BB7-Scheibenbremse ernsthaft auch über die Neuanschaffung eines Rades nachdenken ließ, habe ich auch über Pinion nachgedacht und viel dazu gelesen. Auch zum Thema Pinion vs Rohloff. Soweit ich mich erinnere, gab es keinen Autoren, der zu einer Festlegung kam. Für mich überzeugend war das Argument mit der dem leiseren Lauf der Pinion.
Bin ja gelegentlich schon mit Pinions gefahren und war kurzzeitiger Rohloffbesitzer. Ich finde das stimmt. Für mich würde das den Ausschlag geben und wenn die mir bei Poison-Bikes, als die Ende 2016 noch mal kräftige Rabatte gewährten, ein Rad ohne Scheibenbremse verkauft hätten, wäre ich wahrscheinlich sogar schwach geworden.

Gelegentlich wird auch darauf verwiesen, dass bei der Schaltung im Hinterrad, also bei der Rohloff, mehr rotierende Masse angetrieben werden muss, was zu geringerer Agilität führe. Ob das Internet-Voodoo oder Gefühlsphysik ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wäre gut dazu etwas von jemandem zu lesen, der richtig Ahnung hat und nicht einfach nur Groupie des einen oder anderen Antriebs ist.

Bleibt die Frage der Zuverlässigkeit beider Systeme. Und da gibt es das Problem, das alle diesbezüglichen Aussagen überhaupt nicht zu verifizieren sind. Man weiß es nicht und es gibt nicht die Spur einer Chance, die Richtigkeit zu bestätigen oder zu widerlegen. Null.
Was man findet sind gelegentlich, unter Umständen sogar überprüfbare, Angaben zu sehr großen Laufleistungen, speziell der Rohloffnabe. Das mag sein, wird wahrscheinlich sogar sein. Aber ich kenne auch Beispiele von "Trabanten", mit außergewöhnlichen Laufleistungen, ohne das ein vernünftiger Mensch daraus ableiten würde, das Fahrzeug wäre ein gutes Auto gewesen.
Ich habe auf den hier im Forum geschriebenen Satz "Selbstverständlich ist eine Rohloff zuverlässiger als eine Alfine" schon mal gefragt, wodurch das bewiesen sei und selbstverständlich keine Antwort bekommen.

Ist für mich so was wie die Glaube an die Jungfräulichkeit Marias: Dem, der daran glaubt, ist Skepsis schlichtweg nicht zu vermitteln.
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#1269213 - 06.03.17 10:27 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
Friedrich
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In Antwort auf: AndreMQ
Wenn noch das Spannprinzip von TT verwendet würde, wären auch komplett verstellfreie Hinterbauten wie bei den MTBs mit Steckachse möglich.

Ich glaube bei Paragon gibt es verstellbare Ausfallenden die nach dem gleichen Spannprinzip funktionieren und für Steckachsen geeignet sind. Ich meine letztes Jahr so etwas bei einem Fahrradschrauber gesehehn zu haben.
Fritz
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#1269217 - 06.03.17 10:37 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 12745
Das ist mir alles schon klar. Ich frage mich nur, ob die "nicht optimale" Gewichtsverteilung der Rohloff auf diesen Strecken wirklich derart nachteilig ist, dass sich der Aufwand (Spezialrahmen, Kosten) für ein Pinionrad lohnt. Das hängt halt wohl sehr von den Wegen ab, die man fährt. Nix gegen die Pinion. Von Ausfällen hört man bisher ja nix und Übersetzungsspektrum und feine Gangstufung sind beeindruckend (zumindest bei P18, bei den anderen Versionen wird es wohl ähnlich sein). Wenn man das Geld eh übrig hat und Lust auf Neues/Technik - nur zu. Für meine Anwendungen rechnet sich der Mehrpreis zur Rohloff einfach nicht.

Was mich von der Verkaufsstrategie her stört, ist, dass die Pinion nur in Kompletträdern verkauft wird. Was, wenn mir so ein Rahmen mal versagt? Kann ich das Getriebe dann in einen neuen Rahmen umpflanzen? Oder umgekehrt, wenn das Getriebe doch mal versagen sollte - bekomme ich einfach Ersatz? Oder kann ich von P12 auf P18 umrüsten? In diesen Punkten ist das Verkaufsgebaren von Rohloff wesentlich attraktiver und nachhaltiger. Ein Rohloffgetriebe kann problemlos mehrere Rahmen überleben und die Umbauten kann ich ohne Papierkram selbst machen.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1269224 - 06.03.17 10:58 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: derSammy]
AndreMQ
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Es geht um P12/C12 vs. P18, nicht um Speedhub vs. Pinion. Mit beiden lassen sich hochwertige Räder realisieren, deren "Performance-Unterschiede" von Papier kaum zu belegen sind, so eng liegt das beieinander. Habe ja zwei Speedhub-Räder und mindestens eins davon wird weiter verwendet, vielleicht sogar beide. Es soll ein weiteres Rad dazukommen, dass etwas anderes gestaltet ist und ein paar kleine Nachteile der vorhandenen Räder aufgrund modernerer Technik nicht hat/haben soll. Pinion ist da einfach als neuer Technikansatz zusammen mit anderen Punkte am Rad gesetzt. Der Budgetaufschlag wird halt hingenommen und am "Auto weggespart". Wenn alles so läuft und das Angebot in Summe paßt, dann Realisierung bei mi:tech incl. Rahmenanpassung. Dann wird auch der andere Thread wieder aufgemacht. C12 oder P18 - das ist hier die Frage! Ist aber auch für alle andere Pinion-Interessenten ein Thema.
Pro C12: 0,6kg und einige hundert Euro weniger. Das ist mal der seltene Fall, dass Leichtbau günstiger ist.
Pro P18: die feinere Abstufung.
@friedrich: es ist wahrscheinlich mi:tech, aber trotzdem danke für den Tipp mit Paragon, schaue ich mal hin.
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#1269246 - 06.03.17 11:54 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Uwe Radholz]
AndreMQ
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1484
Du beschreibst ganz gut, dass es kein klares "besser/schlechter" Speedhub vs. Pinion gibt. Da ich Speedhub auch weiterhin fahre, soll die Pinion einfach dazu, weil der Fuhrpark noch ein Rad verträgt und da riskieren ich einfach das Pinion. Dann werden beide parallel gefahren. Die Laufgeräusche der Speedhub haben mich nie gestört (" ... alle Zähne sind noch da ..."). Einige springfreudige MTBler haben immer die schwere Speedhub im Heck als nachteilig kritisiert - das ist ein echtes Minderheitenproblem. Speedhub hält ewig, insbesondere wenn Gewicht niedrig ist. Die Pinion wird das aber auch. Internet-Voodoo und Gefühlsphysik kann da wirklich häufiger vorkommen. Zuverlässigkeitsvergleiche sind schwierig. Man kann Hinweise aus der Konstruktion finden, ansonsten wird für eine aussagekräftige Statistik eine genügend hohe Zahl von Alfines, Rohloffs, Pinions etc. benötigt, die aber auch ein ähnlich gefahren werden müssen. Wenn nur Schwerlast-Reiseradler-Speedhubs mit Leichtlast-City-Alfines verglichen werden, dann passt das nicht.
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Off-topic #1269255 - 06.03.17 12:26 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Uwe Radholz]
rafo_no
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 231
In Antwort auf: Uwe Radholz

Ich habe auf den hier im Forum geschriebenen Satz "Selbstverständlich ist eine Rohloff zuverlässiger als eine Alfine" schon mal gefragt, wodurch das bewiesen sei und selbstverständlich keine Antwort bekommen.

Für den, der mal eine A11 und eine Speedhub zerlegt, die Teile und Mechanik miteinander verglichen hat und an die Gesetze der Mechanik, Materialkunde und Fertigungstechnik glaubt, ist es halt "selbstverständlich". (Mein Lieblingsbauteil ist ja der sog. pawl actuator der A11, das aber nur für interessierte Spezialisten)
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#1269258 - 06.03.17 12:37 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: Uwe Radholz]
Falk
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 30488
Zitat:
gelegentlich wird auch darauf verwiesen, dass bei der Schaltung im Hinterrad, also bei der Rohloff, mehr rotierende Masse angetrieben werden muss, was zu geringerer Agilität führe. Ob das Internet-Voodoo oder Gefühlsphysik ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Eigentlich kannst Du es doch. Guck Dir mal an, mit welchen Drehzahlen ein übliches Laufrad bei einem nicht illegal gedopten Fahrer in der Beharrung bei üblicherweise erreichbaren Geschwindigkeiten rotiert. Der Wert ist einstellig, er liegt auch nicht in der Nähe von 10. Dazu ist der Radius dieser umlaufenden Masse klein. Entsprechend gering sind die Auswirkungen auf die für Drehzahländerungen notwendige Leistung. Wenn man sowas bei den Laufrädern spüren kann, dann bei Reifen und Felgen. Dort sind die Umlaufgeschwindigkeiten um ein Mehrfaches höher.
Auch die Masseverteilung ist nicht problematisch. Das wären nur überhängende Massen. Was es im Vergleich zu einem Getriebe zwischen den Achsen nicht gibt, ist die Halbierung der Stöße, doch dieses »Drehgestellprinzip« ist bei einem Einrahmenfahrzeug ohnehin nur theoretisch von Bedeutung. Der hoch sitzende Fahrer bekommt jeden Stoß von jedem Rad ab. Dem Getriebe sollten die Stöße Wurscht sein.
Falk, SchwLAbt
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Off-topic #1269273 - 06.03.17 13:37 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
TobiTobsen
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 393
Gerade zufällig auf der Facebook Seite von Böttcher gesehen....

Zitat:
Das Böttcher Levante Light mit Pinion Drive Technology C1.12 Getriebe. Das Gehäuse der neuen C-Linie wird aus ult raleichten Magnesium im Druckgussverfahren hergestellt und unterscheidet sich von der P-Linie nur im Gehäusematerial. Das Druckgussverfahren spart Kosten, das Innenleben der beiden Linien bleibt gleich wie auch die Produktion in Deutschland...
e


Also ich hätte da lieber was aus Alu... entsetzt
.
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Off-topic #1269277 - 06.03.17 14:00 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: TobiTobsen]
AndreMQ
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1484
Kein Problem, Federgabel-Castings sind ja auch Magnesium-Druckguß und da wirken unten die Achse und der Bremssattel. Mit CNC-Dreh-/Fräszentren kann man heute tolle und extrem filigrane Teile machen. Aber da weiss ich zuwenig von den Alu- und Magnesium-Legierungen und die Festigkeitsunterschiede von Dreh-/Frästeilen aus dem Vollblock vs. Druckgußteil vs. Schmiedeteil. Ich unterstelle einfach mal dem Konstrukteur bei Pinion, dass er das schon richtig gemacht hat. Druckguß heißt teure Form, aber billiger Einzelschuß. Also muss Stückzahl laufen. Nachbearbeitung auf einem Dreh-/Fräszentrum gibt es aber trotzdem, aber eben nur Lagersitze, Dichtflächen etc. Es muss nicht literweise Aluminium in kleinste Späne verwandelt werden. Innenleben von C1.12 und P1.12 ist gleich, die P1.18 hat einen Radsatz im "Vorgelege" mehr. P1.18 wird es laut Pinion-Eurobike-Standaussage 2016 nicht als "C1.18" geben. Die P1.12 bleibt aber parallel zur C1.12. Ein Grund: bei der P1.x können die farbverliebten Eloxierer sich auslassen, bei der C-Reihe gibt's nur gepulvert antrazit (auch ok). Aber nichts ist so dynamisch wie Produktpolitik - kann auch alles anders kommen. So wie die Fake-News, das SRAM die Getriebenaben aufgibt um Pinion zu übernehmen grins.
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#1269291 - 06.03.17 15:07 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: TobiTobsen]
Frawie
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 528
In Antwort auf: TobiTobsen

[zitat]Das Druckgussverfahren spart Kosten, das Innenleben der beiden Linien bleibt gleich wie auch die Produktion in Deutschland...

Hier wird aber der unterschiedliche Q-Faktor unterschlagen:
P-Linie: 174 mm
C-Linie: 166 mm
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#1269321 - 06.03.17 17:07 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: AndreMQ]
kangaroo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 453
ich entscheidener Vorteil der Pinion ist doch das man frei in der Wahl des Laufrädes und dessen Aufbaues ist.

Im Vergleich zur Kettenschaltung kann man ein Stabileres Laufrad bauen da man eine Nabe mit Symetrischer Speichenanordung wählen kann.

Im Vergleich zu R-Love, kann man sich frei entscheiden in der Wahl der Speichen und ist dort auch nicht auf die Speziell freigegeben festgelegt.

In der Not kann man bei Pinion ja einfach jedes Laufrad mit Freilauf nehmen (zur not auch ne Rohloff :-) )

Find ich schon einen Vorteil das man Rad z.B. auf OffRadReisen mit 650B und fetten Reifen fährt und auf OnRoadReisen mit 28Zoll und Schmalen Schlappen (geht nur bei Disc natürlich)

Geändert von kangaroo (06.03.17 17:07)
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#1269326 - 06.03.17 17:26 Re: Pinion C12/P12 vs. P18 [Re: kangaroo]
JDV
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 9
Poison kündigt für den Herbst einen möglicherweise interessanten Lückenfüller an:

Link zum Text .............Bitte keinen fremden Texte posten
Andernorts habe ich darüber noch nichts lesen können. Wer weiß mehr? Vielleicht lohnt sich ja das Warten, wenn das C1.16 preislich und vom Gewicht her mittig einsortiert wird.

Gruß
Jürgen

Geändert von Juergen (06.03.17 18:14)
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