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#1259140 - 09.01.17 19:03 Ist mein Rad zu retten?
RicoBausDD
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 9
Hallo miteinander

Mein Name ist Rico, komme aus Dresden und bin 29 J. Gewicht 80Kg.
Fahre gern Rad und bin jetzt dabei, eine große Tour zu planen. Im Juni geht es für mich 1 Jahr nach Australien. Im Vordergrund steht das Radreisen, wenn mal ein spannender Job in Aussicht steht, so stört es mich nicht, auch eine gewisse Zeit an einem Ort zu verweilen.

Nun zu meinem Problem. Meine jetzigen Touren beschränkten sich darauf, dass ich mit meinem Rennrad und nur mit Rucksack für ein paar Tage unterwegs war. Da ich jetzt definitiv Gepäcktaschen benötige und einen verlässlichen Weggefährten brauche, weiß ich nicht, ob mein Rennrad der richtige Partner für das Vorhaben ist. Fahren möchte ich auch abseits von befestigten Straßen.
Fahre ein günstiges Rennrad, mit dem ich absolut zufrieden bin, nur hat dies keine Ösen für Gepäckträger und ich weiß nicht, wenn ich diese mit Schellen und Adaptern befestige, mir das Rad zusammenbricht.

„Serious Furcia“ unter Google leider nicht viel zu finden, NP war glaub 800€
Seht ihr eine Lösung, so dass ich das Rad nutzen kann oder zumindest paar Teile von ihm?

Eventuell einfach paar bessere Laufräder? Ein ganz neues Rad kann ich mir wohl nicht leisten, kosten ja doch alles erheblich.

Würde ich riesig über paar Tipps freuen.

Danke schön
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#1259151 - 09.01.17 20:02 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
uri63
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 423
Eventuell dürfte es günstiger sein, vor Ort ein gebrauchtes Rad gu kaufen, als das eigene mitzunehmen.
Ich würde mich erst einmal nach den Kosten für den Radtransport erkundigen.

Grüsse uwe
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#1259156 - 09.01.17 20:27 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
cterres
Mitglied
anwesend und fröhlich anwesend
Beiträge: 1309
Rennräder sind nicht wirklich für Gepäckbelastung gebaut. Selbst mit Befestigungspunkten für Gepäckträger liegt die von den Herstellern für die allermeisten Modelle vorgesehenen Zuladungen um 10kg.
"Abseits befestigter Straßen" ist auch nicht wirklich ein Szenario für solche Räder, hängt da aber eher von den montierten Reifen und Felgen ab und die wiederum können abhängig von Rahmen, Gabel und Bremsen nicht beliebig breit werden.

Gepäck könntest Du zwar auch mit einem Anhänger, etwa einem kompakten Extrawheel mitführen. Damit fährt sich das Rennrad aber wegen der Last auch nicht mehr wie ein Rennrad.

Dir bleibt also entweder reduziertes Gepäck (aber genug Wasser!) oder ein tragfähigeres Rad.
Für die lange Zeitdauer und wegen der auch ohne Fahrrad wahrscheinlich schon üppigen Gepäckmenge bietet sich der Kauf eines gebrauchten Rades vor Ort an.
Craigslist.com ist auch in Australien hilfreich, ähnliche Kleinanzeigenmärkte gibt es sicher auch noch genügend Andere.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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#1259165 - 09.01.17 21:08 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: cterres]
RicoBausDD
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 9
Hey...Die Mitnahme des Rades ist das kleinste Problem. Da bis zu 30 KG Gesamtgewicht (Rad und Gepäck) die Airline das Rad demontiert und gut verpackt, kostenfrei mitnimmt.

Schaue mich schon seit geraumer Zeit auf Gymtree um…nur noch nichts Passendes gefunden.
Vielleicht finde ich ja doch noch den einen oder anderen Euro und baue mir ein neues Rad auf.
Hättet ihr einen Rahmen für mich, welchen ihr empfehlen könntet?
Den „Surly Long Howle Trucker“ wurde mir empfohlen. Da eine Meinung zu?

Vielen Dank

Geändert von RicoBausDD (09.01.17 21:09)
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#1259179 - 09.01.17 22:01 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 30214
Bis Juni sollte es doch möglich sein, ein auch auf grobem Geläuf einsatzfähiges Reiserad einsaztklar zu bekommen und einzufahren. Es ist deutlich besser, das jetzt und hier zu machen als in Australien. Wenn Du das Fahrzeug erst dort kaufst, dann musst Du dich hinterher mit den Macken abgeben. Ich würde das nicht wollen, allerdings sehen das viele deutlich anders. Von Gebrauchtkäufen halte ich nichts. Einen Grund muss es geben, wenn jemand seinen Hobel loswerden will. Dann willst du ausgerechnet nach Australien. Ersatzteilquellen sind dort spätesten im dünnbesiedelten Gebiet rar.
Ob Du mit dreißig Kilogramm klar kommst, musst Du ausprobieren. Mir wäre das zu knapp. Denk daran, dass auch das Verpackungsmaterial mitgewogen wird. Fünf Kilogramm kommen schnell zusammen. Fluggesellschaften haben schon vor längerer Zeit das Masse- und das Stückzahlkonzept so kombiniert, dass meistens nur ein Gepäckstück im Fahrpreis enthalten ist. Wird das knapp, dann ist der Sportgepäckaufpreis in der Regel deutlich günstiger als der für klassisches Übergepäck.
Falk, SchwLAbt
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#1259183 - 09.01.17 22:11 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: Falk]
RicoBausDD
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 9
würde auch lieber mein Rad hier zusammenstellen, nur tu ich mich gerade etwas schwer dabei zwinker...da ich alles was Camping-Ausrüstung betrifft, erst unten kaufen werde, sollte ich mit dem Gewicht hinkommen.
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#1259189 - 09.01.17 22:43 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
KKaiser
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 29
Hallo Rico,

Dinge die mir jetzt durch den Kopf gehen:
-Campingzeug in Australien kaufen wäre mir zu unsicher, wenn ich nicht vorher genau wüsste was ich wo kaufen kann. Und selbst dann bleibt die Unsicherheit, mit komplett unbekanntem Material auf Reise zu gehen.

-30KG Gewicht sind schnell erreicht: 15-20kg Rad+Verpackung, etwa 3kg Eigengewicht der Radtaschen, hast du noch etwa 10kg für Kleidung, Werkzeug, Alltagsgegenstände etc. Das wäre mir zu wenig

-Rennrad zum Reisen, gerade abseits befestigter Wege, halte ich für einen sehr optimistischen Ansatz. Mir wäre die Gefahr zu groß, dass da zerbröselndes Material die Fahrfreude trübt

-Zwecks eventuellem Neurad: hast du Ideen/Erfahrungen was du willst und was nicht? Selbstaufbau oder nicht, Budget, geplante Tageskilometer bei welcher Bepackung?...(zum Long Haul Trucker selbst wirst du mehr finden als zu jedem anderen Reiserad.)

Ich stehe einem Gebrauchtkauf nicht so kritisch entgegen, gesetzt dass man eventuellen Schrott als solchen erkennen kann wenn er einem angeboten wird. Aber vor Ort ein Rad zu kaufen wäre mir wiederum zu abenteuerlich (siehe Campingequipment). Eventuelle Unzulänglichkeiten lassen sich zu Hause am besten ausbügeln, wenn ich wo ankomme will ich mein Material kennen und mich aufs Reisen konzentrieren können zwinker
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#1259194 - 09.01.17 22:56 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
cterres
Mitglied
anwesend und fröhlich anwesend
Beiträge: 1309
Was willst Du denn für ein Rad? Was willst Du ausgeben?

Übrigens hab ich mir Fotos des Fahrradmodells angesehen. Kannst Du mal die Felgenbreite messen oder ist vielleicht noch irgendwo ein Aufkleber auf einer der Felgen, mit der Größenangabe?
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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#1259201 - 09.01.17 23:22 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 12406
Hallo,

guck zuerst, wieviel Platz für breitere Reifen ist. Wenn Du abseits von Asphalt fahren willst, solltest Du mindestens 32 mm breite Reifen benutzen. Bei vielen Rennrädern gehen aber maximal 25 oder 28 mm.

Ob Du neue Laufräder brauchst, hängt von der Anzahl der Speichen ab (vorne 28 oder 32, hinten 32 oder mehr) und von der Breite der Felgen. Sehr schmale Felgen und breite Reifen sind eine schlechte Kombination.

Zwei kleine Taschen kannst Du auch mit dem Rennrad gut transportieren. Wenn Zelt und Schlafsack dabei sein sollen (für Australien ist das wahrscheinlich sinnvoll), dann wird es knapp. Auf der anderen Seite gibt es durchaus Menschen, die längere Strecken mit großen Rucksack fahren können.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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Off-topic #1259218 - 10.01.17 05:02 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: Falk]
Sickgirl
Mitglied
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Beiträge: 3197
Manche verkaufen ihre Räder, weil sie merken das Radfahren nichts für sie ist und die guten Vorsätze mehr Sport wieder verpufft sind oder einfach weil sie Lust auf was neues und nicht unbegrenzt Platz für eine Rädersammlung haben, so wie ich, sonst hätte ich ja hier über 30 Räder stehen.
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#1259220 - 10.01.17 06:18 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
kangaroo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 405
Ich glaub das das schwierig werden könnte mit deinem Renner. Abseits Asphaltierter Weg unterwegs zu sein. Ich würde auch zu was anderem Raten.

Ich weiß nicht ob das was ist für dich , aber die guten MTBs aus den 90gern sind eigendlich ganz gut und recht günstig für solche Adventures.
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#1259254 - 10.01.17 09:31 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Uwe Radholz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4590
Letzten Herbst haben einige von uns aus der Berliner Gemeinde gemeinsam einen Film von einem Typen gesehen, der quer durch Australien radelte.
Ich würde so was nicht mit dem Rennrad fahren wollen. Mit schmalen Reifen nicht und nicht mit der geringen möglichen Zuladung. Dabei nicht so sehr, weil ich so viel Gepäck mitschleppe, was ich üblicher Weise nicht tue, sondern weil bei den großen Entfernung, die da unter Umständen zu fahren sind, viel Wasser und Lebensmittel gebraucht werden. Und richtig gut warm wird es wohl auch?

Ob und wie man da Rädern kaufen kann, weiß ich nicht. Gibt ja einige Forumistos, die schon da waren und mehr sagen können.
Aber der Rat des Eisbären-Uwes uri, sich mal mit den Kosten der Mitnahme eines Rades vertraut zu machen, ist nicht der schlechteste. Eine generelle Aussage ist bei dem Wirrwar der verschiedenen Linien (mir) nicht möglich. Aber einen Hunderter pro Flug für das Rad anzusetzen ist wohl nicht unrealistisch.
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#1259262 - 10.01.17 10:12 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: Uwe Radholz]
RicoBausDD
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 9
Vielen Dank bis dahin...

Hier sind die Angaben zum Gepäck, bzgl. der Airline.

http://www.qatarairways.com/de/de/special-baggage-items.page

Also meinen Rahmen kann ich wohl nicht nutzen, da ist definitiv zu wenig Platz für breitere Reifen. Felgen muss ich mal vom Fachmann betrachten lassen, haben schon paar tausend Kilometer auf dem Buckel. „Racefelgen Rodi Kronos 622-13C“
Würde eigentlich nicht mehr wie 1000€ für ein neues Rad ausgeben können. Ein Randonneur mit meinen alten Rennlenker aufbauen wird da bestimmt auch zu teuer werden, oder?

Möchte nicht quer durchs Outback, sondern zu Beginn erstmal die Ostküste hoch, da hält es sich mit Gepäck vielleicht in Grenzen, da doch stark besiedelt. Tageskilometer ca. 100-200km mit allem was mach braucht zum Zelten zwinker. Zusätzlich zu den Gepäcktaschen würde ich auch noch einen Rucksack tragen, mit 60l.

Bin oft Touren mit schweren Rucksack gefahren und da auch Quer durch den Wald, bis jetzt hat da mein Material immer gehalten. Natürlich bedarf es da etwas fahrerisches Talent, nicht jedes Loch und jede Wurzel voll mitzunehmen. Bei vollen Gepäcktaschen ist es dann natürlich nicht mehr ganz so leicht zwinker

Vilen Dank euch 
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#1259280 - 10.01.17 11:59 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
cterres
Mitglied
anwesend und fröhlich anwesend
Beiträge: 1309
622x13 bedeutet 13mm Maulweite. Das ist so ziemlich das Schmalste, was man als Felge auf Straßen noch fahren kann.
Auf Feldwegen und mit Gepäck würde man eher Felgen ab 17mm, besser 19mm Maulweite einbauen. Breiter ginge sogar auch, aber nur bei neueren Rädern mit Scheibenbremse.
Der Selbstaufbau dürfte teuer werden, denn dabei müsstest Du recht viel Material neu anschaffen. Laufräder und Bremsen des aktuellen Rades kannst Du nicht übernehmen und besser wäre es, das Rad komplett zu lassen und irgendwo einzumotten oder zu verkaufen.

Also besser gleich ein Neukauf.
Kona hat gepäcktaugliche Räder unter 1000 Euro. Das Rove AL.
Den Basteltrieb ausleben könntest Du übrigens auch, indem Du bei Planet X ein Selbstaufbaupaket bestellst. Die sind nicht ganz frei konfigurierbar, aber sehr günstig und das Rad kommt eben in Einzelteilen.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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#1259305 - 10.01.17 13:50 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: cterres]
olafs-traveltip
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Beiträge: 2260
Kling für mich nach Gravelbike
Das genannt Kona Rove AL würde ich mir da auch ansehen.
Allertnativ wäre zB ein Blick auf das Gaint Anyroad interessant. Das 2016er gibt es zZt sehr günstig, allerdings passen dort wegen der Seitenbremse nur spezielle Gepäckträger, beim 2017er Model schaut das besser aus, das kostet aber auch 999.- Euros.
In der preislage gäbe es auc schon Modelle mit Stahlrahmen zB. das Four Corner von Marin.

Geändert von olafs-traveltip (10.01.17 13:55)
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#1259365 - 10.01.17 17:48 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: olafs-traveltip]
RicoBausDD
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Beiträge: 9
Das Kona Rove AL sieht gut aus und mit Zubehör komme ich genau bei meinem Budget heraus. Kann ich davon ausgehen, dass das Rad auch die Last tragen kann? Also Rahmen und Felgen stabil genug? Bei dem 2016 Modell finde ich leider nur bis Rahmenhöhe 54, dies wird ja aber bei meiner Größe von 183cm zu klein ausfallen oder?

Das Gaint Anyroad hat leider keine Aufnahme für Gepäckträger und das Four Corner gefällt mir zwar, nur mit Zubehör dann halt deutlich über 1000€.
Was sagt ihr zum diesem Rahmen, eine Basis auf der man aufbauen kann oder lieber Finger weg?

http://www.intec-bikes.de/t6.html
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#1259376 - 10.01.17 18:24 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
derSammy
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Wenn ich von mir ausgehe, dann ist das 54er dir in der Tat zu klein.
Die Laufräder sind schon stabil, sind ja auch sackschwere Komponenten verbaut. Allerdings solltest du die Speichenspannung direkt vor dem Einbau noch mal erhöhen, bei mir was das zu labberig. Und weil Laufräder+Reifen mir zu schwer waren habe ich mir zumindest für den Alltagsbetrieb einen deutlich leichteren Dynamo(!)-Laufradsatz zusammengebaut. Außerdem ist die Kurbel recht schwer und grundsätzlich halte ich die verbaute 2*8-Schaltung beim Kona Rove für nicht reisetauglich, weil nicht berggängig genug. Für relativ schmales Geld kannst du aber auf vorn dreifach (es gibt die Claris-Umwerfer auch in 3fach, zusätzlich noch neue Kurbel+neuer Umwerfer) umbauen, dann reicht das.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1259613 - 11.01.17 16:41 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Uwe Radholz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4590
In Antwort auf: RicoBausDD
.....
Hier sind die Angaben zum Gepäck, bzgl. der Airline.

http://www.qatarairways.com/de/de/special-baggage-items.page

.....



Wenn ich das richtig verstehe, dann hast du für den Flug 30 kg für zwei Gepäckstücke in der economy-Klasse frei.
Das ist interessant und durchaus eine Herausforderung. Ich schätze mal, dass würde ich hinbekommen. Zumal angesichts der Kosten - 250 USD für die nächsten 23 kg im Voraus oder am Flughafen 70 USD/Kg - es Sinn machen würde, zusätzlich benötigtes Zeug in Australien zu kaufen.
Nee, wenn ich es richtige verstanden habe, dass sei noch mal vorsichtig vorangestellt, wäre alles andere als die Mitnahme eines eigenen, mir passenden Rades teurer und schlechter.

Meines kommt mit Träger, Ständer, Luftpumpe, Ersatzreifen, Ersatzschlauch, Bordwerkzeug, zwei Flaschenhaltern auf 16,4 kg. Im Karton bleibt es, und blieb es bisher auch immer, unter 20kg. Die zwei Ortliebs, auch für mehrmonatige Reisen, lagen zuletzt, wenn ich sie aufgegeben habe, bei 12 Kg. Mit kompletter Campingausrüstung. Mehr Klamotten anziehen und mehr Handgepäck, ich habe meist aus Gründen der Bequemlichkeit kaum was dabei, und die 30 KG sind unterschritten.
Nee, die Linie gefällt mir.
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#1259618 - 11.01.17 16:49 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: KKaiser]
StephanBehrendt
Mitglied
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Beiträge: 10856
In Antwort auf: KKaiser
Campingzeug in Australien kaufen wäre mir zu unsicher, wenn ich nicht vorher genau wüsste was ich wo kaufen kann. Und selbst dann bleibt die Unsicherheit, mit komplett unbekanntem Material auf Reise zu gehen.
Australien ist nicht die Dritte Welt. Die Qualität der Ausrüstung ist sicherlich mindestens auf dem Niveau wie hier. Wo man was im Internet- oder stationären Handel bekommt ist beim pösen Google kinderleicht zu eruieren.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#1259629 - 11.01.17 17:41 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: StephanBehrendt]
KKaiser
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Beiträge: 29
Ich meinte nicht in erster Linie die Qualität. Ich mag es einfach, mein Material zu kennen, ggf vorher intensiv zu recherchieren was ich da kaufe, und mich schon daheim ein bisschen damit vertraut zu machen. Scheint aber in erster Linie Geschmackssache zu sein, da ja nicht wenige (erfolgreich) Vor-Ort-Kauf praktizieren.
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#1259666 - 11.01.17 19:49 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: KKaiser]
RicoBausDD
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Beiträge: 9
Theoretisch kann ich einen Karton mit Rad und Zubehör bis 30KG beladen. Zusätzlich habe ich noch 7Kg Handgepäck. Sollte also alles mitkommen.

Was ich an Ausrüstung in D kaufen werde, ist das Zelt. Alles Kleinzeugs kaufe ich dann unten.

Werde die Woche mal bei Bike24 vorbeischauen und mir das Intec Rad anschauen. Wenn nicht das, dann das Rover AL.

https://www.bike24.de/p1169474.html
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#1259695 - 11.01.17 21:13 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
derSammy
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Beiträge: 12206
Die Beleuchtungsanlage beim Intec ist eher mau. Der Dynamo ist aus der untersten Shimano-Schublade, der Scheinwerfer (egal ob Lyt wie auf dem Produktbild oder Avy im Datenblatt) ebenso. Und das Rücklicht hat keine flächige Abstrahlung sondern ist im Wesentlichen ein Punktstrahler, nicht viel besser als althergebrachte Glühbirnenrücklichter. Das wäre für mich indiskutabel. Bei einem Neurad würde ich hier lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Lieber eine Lichtanlage zukaufen als ne murksige Anlage, die im Preis mit drin ist.

Das Kona kommt übrigens mit Scheibenbremsen, beim Intec sind die Felgen Verschleißteile. Musst du selbst wissen, ob dir das recht ist.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.

Geändert von derSammy (11.01.17 21:13)
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#1259720 - 11.01.17 22:07 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: derSammy]
RicoBausDD
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Habe mir Überlegt, ob ich nur den Rahmen als Basis nehme und den Rest selbst zusammenstelle.Schaue mir aber erst mal die Verarbeitung an.
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#1259739 - 11.01.17 22:51 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
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Ich wurde in dem Land auf jeden Fall nicht von Sydney die Kueste hochfahren. Den Rucksack wirst du verfluchen, der macht auch den Ruecken kaputt.
Fuer Strassen ohne Asphalt brauchst du dicke Gelaendereifen und die Moeglichkeit Vorraete zu transportieren.
Hier nur privat unterwegs (Gewerblich: Autor)
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#1259744 - 11.01.17 23:06 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
engadiner
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Beiträge: 143
In Antwort auf: RicoBausDD
Wenn nicht das,das Rove Al.

Fahre das Rove Al jetzt seit einigen Monaten. Der Rahmen hat eine super Geometrie und ist wie auch die Gabel schön steif. Leider gibt es kein höherwertiges Build Kit. Habe direkt nach dem Kauf die meisten Teile getauscht. Aber das liegt an mir. 2 Tage bin ich das Rad in Originalkonfiguration gefahren und war überrascht wie gut die günstigen Teile funktionieren. Aber wenn man Ultegra gewohnt ist....
PS: Die Laufräder waren solide, aber Sackschwer. Wer nicht im Flachland wohnt wird die bald tauschen wollen. In der Norddeutschen Tiefebene ist das wohl egal.

Geändert von engadiner (11.01.17 23:10)
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#1259763 - 12.01.17 01:40 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2101
Bedenken solltest du auch, dass in Australien Ausrüstung meist deutlich teurer ist als hierzulande.
Auch ich würde ein eigenes Rad bevorzugen welches man bereits kennt und auf den Einsatzzweck zugeschnitten ist.

Nicht alle Gegenden Australiens sind extrem abgelegen, es kommt eben auch darauf an wo du hin willst. Ein Rennrad geht prinzipiell schon sofern man auf weitgehend befestigten Strassen unterwegs ist (und deren gibt es viele) und nicht viel Gepäck mitschleppen will/muss. Die Reifenbreite ist in der Regel auf um die 28 mm begrenzt. Ein hinterer Gepäckträger sollte dann um nicht viel mehr als 10 oder 12 kg belastet werden wenn sich die Beladung auf diesen Bereich beschränkt, das setzt aber Leichtausrüstung voraus. Bedenken solltest du auch, dass dann das Hinterrad ausreichend stabil ausfallen sollte, viele Standard-Laufräder für Rennräder sind dazu weniger gut tauglich.

Selber war ich in Australien meist mit vier Taschen unterwegs. Da ich auch abgelegene Pisten und weite Distanzen ohne Versorgungsmöglichkeit zurücklegte war ich auf grosse Ladekapazitäten für Wasser und Lebensmittel angewiesen. Das Basisgewicht lag bei 10 bis 11 kg, als Maximum an Wasser hatte ich kurzzeitig zusätzlich 16 Liter dabei, hinzu kamen gegen 10 kg Nahrung.
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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#1259957 - 12.01.17 17:05 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: Machinist]
RicoBausDD
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Themenersteller
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Danke euch für die Unterstützung schmunzel
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#1260362 - 14.01.17 22:25 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Einspur
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abwesend abwesend
Beiträge: 4
Hallo Rico,

ein paar Worte zum Nachdenken möchte ich Dir mitgeben. Wie schon gesagt wurde ist Australien kein günstiges Reiseland, dafür aber in allen Bereichen cool und der größte Campingplatz der Welt. Von den Landschaften bis hin zu den tief entspannten Leuten dort wird es Dir in bleibender Erinnerung sein. Von daher würde ich Dir empfehlen, alles was Dein Freigewicht hergibt mitzunehmen! Wenn ich es richtig verstanden habe bist Du alleine unterwegs. Wenn Du dann noch abseits der häufig befahrenen Pisten irgendwo einsam in der Wildnis unterwegs bist nimm einen Spotter/Notrufsender mit oder besorge Dir diesen dort! Das ist Deine Lebensversicherung für den Fall der Fälle! Die Einheimischen fahren ohne das Ding nicht in die Einöde hinaus! Schaue Dir die Verhaltensweisen an. Australien ist mit den giftigsten Tieren der Welt besiedelt. Sprich möglichst alles ins Zelt nehmen und stets geschlossen halten. Vor dem wegnehmen z.B. von Kochgeschirr immer mit dem Fuß gegen treten damit ungebetene Gäste noch stiften gehen können ohne sich wehren zu müssen ;-) Auch beachte bei Deiner Reiseroute die dortigen Wetterverhältnisse und passe die Tourenplanung entsprechend an. Durchs Herz von Australien, im dortigen Sommer zu fahren, kann zum Albtraum werden. Auch bei der Wetsaison im Nordosten unterwegs zu sein birgt Gefahren. Wenn Du Pech hast sitzt Du dann wie auf einer Insel fest. Der Heli kommt nicht für lau... Einiges an Infos habe ich auf meiner Website zusammen getragen. Wir waren allerdings mit motorisierten Einspurfahrzeugen dort, aber vieles bleibt ja gleich. Schaust Du auf www.einspur.de unter Australien / Infos. Dort wirst Du einiges finden. Weiterhin wohnt ein Motorradglobetrotter (ist Engländer / sofern er noch dort wohnt - er wollte durch Afrika touren) in Newcastle. Falls Du den Kontakt haben möchtest -> melden. Dort vor der Haustür ist auch der Watagans NP. Dort gibt es so einiges an schönen Pisten...

Und: Mein Neid ist bei Dir und Du hast sooo viel Zeit im Gepäck!

Vielleicht wäre das auch etwas für Dich:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze...587912-217-1863

Viel Spaß in Australien!
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#1260607 - 15.01.17 22:37 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: RicoBausDD]
Bremsenschoner
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 24
Hallo Rico,
wenn du "abseits von befestigten Straßen" unterwegs sein möchtest, dann rechne mit einer nicht unerheblichen Anzahl von Kuhgittern, Waschbrett- und Sandpisten.
In Kombination mit der höheren Zuladung, auch bedingt durch den erhöhten Wasserbedarf, halte ich dein jetziges Rad für nicht geeignet.
Auch die Sache mit den Rucksack wäre in Anbetracht der dort nicht unerheblichen Hitze suboptimal.
Statt Rucksack wäre meine Wahl ein Lowrider. Nicht nur um mehr mitnehmen zu können sondern auch um das Gewicht des Gepäcks besser (gleichmässiger) verteilen zu können.
Vielleicht wäre ein einfach ausgestattetes aber qualitativ "ansehnliches" (nicht Highend, keine Federung) gebrauchtes MTB passend.
Viel Spaß in Down Under.
Michael

Geändert von Bremsenschoner (15.01.17 22:38)
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#1260628 - 16.01.17 06:57 Re: Ist mein Rad zu retten? [Re: Bremsenschoner]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14762
In Antwort auf: Bremsenschoner
Vielleicht wäre ein einfach ausgestattetes aber qualitativ "ansehnliches" (nicht Highend, keine Federung) gebrauchtes MTB passend.

Ja, das ist eine gute Idee. Sowas fahre ich auch:

http://radreise-wiki.de/Datei:Toxxi_poison.jpg

---

Ich finde die Idee, sowas vor Ort zu kaufen, gar nicht so schlecht. Ibs. dann, wenn man viel Zeit hat. Dann spart man Transportkosten und -stress. Mitnehmen würde ich dann jedoch die Gepäckträger und Ortliebtaschen.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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