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#1052455 - 30.06.14 12:58 Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
Hallo,

zum Thema Heuschnupfen / Pollenallergie habe ich zwar einiges im Forum gefunden, doch leider keine Tipps, was unterwegs gegen eine dauerhaft verstopfte Nase helfen könnte.

Seit einigen Jahren weiß ich, dass ich allergisch bin und zwar gegen "alles was blüht". Also Frühblüher, Gräser, Spätblüher von Februar bis November. Die Reaktion ist unterschiedlich stark, beschränkte sich bisher jedoch auf die oberen Atemwege, vornehmlich Nase. Seit letztem Jahr ist jedoch auch der "Etagenwechsel" vollzogen und ich bin mit allergischem Asthma gesegnet traurig. Das ist bisher jedoch kein Problem.

Ein echtes Problem ist allerdings, dass meine Nase im Freien sofort dicht macht. Sie läuft (meistens) nicht und auch der Niesreiz ist sehr gering, aber die Nase ist komplett verstopft. Unterwegs schneuzen hilft kurzzeitig, aber ein bis zwei Minuten später ist sie wieder dicht. Atmen ist also ausschließlich über den Mund möglich, was diesen und den Rachenraum erheblich austrocknet und zusätzlich zu Hustenanfällen führt. Das alles macht es sehr anstrengend, auch nur eine Stunde am Stück zu fahren und der Spaß hält sich dann auch in Grenzen.

Jetzt suche ich also irgendeine Möglichkeit, die Nase frei zu halten. Heftige Medikamente möchte ich nicht zusätzlich nehmen (aktuell nehme ich Avamys für die Nase und Salbutamol für die Lunge). Erwiesenermaßen nutzlos sind Eukalyptusbonbons oder "Chinaöl" unter der Nase.

Möglicherweise ist es aber auch besser, dass die Nase verstopft ist, weil auf diese Weise keine Pollen mehr aufgenommen werden können. Allerdings werden sie dann über den Mund und den Rachenraum aufgenommen, was letztlich wahrscheinlich nicht besser ist und eventuell langfristig zu einer Verschlimmerung des Asthmas führen könnte.

Bevor ich jetzt also nochmal meinen Arzt konsultiere würde ich gerne wissen, was ihr zu der Überlegung "Pollenaufnahme über Nase oder Mund" meint und ob einer von euch allergiegeplagten ein Mittel kennt, die Nase zumindest teilweise frei zu halten, so dass ich unterwegs ein bisschen besser atmen kann. Es darf auch Voodoo, Spinnenbeine oder Mondlichtextrakt enthalten, Hauptsache es wirkt. zwinker
Gruß, Ben
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#1052459 - 30.06.14 13:09 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12184
Es ist m.E. und meiner Erfahrung nach (bin selber allergisch gegen Gräser) absoluter Blödsinn mit Nasensprays, Salben, Bonbons, ... gegen die Symptome anzukämpfen. Ich kann nur empfehlen sich beim Arzt beraten zu lassen und ein vernünftiges Anti-Allergikum zu nehmen, um die Sache wenigstens halbwegs bei der Wurzel zu packen. Seitdem es Cetirizin gibt, bin ich quasi beschwerdefrei.
Gruß
Uli
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#1052460 - 30.06.14 13:12 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 12507
Hallo Ben,

Du kannst versuchen, ob Dir eine Nasenspülung (aka Nasendusche) hilft. Das kannst Du problemlos täglich machen, wobei es einmal pro Woche wahrscheinlich ausreicht.

Und dann natürlich Nasenspray. Wenn man es einmal pro Tag benutzt, kommt man auch über längere Zeit in keine körperliche Abhängigkeit. Die kontinuierliche Anwendung hingegen sollte keinesfalls zehn Tage überschreiten.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#1052461 - 30.06.14 13:13 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 12507
Hallo Uli,

Du hast natürlich Recht, eine Ursachenbekämpfung ist besser. Das heißt aber nicht, dass man eine Symtombehandlung vollständig ablehnen muss.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#1052463 - 30.06.14 13:14 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15289
Unterwegs in Deutschland

Das Problem kenne ich leider auch. Ich habe das Glück, dass es beim Fahren eigentlich geht, dafür wird es dann abends eklig. Hast du mal die ganz klassischen Tabletten mit dem Wirkstoff Ceterizin versucht? Die lindern zumindest. Aber weg geht die Allergie davon nicht.

Avamys ist ja ein Cortisonpräparat. Das kenne ich zwar nicht, aber im letzten Jahr hat mir ein ähliches geholfen, es hieß Beclomet. Da hat der inhalierer gereicht, so dass auch die Nase frei war. Das Spray habe ich gar nicht gebraucht. Allerdings hat es in diesem Jahr nicht so richtig angeschlagen bei mir.

Pollenaufnahme über Nase oder Mund: ist in deinem Stadium vermutlich egal.

Falls ich nachts akut nicht schlafen kann, dann nehme ich etwas, wovor immer gewarnt wird: abschwellende Nasentropfen (Otriven). Die helfen ganz akut. Auf dauer schädigt man zwar die Schleimhäute, aber wenn die Allergie so richtig da ist, ist da eh nichts mehr zu schädigen. Da ist mein akutes Schlafbedürfnis wichtiger.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (30.06.14 13:16)
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#1052465 - 30.06.14 13:15 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15289
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Uli
Seitdem es Cetirizin gibt, bin ich quasi beschwerdefrei.

War früher auch so, aber mittlerweile ist das mir fast zu schwach. Und bei den Symptomen, die der Frager beschreibt, vermute ich das für ihn auch. Aber ausprobieren sollte er das in jedem Falle.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1052476 - 30.06.14 13:46 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli]
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
In Antwort auf: Uli
Es ist m.E. und meiner Erfahrung nach (bin selber allergisch gegen Gräser) absoluter Blödsinn mit Nasensprays, Salben, Bonbons, ... gegen die Symptome anzukämpfen.
Ich gebe dir insofern recht, als eine reine Symptombekämpfung natürlich Augenwischerei ist. Doch wenn eine Behandlung der zugrundeliegenden Krankheit bereits läuft, halte ich es für nicht verkehrt in bestimmten Situationen die Symptome gezielt zu unterdrücken. Mir geht es ja nicht um eine dauerhafte Bekämpfung der Symptome, sondern ich möchte auf einer Radtour auch durch die Nase amten können. Das ist sicher nicht zu viel verlangt.

In Antwort auf: Uli
Ich kann nur empfehlen sich beim Arzt beraten zu lassen und ein vernünftiges Anti-Allergikum zu nehmen, um die Sache wenigstens halbwegs bei der Wurzel zu packen. Seitdem es Cetirizin gibt, bin ich quasi beschwerdefrei.
Gruß
Uli
Habe ich ja. Avamys gegen den Heuschnupfen und Salbutamol gegen das Asthma. Der letzte Lungenfunktionstest war im April und auf konkrete Nachfrage meinte der Arzt, in meinem jetzigen Status wären das immer noch die besten und wirkungsvollsten Mittel. Da muss ich ihm soweit vertrauen.
Gruß, Ben
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#1052478 - 30.06.14 13:51 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Andreas R]
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
In Antwort auf: Andreas R
Hallo Ben,

Du kannst versuchen, ob Dir eine Nasenspülung (aka Nasendusche) hilft. Das kannst Du problemlos täglich machen, wobei es einmal pro Woche wahrscheinlich ausreicht.
Nasendusche klingt gut, doch habe ich Zweifel, dass sie gegen eine Verschleimung der Nase hilft. Testen kann ich das ja mal. Es wird für Heuschnupfler sowieso empfohlen, gelegentlich mit Meerwasser/Salzwasser zu spülen.

In Antwort auf: Andreas R
Und dann natürlich Nasenspray. Wenn man es einmal pro Tag benutzt, kommt man auch über längere Zeit in keine körperliche Abhängigkeit. Die kontinuierliche Anwendung hingegen sollte keinesfalls zehn Tage überschreiten.

Grüße
Andreas
Die klassischen Schnupfensprays sollen aber für ein Abschwellen der Schleimhäute sorgen. Das ist jedoch gar nicht mein Problem. Nach dem schneuzen kann ich für eine kurze Zeit gut atmen, bis die Nase wieder mit relativ festem Schleim zugesetzt ist.
Gruß, Ben
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#1052479 - 30.06.14 13:52 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4686
Zitat:
Es darf auch Voodoo, Spinnenbeine oder Mondlichtextrakt enthalten, Hauptsache es wirkt. zwinker


Dann wirst du hier im Forum eher keine Info erhalten.
Hier ist man medizinisch eher klassisch konservativ eigestellt.
Das kann heißen, dass man zwar alles behandeln aber nur sehr wenig heilen kann (oder will).
Wenn du dich mal etwas spezieller über das Thema Immunsystem informierst, dann wirst du bald drauf kommen, wovon die Funktion dieses sehr koplexen aber effektiven Apparats abhängt.
Nicht von Medikamenten jedenfalls, so meine ich. Und wenn, dann nur kurzfristig bei sehr akuten Problemen.

jomo
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#1052480 - 30.06.14 13:58 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 12507
Hallo Ben,

In Antwort auf: SFR
Nasendusche klingt gut, doch habe ich Zweifel, dass sie gegen eine Verschleimung der Nase hilft. Testen kann ich das ja mal.

Ja, mach das. Gerade beim ersten Mal siehst Du richtig, wieviel festsitzender Schleim aus der Nase kommt.

In Antwort auf: SFR
Die klassischen Schnupfensprays sollen aber für ein Abschwellen der Schleimhäute sorgen. Das ist jedoch gar nicht mein Problem.

Durch breitere Luftdurchgänge macht sich Schleim nicht so stark bemerkbar. Es sollte auf jeden Fall eine Verbesserung der Situation bedeuten. Dass das Spray nicht heilt, ist natürlich klar.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh

Geändert von Andreas R (30.06.14 13:58)
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#1052481 - 30.06.14 14:17 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
In Antwort auf: Toxxi
Das Problem kenne ich leider auch. Ich habe das Glück, dass es beim Fahren eigentlich geht, dafür wird es dann abends eklig. Hast du mal die ganz klassischen Tabletten mit dem Wirkstoff Ceterizin versucht? Die lindern zumindest. Aber weg geht die Allergie davon nicht.
Ceterizin habe ich auch einmal genutzt. Ist schon länger her und hatte wimre nicht besser oder schlechter gewirkt als mein damaliges Nasenspray (auf Fluticason-Basis).

In Antwort auf: Toxxi
Falls ich nachts akut nicht schlafen kann, dann nehme ich etwas, wovor immer gewarnt wird: abschwellende Nasentropfen (Otriven). Die helfen ganz akut.
Nachts habe ich glücklicherweise kaum Beschwerden. Interessanterweise ist die Nase irgendwann wieder frei wenn ich mich hinlege. Dafür beginnt dann früher oder später ein Hustenreiz im Hals. Der kann ganz schön nerven.


Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: ich suche tatsächlich etwas zur akuten Symptombekämpfung. Es sollte kurzzeitig wirken (ein bis zwei Stunden reicht völlig aus), möglichst frei von Nebenwirkungen und transportabel sein. Ein großer Inhalator oder ein Akupunkturset ist also keine Lösung. zwinker
Gruß, Ben
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#1052485 - 30.06.14 14:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
KUHmax
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1935
Hallo Ben,
In Antwort auf: SFR
Es wird für Heuschnupfler sowieso empfohlen, gelegentlich mit Meerwasser/Salzwasser zu spülen.

Vorsicht: Nicht Salzwasser nehmen, das reizt. Besser ist isotonische Kochsalzlösung Das wirkt deutlich besser, weil es eben nur spült und nicht die Osmose in irgendeiner Richtung in Gang setzt.

Meine Nasenduschkanne hat dazu einen passenden Messlöffel, aber die kommerziell angebotenen leben vermutlich davon, dass du ihr heiliges Salz kaufst und verwendest.
------------
Radlergrüße, Karin

Geändert von KUHmax (30.06.14 14:24)
Änderungsgrund: stilistisch verbessert
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#1052490 - 30.06.14 14:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12184
Zitat:
Habe ich ja. Avamys gegen den Heuschnupfen und Salbutamol gegen das Asthma.

Mal davon abgesehen, dass die Wirkstoffe Entzündungshemmmer und keine "richtigen" Anti-Allergika sind: Du hast fast ganzjährig Beschwerden und dein Arzt verschreibt dir ein Medikament, dass man wg. der Nebenwirkungen höchstens 6 Wochen nutzen soll? *Ich* würde in dem Moment über einen Arztwechsel nachdenken.
Gruß
Uli
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#1052500 - 30.06.14 15:54 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli]
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
In Antwort auf: Uli
Zitat:
Habe ich ja. Avamys gegen den Heuschnupfen und Salbutamol gegen das Asthma.

Mal davon abgesehen, dass die Wirkstoffe Entzündungshemmmer und keine "richtigen" Anti-Allergika sind: Du hast fast ganzjährig Beschwerden und dein Arzt verschreibt dir ein Medikament, dass man wg. der Nebenwirkungen höchstens 6 Wochen nutzen soll? *Ich* würde in dem Moment über einen Arztwechsel nachdenken.
Gruß
Uli
Danke für den Hinweis, das war mir bisher nicht bekannt. Es würde mich allerdings wundern, wenn mein Arzt mir so etwas grundlos verordnet. Werde also doch diese Woche hingehen und das klären. Bin mir sicher, dass er Gründe dafür hat. Sollte das mit der Höchstdauer allerdings stimmen, muss ich wohl auf eine Alternative drängen. Denn beide Medikamente sind für eine dauerhafte Einnahme während der Pollenflugzeit 2x täglich verordnet.
Gruß, Ben
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#1052504 - 30.06.14 16:11 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12184
Zitat:
Sollte das mit der Höchstdauer allerdings stimmen, ...

Das ist ein Ergebnis der klinischen Studie im Zulassungsverfahren, danach kam es häufig zu Nebenwirkungen. Und während ich das schreibe fällt mir auf, dass der primäre Wirkstoff in Avamys (auch) ein Abschwellen der Nasenschleimhäute (ggf. erst nach einer Woche Anwendung) bewirken soll. Scheint bei dir nicht so recht zu funktionieren.
Gruß
Uli
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#1052513 - 30.06.14 17:18 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Tandemfahren
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 864
Ich bin zwar nicht betroffen, aber fand folgenden Vorschlag ganz plausibel: Den Winter (bzw. das ganze Jahr) über jeden Tag einen Löffel Honig von einem lokalen Imker essen. Der enthält genau die Pollen Deiner Region in schwacher Konzentration, so dass sich der Körper schon darauf einstellen kann. Ansonsten fällt mir auch nur die schon erwähnte Nasendusche ein. Gute Besserung!
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#1052523 - 30.06.14 18:03 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
horstkotte
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 232
Es gibt nur 2 Ansätze, die die Ursachen bekämpfen. Die Allergie kann man per Desensibilisierung versuchen zu heilen. Die andere Maßnahme: Pollen vom Körper fernhalten. Ich habe dieses Jahr erstmalig FFP3 Feinststaubmasken von 3M gekauft und probiert. Vor 4 Wochen hatte ich es ganz schlimm, sodass ich eigentlich kaum die Wohnung verlassen konnte. Trotzdem habe ich bei 30°C eine Radtour von 50km unternommen. Mit Maske! Der Schweiß ist nervig, man ist aufgrund der eingeschränkten Luftzufuhr auch nicht sehr leistungsfähig, allerdings bin ich gut und ohne Beschwerden angekommen. Ohne Atmenmaske undenkbar. Besser als zu Hause geblieben zu sein!

Natürlich guckt einem jeder dumm hinterher, aber was solls. Es ist und bleibt das einzig wirksame. Nehme ich Medikamente und Sprays hat der Körper trotzdem zu tun, man merkt das beim Radeln leicht und gesund ist es sicher nicht.
Du schreibst, dass du ständig Probleme hast, da ist das sicher keine Dauerlösung, aber Allergikern wie mir, die einige Tage/Wochen im Jahr ganz hart betroffen sind, denen rate ich, das mal zu probieren. Es ist gewöhnungsbedürftig und man wird schräg angesehen, aber wer richtige Heuschnupfenbeschwerden kennt, weiß, dass einem das dann egal ist.

Ich verstehe nicht, warum ich da nicht eher drauf gekommen bin, aber nächstes Jahr ist zur Himmelsfahrtstour die Atemmaske dabei.

Gute Besserung.

Geändert von horstkotte (30.06.14 18:06)
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#1052524 - 30.06.14 18:03 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Jesusfreak
Nicht registriert
Hallo,
das Problem mit Nasenduschen ist, daß man diese gerade mit verstopfter Nase meist nicht hinbekommt. Nasenduschen hilft bei mir wenn die Nase wie verrückt läuft aber nicht verstopft ist. Manchmal funktioniert auch nur eine Richtung was auch schon ne Menge hilft.

Zur Symptombekämpfung würde ich mich an deiner Stelle mal nach einem geeigneten Histamin-Blocker umsehen. Ceterizin z.B., was bei mir selbst allerdings nicht wirklich überzeugend wirkt.
Besser isses vorrausschauend zu gucken wie man des Problems Herr wird. Ich habe in diesem Jahr an einer Zulassungsstudie für ein Pollenallergie-Mittel am örtlichen Klinikum teilgenommen. Dafür musste man täglich 1 Tablette unter der Zunge zergehen lassen und rückblickend hat das ganz gut funktioniert.

J.
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#1052894 - 02.07.14 07:44 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
HyS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 13944
Hallo,
da könnten das bereits empfohlene Cetrizin oder Lorano (bzw. die billigen Generika von ADCG) helfen.
Symptome zu bekämpfen mit irgendwelchen Sprays in der gesamten Blühzeit von Februar bis Novemer ist zu lang. Da sollte man sich eine langfristige und nachhaltige Strategie überlegen.
Nasendusche ist fürs Radeln ziemlich sinnlos. Nasendusche kann helfen abends die Pollen vom Tag aus der Nase zu spülen, wenn sie überhaupt frei ist (ansonsten geht es eh nicht).

Ich habe leider ebenfalls Probleme. Mit den genannten Mitteln kann ich noch ganz gut fahren und die Nase bleibt frei, allerdings wurde es dieses Jahr im Juni auf Radreise (da nimmt man einfach zu viele Gräserpollen auf) dann insbesondere Nachts trotzdem so schlimm, das ich kaum noch schlafen konnte. Ich werde deshalb ab Herbst wohl eine Hyposensibilisierung machen. Das ist das einzige, was langfristig hilft. (ich habe damit bereits dauerhaft meine Hausstaubmilbnallergie entfernt). Insbesondere wenn du bereits Asthma hast, würde ich das dringend empfehlen oder willst du etwa, das das noch schlimmer wird?

Warnen kann ich noch vor Hokuspokustherapien, bei denen man mit irgendwelchen obskuren Elektro- und Magnetgeräten die Allergie angeblich löscht. Da wird den Leuten nur sinnlos Geld aus der Tasche gezogen, ein Kollege ist da auch schon reingefallen.
*****************
Freundliche Grüße
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#1052932 - 02.07.14 10:08 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: HyS]
KUHmax
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1935
Hallo,
In Antwort auf: HyS
Nasendusche ist fürs Radeln ziemlich sinnlos. Nasendusche kann helfen abends die Pollen vom Tag aus der Nase zu spülen,

bei mir hilft die Nasendusche bereits, morgens angetrockneten Schleim aus der Nase zu befördern. Da scheint (durch das Verschwinden der Symptome von mir vermutet) dann kein Allergen mehr so richtig in der Nase hängen zu bleiben: Keine Triefnase mehr und auch keine roten Augen.

Kann natürlich bei anderen Menschen anders sein, meine Allergiesymptome waren nie stark.
------------
Radlergrüße, Karin
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#1052940 - 02.07.14 10:31 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: HyS]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12184
Zitat:
Das ist das einzige, was langfristig hilft.

Leider nicht bei jedem, ich bin das beste Beispiel. Ich würde es aber trotzdem jedem empfehlen auszuprobieren, auch wenn das eine sehr langwierige Behandlung ist.
Gruß
Uli
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#1052971 - 02.07.14 12:42 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
MajaM
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 509
Unterwegs in Deutschland

Ich habe auch mit Heuschnupfen zu kämpfen und Anfängen von Asthma - allerdings weniger mit verstopfter Nase als mit dauer-tropfender, wenn das falsche in der Luft ist. Die meisten Anti-Histamin-Präparate machen mich brutal müde. Ich nehme üblicherweise noch vor dem Aufstehen eine halbe Tablette Cetirizin und wenn es ganz wild wird werfe ich ne Stunde danach nochmal ne ganze Tablette hinterher und ergänze auch mal mit Nasenspray. Asthma-Spray habe ich zwar dabei - nutze es aber nicht. Das wichtigste scheint mir, sich davon nicht nerven oder vom Asthma in Panik versetzen zu lassen. Wenn die Symptome zu heftig werden einfach in den kühlen Schatten setzen/legen, vielleicht ein feuchtes Tuch übers Gesicht und ne halbe Stunde ausruhen. Am besten natürlich eine Radreise-Region wählen, in der eher saubere See-Luft dominiert und nicht wildes Gräsermeer.

Aber: Ich bin medizinischer Laie! Jedoch haben mich Ärzte (Lungenfacharzt, Allergologen) auch nicht wirklich weitergebracht. Die jahrelange Desinsibilisierung hat die Empfindlichkeitnen auch nur verschoben.

Liebe Grüße
Maja
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#1052978 - 02.07.14 14:11 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: MajaM]
diddy
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 404
Hallo,

wenn du schon Asthma von der ganzen Geschichte hast, würde ich eher zurück drehen und keine stundenlangen Radtouren durch blühende Landschaften machen. Das Problem wird nicht besser, eher schlimmer und irgendwann geht's nicht mehr.

Hast du schonmal eine Desensibilisierung gemacht? Ich mach das jetzt seit fast 2 Jahren gegen meine Gräseralergie und ich bin was Gräser betrifft so gut wie beschwerdefrei, ist es trotzdem zu heftig hilft noch Lorano oben drauf, dann ist gut. Vorher konnte ich zwar Rad fahren, allerdings war ich nach einer Radtour (meist 2-3 Stunden Rennrad oder MTB) reif für einen dunklen kühlen Raum mit viel Ruhe und ekligen Symptomen (Kopfschmerz bis hin zu Fiebrigkeit). Gesund ist sowas nicht und schwächt nur (ich hatte/ hab meine Erkältungen wärend der Alergiezeit). Seit der Desinsibilisierung ist alles besser, jetzt kann ich mich auch mal 2 Stunden auf die Wiese setzen ohne danach gefühlt ins Koma zu fallen.
Gruß,
Christian
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#1052996 - 02.07.14 15:15 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: diddy]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4686
Ich kann mir gut vorstellen, dass man irgendwann zu solchen Maßnahmen wie Desensibilisierung greift, wenn man keine andere Idee mehr hat.
Es hat für mich aber etwas von der Methode eine immer wieder fallende Sicherung einfach gegen eine stärkere Sicherung auszutauschen ohne die Ursache für das Fallen der Sicherung zu diagnostizieren.

jomo
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#1053009 - 02.07.14 16:12 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: diddy]
MajaM
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 509
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: diddy
wenn du schon Asthma von der ganzen Geschichte hast, würde ich eher zurück drehen und keine stundenlangen Radtouren durch blühende Landschaften machen. Das Problem wird nicht besser, eher schlimmer und irgendwann geht's nicht mehr.

Ich bemühe mich große Pollenflugzeit/-Gegend zu meiden. Ansonsten habe ich in den letzen 10 Jahren nicht den Eindruck es würde "schlimmer".

In Antwort auf: diddy
Hast du schonmal eine Desensibilisierung gemacht? Ich mach das jetzt seit fast 2 Jahren gegen meine Gräseralergie und ich bin was Gräser betrifft so gut wie beschwerdefrei,

Davon schrieb ich ja. Ich habe vor langer Zeit etwa 4-5 Jahre lang per Spritzen desensibilisieren lassen. Das hat aber nichts wirklich verbessert.

In Antwort auf: diddy
ist es trotzdem zu heftig hilft noch Lorano oben drauf, dann ist gut. Vorher konnte ich zwar Rad fahren, allerdings war ich nach einer Radtour (meist 2-3 Stunden Rennrad oder MTB) reif für einen dunklen kühlen Raum mit viel Ruhe und ekligen Symptomen (Kopfschmerz bis hin zu Fiebrigkeit). Gesund ist sowas nicht und schwächt nur (ich hatte/ hab meine Erkältungen wärend der Alergiezeit). Seit der Desinsibilisierung ist alles besser, jetzt kann ich mich auch mal 2 Stunden auf die Wiese setzen ohne danach gefühlt ins Koma zu fallen.

*Ich* falle da nicht ins Koma, aber die Nase läuft, die Augen tränen, das ganze Gesicht juckt und je nach Situation kommen Anfänge von Belastungs-Asthma dazu. Insgeasamt also nichts wirklich tragisches grins
Während der Arbeit ist das deutlich lästiger - da paßt es oft nicht mit bematschtem Kopf vor sich hin zu rotzen.

Liebe Grüße
Maja
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#1053071 - 02.07.14 20:39 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
SFR
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 682
Erstmal danke für die Tipps und Ratschläge. Vielleicht nochmal kurz zu meiner Situation: ich bin glücklicherweise (noch) weit entfernt von den heftigen Symptomen, die hier von einigen Beschrieben werden. Im Frühjahr und irgendwann im Spätsommer kitzelt es öfters in der Nase und besonders im Frühjahr habe ich für eine Weile eine laufende Nase. (Früher hielt ich das für meine halbjährliche Erkältung, gegen die ich sowieso nichts machen kann, bis der (HNO-)Arzt dann den ersten Allergietest verordnete.) Nach der kurzen Schniefperiode ist aber damit Schluss und die Nase blockiert einfach komplett wenn ich draussen bin. Die Augen sind ganz selten mal betroffen und richtige asthmatische Anfälle hatte ich meines Wissens bisher auch nicht. Ich bin mir auch durchaus bewusst, dass es mir eigentlich sehr gut geht, in Anbetracht meiner vorhandenen Ganzjahresallergie.

Ich habe definitiv nicht vor, mir von einer blöden Allergie das Radfahren vermiesen zu lassen. Ich kann mir nicht aussuchen, wo ich fahre. Ich wohne in Berlin und habe damit die Stadt und das Umland für meine Touren zur Verfügung. Kein Meer, kein Gebirge, nur Äcker, Felder, Wiesen und Brandenburger Sandlöcher. Da muss ich eben durch. Wäre nicht das Problem mit der verstopften Nase, würde ich unterwegs die Allergie auch so gut wie nie bemerken.

Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich morgen zum Arzt gehen. Das Wartezimmer sollte dann nicht mehr ganz so gerappelt voll sein wie am ersten oder zweiten des Quartals. Ich werde ihm die Bedenken gegen die dauerhafte Einnahme der Medikamente vortragen und ihn auch nach einem möglichen Lösungsansatz für die verstopfte Nase fragen. Das Ergebnis kann ich hier gerne wiedergeben.

In Antwort auf: JoMo
Ich kann mir gut vorstellen, dass man irgendwann zu solchen Maßnahmen wie Desensibilisierung greift, wenn man keine andere Idee mehr hat.
Es hat für mich aber etwas von der Methode eine immer wieder fallende Sicherung einfach gegen eine stärkere Sicherung auszutauschen ohne die Ursache für das Fallen der Sicherung zu diagnostizieren.

jomo
So gesehen wäre eine Desensibilisierung der letzte Schritt. Bisher meinte mein Arzt auch explizit, dass sie für mich noch nicht in Frage käme. Welche Gründe das genau hat, weiss ich nicht. Ich bin nur Kassenpatient und da ist der Plausch im Sprechzimmer zeitlich begrenzt. (Er hätte mir sicher trotzdem alles genau erklärt, wenn ich es hätte wissen wollen, doch war ich mit der Diagnose zufrieden, denn die Aussicht auf mehrere Jahre regelmäßige Spritzen erheitert mich nicht gerade).

Irgendwo in einem der älteren Allergie-Stränge wurde mal erwähnt, dass eine regelmäßige Blutspende gegen eine Allergie oder zumindest die Beschwerden helfen könnte. Das geht wohl auf die Regeneration bzw. Neubildung der Blutbestandteile zurück. Das ist auf jeden Fall ein Ansatz, den ich mal verfolgen werde. Blut spenden will ich sowieso, da muss mich nur noch aufraffen und dem Tier ins Antlitz blicken.
Gruß, Ben
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#1053075 - 02.07.14 20:47 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Manuel5
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1342
@ Ben,

ich habe den ganzen Faden ned gelesen, vieleicht wurde es irgendwo erwähnt, aber bist du n "Stadt-" oder "Landkind"?

Manuel
Auf Fahrtwind und Freiheit.
Sehnsucht und Liebe. An Tschik und a Bier.
Und den Vollmond als Wegweiser
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#1053093 - 02.07.14 21:33 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Manuel5]
SFR
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In Antwort auf: Manuel5
bist du n "Stadt-" oder "Landkind"?
Eindeutig Stadt.
Gruß, Ben
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#1053101 - 02.07.14 22:15 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Manuel5
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In Antwort auf: SFR
In Antwort auf: Manuel5
bist du n "Stadt-" oder "Landkind"?
Eindeutig Stadt.


Hmmmm...Arbeitskollege von mir, n Wittenberger-Stadtkind hat heute auch damit sehr zu kämpfen...

Ich bin selber n Landkind und mir fehlt diesbezüglich garnix...

Denke das hat damit zu tun oder?

Manuel
Auf Fahrtwind und Freiheit.
Sehnsucht und Liebe. An Tschik und a Bier.
Und den Vollmond als Wegweiser
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#1053138 - 03.07.14 00:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Manuel5]
iassu
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Selbst wenn: was hilft ihm das jetzt?
------------------------------------------
Gruß Andreas byebye Mai
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#1053144 - 03.07.14 01:27 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: iassu]
Borten
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horstkotte hat Recht, fahr einfach mit einer Atemmaske.
Die Japaner tragen die auch um sich vor Pollen zu schützen (und nicht nur, wenn sie erkältet sind).
Und wenn die sich nicht drum scheren, wies aussieht, warum sollte sich dann Unsereins daran stören?
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#1053170 - 03.07.14 08:12 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
bep
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Meinen beiden heuschnupfengeplagten Kindern hilft bei starkem Pollenflug die Maske. Bei geringerer Symptomatik hilft ihnen homöopathisch Histamin D200 für 2 bis 4 Stunden sehr gut.
Grüße,
Mike
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#1053181 - 03.07.14 08:36 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Sickgirl
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Um dir ein wenig Hoffnung zu machen, bei mir ist der Heuschnupfen (Graeser) mitte 30 von alleine verschwunden.
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Off-topic #1053187 - 03.07.14 08:57 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Borten]
SFR
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In Antwort auf: Borten
horstkotte hat Recht, fahr einfach mit einer Atemmaske.
Die Japaner tragen die auch um sich vor Pollen zu schützen (und nicht nur, wenn sie erkältet sind).
Und wenn die sich nicht drum scheren, wies aussieht, warum sollte sich dann Unsereins daran stören?
Mag sein, dass ich mich irre, aber tragen die die Masken nicht wegen der Feinstaubbelastungen? Zugegeben, ich habe jetzt nur Bilder von radelnden Menschen in Großstädten vor Augen, da werden Masken sicher nicht gegen Pollen eingesetzt.
Gruß, Ben
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Off-topic #1053188 - 03.07.14 08:58 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Sickgirl]
SFR
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In Antwort auf: Sickgirl
Um dir ein wenig Hoffnung zu machen, bei mir ist der Heuschnupfen (Graeser) mitte 30 von alleine verschwunden.
Danke für die tröstenden Worte, leider war bei mir in dem Alter die Allergie noch nicht einmal diagnostiziert traurig
Gruß, Ben
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#1053206 - 03.07.14 09:32 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: iassu]
JoMo
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[zitat][Selbst wenn: was hilft ihm das jetzt?/zitat]

Wäre ein Ansatzpunkt für eine Diagnose. Man geht davon aus, dass Landeier schon früh und häufig mit mehr "Schmutz" in Form von allen möglichen Teilchen, die in der freien Natur rumschwirren in Berührung kommen. Deren Immunsyastem soll dadurch anders oder eben besser konditioniert worden sein, als bei Stadtkimdern. Zumindest, was die Stoffe betrifft, die eher aufm Land vorkommen.
Die Frage ist dann natürlich, wie und ob sich das Immunsystem nachträglich noch entsprechend "programmieren" läßt. Dass es allgemein Möglichkeiten gibt, das Immunsystem deutlich zu verbessern ist ja nichts neues.
Wem das zu esoterisch sein soll, dem bleibt nur das, was bereits empfohlen wurde.

Jomo
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Off-topic #1053485 - 03.07.14 23:29 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Borten
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In Antwort auf: Borten
horstkotte hat Recht, fahr einfach mit einer Atemmaske.
Die Japaner tragen die auch um sich vor Pollen zu schützen (und nicht nur, wenn sie erkältet sind).
Und wenn die sich nicht drum scheren, wies aussieht, warum sollte sich dann Unsereins daran stören?
Mag sein, dass ich mich irre, aber tragen die die Masken nicht wegen der Feinstaubbelastungen? Zugegeben, ich habe jetzt nur Bilder von radelnden Menschen in Großstädten vor Augen, da werden Masken sicher nicht gegen Pollen eingesetzt.


Das verwechselt Du mit den Chinesen: die haben gravierende Feinstaubprobleme und auch viele Todesfälle deswegen.
Die Japaner wiedrum haben eine bessere Luftqualität als wir in Deutschland, weil sie nicht so dämlich sind, mit Diesel-PKWs rumzufahren.
Im Sommer benutzen die Japaner die Masken tatsächlich gegen Pollen.
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Off-topic #1053497 - 04.07.14 01:22 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Borten]
iassu
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In Antwort auf: Borten
Die Japaner wiedrum haben eine bessere Luftqualität als wir in Deutschland, weil sie nicht so dämlich sind, mit Diesel-PKWs rumzufahren.

Bißchen platt, kann das sein?
Erstens weiß ich nicht, wo diese gebetsmühlenhafte Verteufelung des Dieselns wirklich urständet, zweitens vermute ich, daß auch in Japan die LKWs nicht mit Rosenwasser betrieben werden und drittens gehe ich davon aus, daß diese hierzulande deutlich mehr zur Umweltbelastung beitragen, als die weitestgehend grün plakettierten, fast luftkurortkompatiblen Dieselpkwabgase, die wir haben.
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Gruß Andreas byebye Mai
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Off-topic #1053520 - 04.07.14 08:44 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: iassu]
Borten
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In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: Borten
Die Japaner wiedrum haben eine bessere Luftqualität als wir in Deutschland, weil sie nicht so dämlich sind, mit Diesel-PKWs rumzufahren.

Bißchen platt, kann das sein?
Erstens weiß ich nicht, wo diese gebetsmühlenhafte Verteufelung des Dieselns wirklich urständet, zweitens vermute ich, daß auch in Japan die LKWs nicht mit Rosenwasser betrieben werden und drittens gehe ich davon aus, daß diese hierzulande deutlich mehr zur Umweltbelastung beitragen, als die weitestgehend grün plakettierten, fast luftkurortkompatiblen Dieselpkwabgase, die wir haben.


OK, war ein bisschen provokant von mir, aber als Radfahrer sollten wir uns schon Gedanken machen, was wir so alles einatmen.
Die "Verteufelung" kommt z.B. von der Krebsforschung. Die WHO stuft Dieselabgas als krebseegend ein:
http://www.who.int/bulletin/volumes/90/7/12-010712/en/

Ja, die LKWs sind schlimm genug hierzulande. Vielleicht sollten wir gerade deshalb nicht auch noch ein paar Millionen Diesel-PKWs oben dauf packen?

Im Übrigens stossen moderne Euro IV-Diesel kleinere Partikel im Bereich von 5-20 Nanometer aus, welche tiefer in die Lunge eindungen und die Makophagen des Immunsystems angreifen.
Das stammt nicht von mir. Ich möchte jetzt nicht auch noch Quellen posten da mir mir das jetzt schon zu offtopic ist, aber diese Studien sind leicht im Internet zu finden.
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Off-topic #1053538 - 04.07.14 10:02 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Borten]
KUHmax
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Tja, mit der Gesundheit beim Radfahren ist das so eine Sache.
In Antwort auf: Borten
OK, war ein bisschen provokant von mir, aber als Radfahrer sollten wir uns schon Gedanken machen, was wir so alles einatmen.

Ganz unten in dem Artikel findest du die Aussagen dazu, was beim Radfahren per Saldo an Lebenszeit herauskommt.
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Radlergrüße, Karin
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#1057315 - 22.07.14 18:08 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
veloträumer
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In Antwort auf: SFR
Ein echtes Problem ist allerdings, dass meine Nase im Freien sofort dicht macht. Sie läuft (meistens) nicht und auch der Niesreiz ist sehr gering, aber die Nase ist komplett verstopft. Unterwegs schneuzen hilft kurzzeitig, aber ein bis zwei Minuten später ist sie wieder dicht. Atmen ist also ausschließlich über den Mund möglich, was diesen und den Rachenraum erheblich austrocknet und zusätzlich zu Hustenanfällen führt. Das alles macht es sehr anstrengend, auch nur eine Stunde am Stück zu fahren und der Spaß hält sich dann auch in Grenzen.

Mir ist das Gefühl insofern bekannt, dass ich ähnlich aufgrund der Nebenhöhlen zu kämpfen habe. Dauert oft auch das Frühjahr bis in den Frühsommer. In jedem würde dir helfen, ans Meer zu fahren oder ins Hochgebirge. Für den Alltag natürlich keine durchführbare Empfehlung. Regenfahrten sind allerdings in diesem Sommer schon gut möglich... zwinker
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1078870 - 04.11.14 19:07 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
SFR
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Ein kleines Update zu der Geschichte: seit drei Wochen läuft die Hyposensibilisierungstherapie in Form einer Kurzzeittherapie mit vier Spritzen im Wochenrhythmus. Heute war die dritte Injektion dran und ich werde nächste Woche froh sein, wenn die letzte drin ist und ich vorerst wieder Ruhe vor Spritzen habe.

Im Sommer hatte ich nochmals meinen HNO-Arzt konsultiert und mit ihm die aktuelle Problematik und die Beschwerden erörtert. Zum einen meinte er überraschenderweise, ich könne sowohl das Nasenspray als auch das Asthmaspray von regelmäßiger Anwendung auf Bedarfsanwendung umstellen. Im Frühjahr hieß es noch, ich sollte beides auf jeden Fall regelmäßig benutzen. Auf meine konkrete Nachfrage bezüglich der Hyposensibilisierung erklärte er mir kurz die Möglichkeiten und die verschiedenen Therapieformen. Nach einer Bedenkzeit erklärte ich mich dann im September einverstanden, die Therapie zu starten. Konkret soll die Therapie gegen Birkenpollen wirken, wobei durch Kreuzallergene auch andere Pollenarten mit abgedeckt werden sollen. Inwieweit das kommendes Frühjahr bereits Wirkung zeigt, werde ich sehen.

Desweiteren habe ich mir vor wenigen Wochen endlich eine Nasendusche zugelegt und bin seit der ersten Benutzung begeistert! Das hätte ich schon viel, viel früher machen sollen. Klar hilft die Nasendusche nicht gegen Pollenflug, aber nach der ersten Anwendung hatte ich zum ersten mal seit langer Zeit das Gefühl, dass sowohl die Nase als auch die Nebenhöhlen wieder richtig frei sind. So ungestört konnte ich lange nicht durch die Nase atmen. Das werde ich im Frühjahr definitiv regelmäßig machen, möglicherweise sogar täglich. Es ist beeindruckend, welche Mengen festsitzender Rotz damit aus der Nase ausgespült werden. Und ich denke mal, dass eine Anwendung kurz vor einer Radtour die oberen Atemwege dann für eine gewisse Zeit frei halten kann.

Schließlich wollte ich auch den Weg der "Körperreinigung mittels Blutspende" ausprobieren, doch da schießen leider meine Medikamente quer. Zumindest mein Asthmaspray disqualifiziert mich für vier (oder sechs?) Wochen als Spender und so lange habe ich es bisher nicht absetzen können. Beim DRK steht auch Asthma selbst auf der schwarzen Liste. So sehe ich momentan kein Zeitfenster um überhaupt einmal Spenden zu können. Schade.
Gruß, Ben
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#1078954 - 05.11.14 05:40 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
elpi
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Auch wenn das schon ausfuehrlich diskutiert worden ist hier noch meine Erfahrungen damit - seit 15 Jahren Heuschnupfen und trotzdem auf dem Radl aktiv schmunzel

Nasendusche ist super, nehme ich auch schon lange und ueber das ganze Jahr - hilft auf alle Faelle und macht das Leben einfacher. Interessant ist auch dass ich bei laengeren Radtouren (mehrere Stunden auf dem Rad ueber mehrere Tage) irgendwann ueberhaupt keine Probleme mehr habe, auch bei schnellen Touren auf dem Rennrad ist die Nase irgendwann frei (so halb zumindest - der rest geht ja mit der bekannten Technik zur Freude des im Windschatten fahrenden Nachfolgers leicht raus :))

Wenn es schlimm ist nehme ich Nasonex - das ist ein Cortisonhaltiges Nasenspray dass mir mein HNO Arzt vor einigen Jahren verschrieben hat. Kann man anscheinend (? - meint er, bitte keine langen Diskussionen darueber, ist nur meine Erfahrung) ohne Nebenwirkungen nehmen. Braucht ca 3 Tage bis es wirkt aber dann sind alle Symptome weg.

Trotz Heuschnupfen noch viel Spass beim Radln!

leo
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#1079051 - 05.11.14 13:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: elpi]
Hansebiker
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Unterwegs in Deutschland

Ob ihr es nun glaubt, oder nicht, ich hab mir vor mehr als 10 Jahren schon alle Amalgamfüllungen aus den Zähnen entfernen lassen. Seit dem bin ich außer an 3 Wochen im frühen Frühjahr (Haselnuss), beschwerdefrei.
Gruß aus HL
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#1079114 - 05.11.14 17:51 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
jovo
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Wie stellst du dir die Reinigungswirkung vor? Es wird doch nur ein Teil des Blutes abgezapft, gefiltert wird gar nix. Ich weiß auch nicht ob man mit aktuell vorhandenen Allergiesymptomen spenden darf. Der Empfänger freut sich vielleicht nicht sonderlich über die Dosis Histamin von dir, sein Körper dürfte in dem Moment schonggenug andere Probleme haben.
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Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
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#1079137 - 05.11.14 18:55 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: jovo]
SFR
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In Antwort auf: jovo
Wie stellst du dir die Reinigungswirkung vor? Es wird doch nur ein Teil des Blutes abgezapft, gefiltert wird gar nix. Ich weiß auch nicht ob man mit aktuell vorhandenen Allergiesymptomen spenden darf. Der Empfänger freut sich vielleicht nicht sonderlich über die Dosis Histamin von dir, sein Körper dürfte in dem Moment schonggenug andere Probleme haben.
Reinigung war wohl der falsche Ausdruck und die Idee stammt auch nicht von mir, aber ganz abwegig ist es nicht: durch die Blutspende ist der Körper gezwungen, das Blut neu zu generieren. Und alles was neu ist, könnte auch besser sein ... im Ernst: das Immunsystem wird tatsächlich stärker gefordert und könnte auf diesem Wege eventuell eine vorhandene Allergie abschwächen. Im Gegensatz zur Haut wird das Blut nicht in dem Maße permanent neu erzeugt. Ein Verlust wird jedoch sofort versucht zu ersetzen. Das setzt eine ganze Kaskade an Aktivitäten in Gang, die sonst eher selten und nicht so geballt ablaufen würden. Aber ich bin kein Mediziner und reime mir das auch nur so zusammen.

Für den Empfänger einer Spende sehe ich da keine Probleme. Schädliche Medikamente werden durch die Anamnese ausgeschlossen (deswegen meine Suche nach einem genügend langen Zeitfenster ohne Asthmaspray) und vieles wird sowieso herausgefiltert bzw. überlebt die Aufbereitungsprozedur nicht. In den seltensten Fällen wird ja eine Direktspende gemacht, bei der das Blut ohne Zwischenschritte vom Spender zum Empfänger geleitet wird.
Gruß, Ben
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#1079174 - 05.11.14 21:26 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Tandemfahren
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Wenn Du nicht Blut spenden kannst, sollte es doch eigentlich kein Problem sein, beim Hausarzt 0,5 l Blut abzapfen zu lassen, wenn Du ihn von der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme überzeugen kannst.

Ansonsten habe ich mal den für mich plausiblen Tipp gehört, dass man jeden Tag einen Löffel lokalen Honig essen soll, weil dort die Pollen schon enthalten sind und so das Immunsystem trainiert wird.

Geändert von Tandemfahren (05.11.14 21:28)
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#1079177 - 05.11.14 21:42 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Tandemfahren]
Locky Luke
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Also ich finde ja die Idee Blut zu spenden, damit man seinen eigen Dreck los wird, und ein anderen den Scheiss dann in die Venen gepumpt bekommt schon irgendwie pervers...!!!

Sorry, aber das ist sowas von daneben!!

Geh zum Arzt und lass dir was abzapfen, oder frag irgendeinen Medizinstudent, die üben gern am lebenden Objekt .... Aber jemand anderen bewusst mit irgendwelchem eugenen Dreck zu belasten ist völlig daneben! Es gibt etliche Möglichkeiten, sein Blut loszuwerden ohne anderen seinen Müll aufs Auge zu kleben!



Gruß
Das Leben ist schön! schmunzel
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#1079210 - 05.11.14 23:23 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Locky Luke]
Tandemfahren
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Ruhig Blut! zwinker Ich glaube nicht, dass Heuschupfen für Blutspendeempfänger ein Problem ist. Wenn das so wäre, würde man nämlich danach gefragt. Ich kann mich aber an keine derartigen Fragen in dem ausführlichen Fragebogen erinnern. Übrigens gibt es auch die Möglichkeit, die Verwendung der Blutspende mittels vertraulichem Selbstausschluss zu verhindern (eigentlich für HIV-Risikogruppen gedacht).
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#1079212 - 05.11.14 23:30 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Hansebiker
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Unterwegs in Deutschland

Sorry, aber an so einen Schwachsinn glaubte man im Mittelalter (Aderlass), aber doch nicht in der modernen Medizin. Welche Quacksalber haben dir das denn ins Ohr geflüstert?
Es hilft immer nur, die Ursachen der Allergie zu bestimmen und dann die Ursachen zu bekämpfen. Zu dieser Maßnahme kann man behandlungsbegleitend lindernde Medikamente verabreichen. Geh bitte zum Allergologen, der kennt sich am besten aus und kann dir am besten helfen. Von einem Behandler, der mit Blutspende verordnet, würde ich schnellstmöglich verabschieden. ABER: Die Desensibilisierung ist schon mal der richtige Weg. Mach damit bitte weiter.
Und noch etwas: HNO-Ärzte sind wichtig und richtig, aber auf keinen Fall geeignet, Allergien zu behandeln. Das machen Hautärzte und Allergologen.
Gute Nacht.
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Geändert von Hansebiker (05.11.14 23:33)
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#1079214 - 05.11.14 23:40 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Katun
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na, dann viel Erfolg. Man probiert eben was durch. Meine Mutter, "Landkind", Birkenpollen etc., hat das irgendwann wieder gelassen. Der Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Es gab wohl einen Effekt (wobei je nach Pollenaufkommen natürlich auch der Heuschnupfen zuvor immer mal variierte ...), aber dafür durfte man sich während der Spritzen (jährlich im Herbst?) mit Symptomen rumschlagen, Arzttermine etc., ohne dass man dann im Frühjahr beschwerdefrei gewesen oder eine entscheidende Besserung zu verzeichnen gewesen wäre.
Kristallkugel oder Glaube an Magnetfelder scheinen mir praktische Alternativen.

Geändert von Katun (05.11.14 23:47)
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#1079219 - 06.11.14 00:58 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Tandemfahren]
jovo
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Glauben tut man in der Kirche. Ich meine mich zu erinnern, dass die erste Frage des Spenderfragebogens lautet "fühlen Sie sich gesund? ".
Ob Position 1 stimmt weiß ich nicht sicher aber sie wird gestellt. Mit Allergiesymptomen sollte dort ein nein angekreuzt werden. Nach HIV, Hepatitis usw. wird explizit gefragt. Heißt aber nicht, dass andere Problemchen irrelevant sind.
Ich habe mal nach dem Nutzen einer Blutspende gesucht. Beim Spender sieht es da ziemlich dürftig aus. Die Spende ist auch für den Empfänger da. Das reicht für mich als Grund zu spenden. Ich hoffe derjenige, der meine drei Portionen Granulozyten seit Freitag bekommen hat kommt jetzt über die Runden. Dann war der Nutzen groß genug.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
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#1079257 - 06.11.14 10:15 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: jovo]
Tandemfahren
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Stimmt, Du hast recht, an die allgemeine Frage habe ich nicht gedacht. Eventuell wird sogar speziell nach Allergien gefragt, da muss ich nächstes Mal drauf achten. Also: Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.
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Off-topic #1079284 - 06.11.14 11:10 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Locky Luke]
SFR
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In Antwort auf: Locky Luke
[ein Haufen wirrer Beleidigungen]
Danke für deinen wertvollen Beitrag. Wenn du irgendwann von deinem Trip wieder runterkommst und zu denken anfängst, können wir gerne über die Sinnhaftigkeit einer Blutspende diskutieren.
Gruß, Ben
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Off-topic #1079291 - 06.11.14 11:34 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Hansebiker]
SFR
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In Antwort auf: Hansebiker
Sorry, aber an so einen Schwachsinn glaubte man im Mittelalter (Aderlass), aber doch nicht in der modernen Medizin. Welche Quacksalber haben dir das denn ins Ohr geflüstert?
Ist es inzwischen Standard geworden, Fäden nicht mehr zu lesen sondern nur noch nach Reizworten zu scannen und dann sofort den eigenen Blödsinn abzusondern? Lies erst einmal was ich bisher hier geschrieben habe und überlege dann ganz genau, was du beitragen möchtest. traurig

In Antwort auf: Hansebiker
Es hilft immer nur, die Ursachen der Allergie zu bestimmen und dann die Ursachen zu bekämpfen.
Danke für den Tipp, darauf wäre ich nie gekommen. Ich werde mich weiter mit der Idee beschäftigen.

In Antwort auf: Hansebiker
Zu dieser Maßnahme kann man behandlungsbegleitend lindernde Medikamente verabreichen. Geh bitte zum Allergologen, der kennt sich am besten aus und kann dir am besten helfen. Von einem Behandler, der mit Blutspende verordnet, würde ich schnellstmöglich verabschieden.
Lerne lesen!

In Antwort auf: Hansebiker
Und noch etwas: HNO-Ärzte sind wichtig und richtig, aber auf keinen Fall geeignet, Allergien zu behandeln. Das machen Hautärzte und Allergologen.
Wow, wissen das die Ärzte auch? Hast du diese Erkenntnis schon der Bundesärztekammer mitgeteilt? Ich schätze, das gesamte medizinische Ausbildungssystem muss neu geordnet werden, wenn HNO-Ärzte nicht mehr für die Atemwege zuständig sein sollen. Aber Glückwunsch, in deinem ahnungslosen Rundumschlag hast du tatsächlich einen Treffer gelandet: ein Allergologe wäre der ideale Ansprechpartner für dieses Thema. Es gibt übrigens Ärzte, die mehr als eine Weiterbildung / Fachausbildung absolviert haben.
Gruß, Ben
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#1079295 - 06.11.14 11:44 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: jovo]
SFR
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In Antwort auf: jovo
Ich meine mich zu erinnern, dass die erste Frage des Spenderfragebogens lautet "fühlen Sie sich gesund? ".
Ob Position 1 stimmt weiß ich nicht sicher aber sie wird gestellt. Mit Allergiesymptomen sollte dort ein nein angekreuzt werden.
Die vollständigen Fragebogen für das DRK Nord-Ost kann man hier einsehen.
Die Frage lautet "Fühlen Sie sich krank oder sind Sie krankgeschrieben?". An dieser Stelle sollte man anhand des eigenen Empfindens Ja oder Nein ankreuzen. Ein Ja bedeutet aber nicht den automatischen Ausschluss von der Blutspende, sondern ist ein Anhaltspunkt für den zuständigen Arzt, dies in einem Gespräch genauer zu klären. Es kann viele Ursachen geben, weswegen man sich krank fühlt oder krankgeschrieben ist und nicht alle Ursachen schließen eine Blutspende aus.
Gruß, Ben
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#1079300 - 06.11.14 11:59 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JaH
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In Antwort auf: SFR
Reinigung war wohl der falsche Ausdruck und die Idee stammt auch nicht von mir, aber ganz abwegig ist es nicht: durch die Blutspende ist der Körper gezwungen, das Blut neu zu generieren. Und alles was neu ist, könnte auch besser sein ...
Sei so nett und frische dein Schulwissen mal wieder auf. Wielange "lebt" das durchschnittliche rote Blutkörperchen so? Wieviel neues Blut wird jeden Tag so erzeugt? Wozu ist die Milz doch gleich nochmal da?

Meine massiven Probleme mit Asthma Bronchiale verschwanden, als ich anfing Leichtathletik zu betreiben und dabei das Joggen anfing. Danach hatte ich aber lange Zeit mal mehr und mal weniger Probleme mit Heuschnupfen. Diese sind seit wenigen Jahren zum Großteil verschwunden, nachdem ich in einem Frühjahr einen sehr lange anhaltenden seltsamen Reizhusten hatte, an dessen Beginn einmal kurz erhöhte Körpertemperatur stand. War also wohl wirklich eine Infektion. Wie das genau funktionierte, weiß ich nicht, aber seitdem habe ich nur noch sporadisch mal Heuschnupfen, wenn es zu dicke mit gewissen Pollen kommt. Dann hilft das Einwerfen eines Antihistamin Präparats und ich hab wieder Ruhe.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.
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#1079314 - 06.11.14 12:40 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
SFR
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In Antwort auf: JaH
In Antwort auf: SFR
Reinigung war wohl der falsche Ausdruck und die Idee stammt auch nicht von mir, aber ganz abwegig ist es nicht: durch die Blutspende ist der Körper gezwungen, das Blut neu zu generieren. Und alles was neu ist, könnte auch besser sein ...
Sei so nett und frische dein Schulwissen mal wieder auf. Wielange "lebt" das durchschnittliche rote Blutkörperchen so? Wieviel neues Blut wird jeden Tag so erzeugt? Wozu ist die Milz doch gleich nochmal da?
Das rote Blutkörperchen lebt im Durchschnitt 120 Tage. Über den Rest der Blutbestandteile habe ich auf die Schnelle keine Angaben gefunden. Im Vergleich dazu erfolgt die Regeneration der Haut etwa viermal so schnell, nämlich im Durchschnitt alle 28 Tage! Das heißt, der Mensch trägt monatlich eine komplett neue Haut, während die Erythrozyten etwa vier Monate Dienst tun.

Um es nochmal deutlicher zu formulieren: ich glaube (und das ist das Gegenteil von Wissen!), dass eine Blutspende den Organismus zwingt, schlagartig einen Erneuerungsprozess zu starten, der in diesem Umfang und dieser Intensität normalerweise nicht abläuft. Dieses auf-Touren-bringen könnte positive Seiteneffekte auf das Immunsystem haben. Aber da ich kein Arzt bin und bisher diesbezüglich auch keine Erfahrung gesammelt habe, kann ich nur fantasieren.

Wenn jemand weiß, dass dies Blödsinn ist und definitiv so nicht passieren kann, dann möge er/sie das bitte belegen.
Gruß, Ben
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#1079315 - 06.11.14 12:50 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
derSammy
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Das mit der Haut läuft aber etwas anders ab als mit den roten Blutkörperchen. Die Haut besteht aus mehreren Schichten und nur die obersten Zellen der Epidermis werden im Alltag "abgetragen und erneuert" und "wachsen von unten nach". Aber ich weiß nicht so recht, von wann bis wann man da die 28 Tage genau gemessen hat.
Zum Blutspendethema hab ich nur gesundes Halbwissen und will mal lieber nicht so viel dazu beitragen. Die Logik deiner Argumentation erschließt sich mir aber nicht ganz, denn die für viele Immundinge relevanten Zellen schwimmen ja im Blut und sind nach einer Blutspende erstmal weg. Und wenn der Körper Energie zum Aufbau neuer Blutzellen (z.B. roter Blutkörperchen) benötigt, fehlt die um andere Zellen der Immunabwehr zu bilden.
Deine Argumentation klingt nach mittelalterlicher Aderlasspraxis und die hat sich meines Wissens nicht durchgesetzt. zwinker
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1079317 - 06.11.14 12:53 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JaH
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Schulwissen nächter Teil: Was ist das Immunsystem? Woraus besteht es? Wo werden die entsprechenden Bestandteile gebildet? Und vor allem: Wie funktioniert es? Was sind seine Gedächtniseinheiten?

Wenn man sich all das wieder klar macht, könnten einem die nötigen Lichter aufgehen, wozu der Aderlass nicht gut ist.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.

Geändert von JaH (06.11.14 12:54)
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#1079323 - 06.11.14 13:04 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
SFR
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In Antwort auf: derSammy
Das mit der Haut läuft aber etwas anders ab als mit den roten Blutkörperchen. Die Haut besteht aus mehreren Schichten und nur die obersten Zellen der Epidermis werden im Alltag "abgetragen und erneuert" und "wachsen von unten nach". Aber ich weiß nicht so recht, von wann bis wann man da die 28 Tage genau gemessen hat.
Vollzitat ist ja verboten also verlinke ich direkt die entsprechende Stelle: Erneuerung und Follikelapparat

In Antwort auf: derSammy
Zum Blutspendethema hab ich nur gesundes Halbwissen und will mal lieber nicht so viel dazu beitragen. Die Logik deiner Argumentation erschließt sich mir aber nicht ganz, denn die für viele Immundinge relevanten Zellen schwimmen ja im Blut und sind nach einer Blutspende erstmal weg.
Richtig, die Dinge sind nach der Spende erst einmal weg. Und müssen neu aufgebaut werden. Dabei könnten Fehler des ursprünglichen Systems (wie eine Überreaktion des Immunsystems) eventuell ausgespart werden. Der Körper lernt ja schliesslich auch dazu.

In Antwort auf: derSammy
Und wenn der Körper Energie zum Aufbau neuer Blutzellen (z.B. roter Blutkörperchen) benötigt, fehlt die um andere Zellen der Immunabwehr zu bilden.
Blutspende ist nicht ohne Risiko. Sollte das Immunsystem im Zeitraum der Regeneration stärker als üblich gefordert sein, könnte das negative Auswirkungen haben. Deswegen soll der Spender gesund sein. Ein Restrisiko bleibt immer.

In Antwort auf: JaH
Schulwissen nächter Teil: Was ist das Immunsystem? Woraus besteht es? Wo werden die entsprechenden Bestandteile gebildet? Und vor allem: Wie funktioniert es? Was sind seine Gedächtniseinheiten?
Gedächtniseinheiten ist ein schönes Stichwort. Genau diese möchte ich loswerden, falls dort die Allergie eingraviert ist. zwinker
Gruß, Ben
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#1079339 - 06.11.14 13:53 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JaH
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In Antwort auf: SFR
Dabei könnten Fehler des ursprünglichen Systems (wie eine Überreaktion des Immunsystems) eventuell ausgespart werden.
Und wie kommen Überreaktion zusammen? Was genau ist nochmal in dem Zusammenhang eine Überreaktion? Ich meine nicht die Symptome, sondern den biochemischen Ursprung.



In Antwort auf: SFR
Gedächtniseinheiten ist ein schönes Stichwort. Genau diese möchte ich loswerden, falls dort die Allergie eingraviert ist. zwinker
Dann solltest Du dich um eine Therapie wie für Leukämie bewerben. Einmal alles raus und alles neu rein. Bei einem Teilaustausch wird nichts neu erfunden, sondern lediglich altes neu verfielfältigt.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.
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#1079349 - 06.11.14 14:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
SFR
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War das jetzt nötig?
Man kann sich wirklich an subjektiven Meinungen anderer hochziehen, aber irgendwann sollte man auch akzeptieren, dass Meinungen und persönliche Ansichten eben nicht objektiv sind, nicht immer auf wissenschaftlich fundiertem Wissen beruhen und oft auch ein Ausdruck von Wünschen und Hoffnungen sind.
Wenn du es so viel besser weißt, dann erläutere doch einfach mal, warum das nicht funktionieren kann, anstatt permanent rhetorische Fragen in den Ring zu werfen.

Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass diese Teildiskussion noch irgendwohin führt, außer zu weiteren persönlichen Angriffen. Daher plädiere ich dafür, dieses Thema nicht weiter zu verfolgen.
Gruß, Ben
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#1079350 - 06.11.14 14:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
ctub
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Hallo Ben,

ich bin kein Mediziner, ich kann nur meine Erfahrung schildern. Vom Schweregrad der Allergie und den Medikamenten war ich ähnlich davor und im Frühjahr bis zu 12 Wochen ausser Gefecht. Mein Hausarzt hat mich in eine Akupunkturbehandlung rein beraten. Nach der 3. Sitzung ging es deutlich besser, nach der 10. war ich nahezu beschwerdefrei. Seitdem komme ich mit Loratadin für ca 4-6 Wochen im Frühjahr aus.
Das ist keine evidenzbasierte Behandlungsmethode und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Viele Grüße,
Christian
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#1079353 - 06.11.14 14:34 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JaH
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In Antwort auf: SFR
anstatt permanent rhetorische Fragen in den Ring zu werfen.
Wenn Du meine Fragen, die ich mir nicht beantworten muss, nicht magst, sie dir auch nicht selber beantworten möchtest und lieber auf "habe mal gehört" Wissen zurückgreifst, ist das deine Sache.

Wenn Du meine Fragen aber nun als rehtorische Fragen adelst, dann können wir uns hier jedweden Versuch des Austausches auch komplett sparen!

Das Ding mit Allergien ist, sie können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Und vermutlich gar nicht mal so ganz wenige Allergien sind selber das Produkt von anderen Allergien, welche aber nicht zwingend als solche erkannt werden. Die Wege der Heilung oder Besserung, können somit sehr unterschiedlich sein. Aber ob Aderlass eine echte Therapie darstellt ... nun ja. Aber wenn der Glaube Berge versetzt, kann selbst das nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Versuch macht kluch, oder so in der Art.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
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#1079358 - 06.11.14 14:51 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: ctub]
SFR
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In Antwort auf: ctub
Mein Hausarzt hat mich in eine Akupunkturbehandlung rein beraten. Nach der 3. Sitzung ging es deutlich besser, nach der 10. war ich nahezu beschwerdefrei. Seitdem komme ich mit Loratadin für ca 4-6 Wochen im Frühjahr aus.
Das ist keine evidenzbasierte Behandlungsmethode und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Akupunktur soll in vielen Fällen gute Wirkung erzielen. Aber ich bin ehrlich gesagt kein Freund von Nadeln. Die Vorstellung, mir möglicherweise dutzende Nadeln an empfindliche Stellen pieksen zu lassen erzeugt so schon ein gewisses "Unwohlsein". Machen lassen würde ich das momentan definitiv nicht. Vielleicht später, wenn ich mich mehr an Spritzen gewöhnt habe.
Gruß, Ben
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#1079387 - 06.11.14 17:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
Hansebiker
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In Antwort auf: JaH
Schulwissen nächter Teil: Was ist das Immunsystem? Woraus besteht es? Wo werden die entsprechenden Bestandteile gebildet? Und vor allem: Wie funktioniert es? Was sind seine Gedächtniseinheiten?

Wenn man sich all das wieder klar macht, könnten einem die nötigen Lichter aufgehen, wozu der Aderlass nicht gut ist.


Moin, moin,
laß ihn einfach in seinem Glauben. Er will das alles gar nicht hören.
..............LG aus HL..................
...........De Lübsche Biker..............
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#1079389 - 06.11.14 17:52 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Hansebiker
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Zitat:
Die Vorstellung, mir möglicherweise dutzende Nadeln an empfindliche Stellen pieksen zu lassen erzeugt so schon ein gewisses "Unwohlsein". Machen lassen würde ich das momentan definitiv nicht. Vielleicht später, wenn ich mich mehr an Spritzen gewöhnt habe.

.... und dann willst du dir Blut abzapfen lassen? Mit so einer richtig dicken Nadel? Und dann auch noch mehrfach??? Mann oh Mann, wenn das man gut geht.
Was sagt denn dein HNO-Doc dazu?

..............LG aus HL..................
...........De Lübsche Biker..............
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Geändert von Rennrädle (06.11.14 18:50)
Änderungsgrund: bitte mehr Sorgfalt beim Zitieren
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#1079390 - 06.11.14 17:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Hansebiker
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In Antwort auf: SFR
Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass diese Teildiskussion noch irgendwohin führt, außer zu weiteren persönlichen Angriffen. Daher plädiere ich dafür, dieses Thema nicht weiter zu verfolgen.

Diesen Satz hab ich, wie so manch andere warscheinlich, glatt übersehen. GUTE IDEE.
Ich verabschiede mich hiermit.
Gruß an Alle und gute Besserung dem Patienten.
..............LG aus HL..................
...........De Lübsche Biker..............
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#1079466 - 06.11.14 23:52 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
JoMo
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Servus, ich trage da auch mal was zum Thema Glauben bei. Für mich natürlich sogar eine Überzeugung.
Lebt der Mensch, wie es die Natur (Gott, Gene,...) gewollt hat, dann wird er gesund leben und auch bleiben.
Wo erfahre ich, wie das geht? Man schaut im Handbuch Mensch nach.
Will heißen: Halte ich mir ein Haustier, dem ich nur das beste will, versuche ich in Erfahrung zu bringen, wie diese Gattung Tier natürlicherweise Leben würde. Da gibt es für jede Tierart ein gewisses Optimum. Ein Hund braucht z.B. eine gewisse Strecke Auslauf, spezielle Nahrung und diverse andere Voraussetzungen, die seiner Art am besten entsprechen. Dann wächst und gedeiht er, ist gesund und glücklich.
Würde ein Wesen sich ein kleines Menschlein als "Haustier" halten, und ebenso nur das Beste für ihn wollen, würde er sich auch entsprechend informieren. Er Würde erfahren, dass das Menschlein eine gewisse Strecke Auslauf täglich benötigt, spezielle Nahrung und diverse andere Voraussetzungen, die seiner Art am besten entsprechen. Dann wächst und gedeiht dieses Wesen und ist glücklich.
Viele z.T. uralte Schriften berichten davon in oft sehr bildhafter Sprache, wie das am besten praktisch umzusetzen wäre. Es gibt auch ein paar neuzeitliche Menschen, die sehr konkret darüber schreiben. Denen glaubt meist keiner, der um keinen Preis auf seine alten Gewohnheiten verzichten will.
So lange man diese Zusammenhänge nicht verinnerlicht hat, wir man weiter über seltsame Therapiemaßnahmen diskutieren, unaussprechliche Chemikalien schlucken und......leiden.
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#1079497 - 07.11.14 09:14 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
Martina
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In Antwort auf: JoMo

Viele z.T. uralte Schriften berichten davon in oft sehr bildhafter Sprache, wie das am besten praktisch umzusetzen wäre. Es gibt auch ein paar neuzeitliche Menschen, die sehr konkret darüber schreiben. Denen glaubt meist keiner, der um keinen Preis auf seine alten Gewohnheiten verzichten will.
So lange man diese Zusammenhänge nicht verinnerlicht hat, wir man weiter über seltsame Therapiemaßnahmen diskutieren, unaussprechliche Chemikalien schlucken und......leiden.


*Könnte* es (nur rein hypothetisch) nicht auch sein, dass zu Zeiten der uralten Schriften einfach alle Menschen, die nicht das Glück hatten, mit einem gut funktionierenden Immunsystem oder sonstigen 'guten' Genen ausgestattet zu sein einfach so früh gestorben sind, dass diese uralten Schriften nicht über sie berichten konnten? Und dass damit diese alten Schriften auch keine wirkliche Lösung für Leute mit Asthma/Heuschnupfen etc. bieten?

Martina
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#1079513 - 07.11.14 10:05 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
jovo
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Deine Argumentation kannst du ganz gepflegt in die Tonne stopfen. Die nächste Stufe ist nämlich "die Höhlenmenschen haben das auch so gemacht und hatten keinen Krebs/Allergien/Herzinfarkt". Dass die damals einfach gar nicht so alt wurden oder vieles einfach unbekannt ist wird ignoriert. Für diese Logik sind Anhänger solcher Theorien in der Regel nicht zugänglich.
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Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
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Off-topic #1079517 - 07.11.14 10:16 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: jovo]
Martina
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In Antwort auf: jovo
Deine Argumentation kannst du ganz gepflegt in die Tonne stopfen. [...] Für diese Logik sind Anhänger solcher Theorien in der Regel nicht zugänglich.


Äh nur weil es Leute gibt, die meiner Argumentation nicht zugänglich sind (was mir durchaus bewusst ist, schließlich hängt auch an meinem Bildschirm der Spruch 'Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen'...) werde ich sie nicht sofort in die Tonne stopfen. Recht hab ich nämlich trotzdem. zwinker

Martina
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#1079526 - 07.11.14 11:02 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Uli
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Mal sehen, ob ich die gereizte Stimmung einfange oder anheize ...

Eine Eigenbluttherapie ist eine bei Allergien durchaus anerkannte Behandlungsmethode. Eine Google-Suche mit den beiden Begriffen liefert viele Treffer mit Erklärungen. Ich kenne eine Person, der mit dieser Behandlung etwas geholfen werden konnte.

Mit der Aussage, welche Ärzte die Experten bei Allergien sind, wäre ich vorsichtig. Auch HNO-Ärzte können sich mit dieser Krankheitsform auskennen. Meiner ex-Freundin konnte bei Heuschnupfen erst ein Homöopath helfen, mir ein Internist(!).

Ob man mit Heuschnupfen zur Blutspende darf, lässt sich ganz einfach nachlesen: http://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-blutspende/wer-darf-blutspenden/. In kurz: Wenn man drei Tage beschwerdefrei ist, darf man spenden.

Gruß
Uli
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Off-topic #1079527 - 07.11.14 11:04 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
JaH
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In Antwort auf: JoMo
Lebt der Mensch, wie es die Natur (Gott, Gene,...) gewollt hat, dann wird er gesund leben und auch bleiben.
Obacht! Mit dem Argument läßt sich auch wunderbar Schindluder treiben. Die Mieter die unter dem LaG meiner Mutter wohnen, haben ihm bereits offen und mit Lautstärke ins Gesicht gesagt, er müsse ja ein besonders böser Mensch sein, wenn Gott ihn so derart gestraft hätte. Der Mann ist blind.
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Geändert von JaH (07.11.14 11:05)
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Off-topic #1079530 - 07.11.14 11:16 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
Martina
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In Antwort auf: JaH
Der Mann ist blind.


Während es sich in diesem Fall um einen Einzelfall handeln dürfte (was die Sache natürlich in keinster Weise besser macht), gibt es genug Krankheiten, bei denen es im Gegendsatz zur Blindheit gesellschaftlich anerkannt ist, den Betroffenen zu sagen, sie seien selbst daran schuld und sie entsprechend zu ächten.

Martina
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Off-topic #1079531 - 07.11.14 11:17 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JaH
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In Antwort auf: Martina
Und dass damit diese alten Schriften auch keine wirkliche Lösung für Leute mit Asthma/Heuschnupfen etc. bieten?
Die weiter zunehmende Belastung von "uns Menschen" mit Krankheiten wie Asthma und Heuschnupfen, aber auch mannigfach weiteren, hat es - gemäß alter Schriften - früher so nicht gegeben. Deswegen ward dereinst der Begriff "Zivilisationskrankheit" erfunden, welcher verkündet, die Art mit der "wir Menschen" unsere moderne Zivilisation vorantreiben, erschaffet steigende Risiken, die sich in der Ausbreitung gewisser Krankheiten manifestieren.

Ohne Kunstsprech: Wir bzw. eben unser Immunsystem, stehen/steht heutzutage unter einem deutlich anderem, nämlich höheren Druck. Druck der von der immer massenhafteren Verbreitung von Substanzen ausgeht, die es sonst entweder gar nicht gäbe, oder eben nicht in dieser Verbreitung (Omnipräsenz) und Konzentration. Diesen Druck kann kein Körper auf ewig aushalten und so kommt es zwangsläufig irgendwann zu unterschiedlichen Schwächungen (das ist ein wichtiger Big Point für die Pharma- und Gesundheitswirtschaft, also systemrelevant... alternativlos, wenn man so will) und wir werden krank.

Die Tatsache, daß die Masse der Menschen einstmals gar nicht so alt wurde, wie das heute im Durchschnitt der Fall ist, hat damit nicht sonderlich viel zu tun. Denn es gab auch früher schon Menschen, die sehr wohl alt und dabei auch richtig alt wurden. Und es gibt auch heute genug Länder und Gegenden, wo die Menschen ebenfalls nicht so dolle alt werden und wenn heute bereits Kinder die sog. Zivilisationskrankheiten aufweisen, zieht das Argument von Jovo mit dem Alter nicht.
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Geändert von JaH (07.11.14 11:17)
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Off-topic #1079532 - 07.11.14 11:19 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JaH
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Martina, es geht mir dabei nicht um das Blindsein, sondern um den Fundamentalismus der sich aus solcher Art des Glaubens ergibt. "Gott will das so!" "Allah hat bestimmt!"

Nein danke.
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Off-topic #1079535 - 07.11.14 11:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
Martina
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In Antwort auf: JaH

Die Tatsache, daß die Masse der Menschen einstmals gar nicht so alt wurde, wie das heute im Durchschnitt der Fall ist, hat damit nicht sonderlich viel zu tun. Denn es gab auch früher schon Menschen, die sehr wohl alt und dabei auch richtig alt wurden.


Es geht m.E. nicht darum, dass die Menschen früher nicht so alt wurden. Denn das ist ein Durchschnittswert und natürlich gab es auch früher schon Menschen, die alt wurden. Der entscheidende Unterschied ist, dass kranke Menschen heute älter werden. Heute ist die Chance, eine Krankhheit zwar zu überleben, aber nie mehr ganz gesund zu werden deutlich größer als früher. Ich möchte z.B. gar nicht wissen, wie viele Kinder mit Asthma entweder einfach an einem Anfall erstickt sind oder durch die ständigen Anfälle so entkräftet waren, dass sie einfach nicht alt geworden sind. Diese Tatsache sorgte quasi als Nebeneffekt dafür, dass es damals weniger lebende Asthmatiker gab als heute.

Martina
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#1079537 - 07.11.14 11:27 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli]
JaH
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In Antwort auf: Uli
Mit der Aussage, welche Ärzte die Experten bei Allergien sind, wäre ich vorsichtig.
Exakt! Unter Umständen finden Menschen sogar erst Linderung, oder sogar Heilung, bei Ärzten, die offiziell keine mehr sind, sondern "nur noch" Heilpraktiker o.ä.

Dabei kann es auch interessante Werdegänge geben. Einer der in die Kategorie gehört, ist Dr. Eisenhardt - hier seine Seite.
Was dort viele erstmal sehr verwirrt, ist die Art mit der er diagnostiziert. Klingt erstmal nach Voodoo, aber wer die reflexartigen Vorurteile einfach mal ignoriert, kann dazulernen.

Ich kenne persönlich einen Mann, dessen Frau von der Schulmedizin als austherapiert galt und gesagt bekam "wir können ihnen nicht weiterhelfen" und daraufhin sind sie eben nach Peine gefahren. Um es kurz zu machen: Massiv geschädigte Nieren kann keiner mehr heile zaubern, aber die Therapie hat dennoch derart deutlich angeschlagen, dass es der Frau signifikant besser ging und sie noch einige Jahre länger durchhalten konnte, ehe es dann eine passende Spenderniere gab. Und das ohne Blutwäsche, die sonst, gemäß Schulmedizin, zwingend angestanden hätte.

Aderlass zum reinen Zweck des Blutverlustes, halte ich dennoch für Mumpitz. Eigenbluttherapie ist aber schon wieder etwas anderes.
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Off-topic #1079542 - 07.11.14 11:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
jovo
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Zieht sehr wohl. Das Durchschnittlichsalter ist inzwischen nämlich massiv gestiegen. Einzelfälle die dasselbe Alter wie heute erreichen interessieren nämlich statistisch quasi gar nicht.
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Satzzeichen sind keine Rudeltiere.
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Off-topic #1079544 - 07.11.14 11:47 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: jovo]
JaH
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Du unterstellst damit, in den alten Schriften sei die allg. Volksgesundheit niedergeschrieben worden. Aber über wen und von wem wurde einst überhaupt geschrieben? Von den Schönen und Reichen, also Wichtigen und die gehörten nicht zum geknechteten Volk. Und noch früher waren es die spirituellen Führer, die ebenfalls zu wichtig waren, als daß sie in der täglichen Arbeit verbraucht werden durften.

Was ich sagen möchte, früher wurde Statistik anders betrieben.
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Geändert von JaH (07.11.14 11:47)
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Off-topic #1079549 - 07.11.14 12:06 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
JaH
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Also auch wenn es dann noch ein OT-Beitrag mehr ist, ich möchte nochmal was verdeutlichen, denn wir reden da schon wieder zusehr aneinander vorbei.

Mit Statistiken zu argumentieren bringt nichts, wenn es um Krankheiten geht die einerseits bereits junge Menschen bzw. Kinder befallen und andererseits bei Völkern auftreten, die in ihrer Sprache für diese Krankheiten keinerlei Wort kennen bzw. kannten, weil es diese Krankheiten dort früher, bevor sie von "der westlichen Zivilisation" erreicht und vereinnahmt wurden, schlicht nicht gab.
Besonders aus letzterem ergibt sich ein zwingender Zusammenhang bzw. eine Botschaft (um die es eigentlich geht) und der/die lautet: Nicht alles was wir für eine Errungenschaft halten, die unser Leben nachhaltig besser gemacht hat, ist auch eine.
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Off-topic #1079568 - 07.11.14 13:13 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
JoMo
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Zitat:
Obacht! Mit dem Argument läßt sich auch wunderbar Schindluder treiben


Ja, womit läßt sich das nicht. Damit ist aber keinem geholfen.
Man kann aber auch andere Schlüsse daraus ziehen, die einem nützen.
Die Aussage der genannten Mieter, offenbart ja ziemlich gut deren Problem.
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Off-topic #1079592 - 07.11.14 15:09 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
Martina
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In Antwort auf: JaH

Mit Statistiken zu argumentieren bringt nichts, wenn es um Krankheiten geht die einerseits bereits junge Menschen bzw. Kinder befallen und andererseits bei Völkern auftreten, die in ihrer Sprache für diese Krankheiten keinerlei Wort kennen bzw. kannten, weil es diese Krankheiten dort früher, bevor sie von "der westlichen Zivilisation" erreicht und vereinnahmt wurden, schlicht nicht gab.


Konkret geht es ja hier im Thread um Heuschnupfen bzw. Allergien. Ich halte es für sehr gewagt, aus der Tatsache, dass es kein Wort für diese Krankheiten gibt zu schließen, dass es sie nicht gab. Da gibt es doch noch ein paar andere Möglichkeiten. Z.B. die von mir genannte, dass alle Betroffenen früh gestorben sind und man nicht unbedingt wusste wieso. Das ist bei einer schweren Allergie nicht ganz auszuschließen. Eine andere harmlosere Erklärung ist, dass jemand nur leichte Symptome hat und denen gar keinen Krankheitswert zumisst. Im Extremfall: wenn allen oder fast allen im Frühjahr die Nase läuft, hält man das nicht für eine Krankheit, sondern für normal.

Natürlich gibt es auch Einflüsse der Zivilisation: meine Nachbarin verträgt keine Melonen. Noch vor nicht allzu langer Zeit hätte sie das nie erfahren, weil sie in unseren Breiten nie eine Melone gegessen hätte. Hier zeigt sich tatsächlich, dass manches zwiespältig ist. Aber ob wir wirklich alle auf Melonen verzichten wollen, weil sie manche Leute nicht vertragen?

Martina
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Off-topic #1079595 - 07.11.14 15:47 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JoMo
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Es gab da vor fast 100 jahren einen Heilpraktiker in unserer Gegend Schonnath oder so soll der geheißen haben. Mein Vater hat ihn mal aus der Klemme geholfen, als er mit seinem Auto liegengeblieben ist. Seitdem hatte mein Vater bei ihm etwas gut und ist auch später noch öfters zu ihm gefahren, wenn er gesundheitliche Probleme hatte. Einen Spruch hatte der immer drauf, den mein Vater auch immer wieder erzählte: Eßt Bananen, Zitrusfrüchte und alle möglichen Produkte, die nicht bei uns wachsen und ihr werdet Krankheiten bekommen, die man bei uns noch kaum gesehen hat.
Das ist natürlich nicht absolut so zu sehen. Dass der Mensch am besten mit den Stoffen zurecht kommt, wo er selbst und vielleicht seine Vorfahren aufgewachsen sind, höre ich da zwischen den Zeilen schon heraus. Die Zeit läßt sich zwar nicht zurückdrehen aber wie hier schon geschrieben wurde, ist es sicher gescheit, sich z.B. von Früchten und Gemüsen zu ernähren, die saisonbedingt gerade wachsen und vor allem möglichst lokal wachsen.
Beim Honig weiß man darum schon sehr lange.
Unser Immunsystem ist zwar flexibel und kann sich auch an neue "Feinde" oftmals sehr gut anpassen und sich dagegen wehren.Die Menge an Kombinationen von neuen Stoffen, welche die Natur sich von selbst so vielleicht nicht in dieser Geschwindigkeit ausgedacht hat, ist aber für so manchen zum Problem geworden. Alle brauchen daher sicherlich nicht auf Melonen zu verzichten, auch wenn die gegen einen so richtig guten einheimischen Apfel verlieren. Es wäre aber unklug, trotzdem Melonen zu essen, wenn man schon ziemlich sicher weiß, dass man sie nicht verträgt.
Nun braucht keiner zu sagen, so was würde auch keiner tun. Leider falsch. Man braucht da nicht Alkohol oder Tabak zu erwähnen. Da wüßte so mancher, dass ihm das nicht gut getan hat und konsumiert trotzdem locker weiter.
"Wenn ich auf all das verzichten muß, dann bin ich doch kein Mensch mehr". Oft so gehört. Viele wüßten sehr genau nach etwas achtsamer Selbstschau, warum man das eine oder andere Leiden hat. Die Verdrängung funktioniert aber selbst bei sehr intelligenten Menschen auch hier perfekt. Und wie schon erwähnt. Lieber zu Grunde gehen, als auf seine Gewohnheiten zu verzichten.
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Off-topic #1079600 - 07.11.14 16:08 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JaH
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a) Ging das in Richtung OT
b) Habe ich im OT Disput mit Jovo auf Zivilisationskrankheiten abgehoben, von denen manche bei ebenso manchen Völkern früher unbekannt waren.
c) In Bezug auf das Thema Allergie/Heuschnupfen, habe ich nicht ausdrücken wollen, es hätte so etwas so früher nicht gegeben, sondern daß diese Krankheiten erst in unserer Zeit so massiv auftreten.

Ich habe natürlich kein Diplom in Geschichte der Medizin, sondern gebe wieder was ich denke, oder aus qualifizierten Quellen gehört und mitgenommen habe.

Kranke Menschen hat es natürlich immer schon gegeben, auch früher und auch ganz früher. Bei der Beurteilung was neu ist, kommt der Methodik natürlich auch eine extrem wichtige Rolle zu, ebenso wie den zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden, von denen es mitunter abhängt gleichartig wirkende Fälle letztlich sehr unterschiedlichen Krankheiten zuordnen zu können.
Und politische bzw. soziologische Faktoren haben zumindestens in der Vergangenheit sicherlich auch eine Rolle dabei gespielt, wenn es um Fragen ging was es z.B. wert sein könnte überhaupt näher untersucht und festgehalten zu werden.

Heute läuft extrem viel über das Verständnis der biochemischen Zusammenhänge. Diese zu untersuchen ist jedoch aufwendig und zeitintensiv und braucht auch immer wieder Glück und passende Gelegenheiten. Letzteres kommt vermutlich gerade auch bei Allergien zum tragen, da die jeweiligen Zusammenhänge gerne kompliziert sein können, die Symptome sich aber vordergründig nur in Nies- und Juckreiz und tränenden Augen äußern.

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In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.
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Off-topic #1079601 - 07.11.14 16:16 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
Tandemfahren
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In Antwort auf: JoMo
Bananen


Dazu fällt mir ein, dass in der DDR Allergien quasi unbekannt waren. Nach 1989 sind die Fallzahlen dann rasant angestiegen.


Geändert von Tandemfahren (07.11.14 16:17)
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Off-topic #1079605 - 07.11.14 16:31 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Tandemfahren]
JaH
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In Antwort auf: Tandemfahren
Dazu fällt mir ein, dass in der DDR Allergien quasi unbekannt waren.
Das fällt mir seeeehr schwer zu glauben. Denk ich allein an Bitterfeld, denk ich an unzählige Berichte kranker Menschen.

Wenn man aber "unbekannt" gleichsetzt mit "tauchte in keiner offiziellen Statistik auf", dann wird es sehr leicht. Das der wunderbarste Sozialismus Europas die Menschen krank macht, konnte und durfte nicht sein. -> Politische Vorgabe an die medizinischen Kader, gefälligst die Schnauze zu halten.
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Off-topic #1079616 - 07.11.14 17:03 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
jutta
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Ich bin gsd mit dieser Krankheit nicht “gesegnet“. ,Es gabsie aber, wenn auch in relativ geringem Umfang. Ein früherer Kollege hatte Asthma, ein Bekannter Pollenallergie. Wie die aufgewachsen ssind, weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die vielleicht “vor Dreckkontakt“ behütet worden.
Wir hatten nur paaar Hühner, aber ich war als Kind auch in Viehställen. Wir sind durch die Gegend gezogen und haben auch im Dreck gespielt (ohne hinterher zu duschen. In der Schule hatten wir UTP (UnterrichtsTag in der Produktion), da gehörte in der LPG auch Küheputzen dazu.

(Und Ärzte haben sicher keine Prämie bekommen, dass sie zu einer (nicht notwendigen) Op geraten haben.)
Gruß Jutta
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Off-topic #1079743 - 08.11.14 09:39 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JaH]
Thomas1976
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Zitat:
und lieber auf "habe mal gehört" Wissen zurückgreifst,


Der war gut grins Ich klopfe mir vor Lachen immer noch auf die Schenkel lach
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#1082970 - 21.11.14 21:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
felixs
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Evtl. wäre Schnupftabak mal einen Versuch wert. Falls Du eh Raucher bist, sowieso. Sonst wäre es eine Risikoabwägung, wobei Schnupftabak wohl die harmloseste Form des Tabakkonsums ist.
Ob es wirklich was bringt, muss man probieren. Bergleute nehmen das Zeug unter anderem wohl auch, um weil es hilft, die Feinstaubaufnahme zu reduzieren. Was dran ist, weiß ich nicht.
Ein heuschnupfenbetroffener Bekannter behauptet, dass das bei ihm zumindest symptomlindernd wirkt.
Es gibt stark mentholisierte Schnupftabake. Alternativ gibt es auch tabakfreies Schnupfpulver mit Menthol.
schöne Grüße
Felix
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#1082980 - 21.11.14 21:55 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: felixs]
SFR
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Mit Schnupftabak werde ich sicher nicht anfangen. Auch anderes Schnupfpulver kommt mir nicht unter. Die Nase "frei niesen" mag ja eine Variante sein, den Dreck herauszubekommen, aber ob das sonst irgendwie weiter hilft bezweifle ich. Zum reinigen der Nase benutze ich mittlerweile eine Nasenspülung und finde das weit angenehmer.
Gruß, Ben
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#1083002 - 21.11.14 22:40 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
felixs
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Dann solltest Du es nicht machen.
War nur ein Vorschlag - nichts für ungut.
Ich bin selbst auch gegenüber wissenschaftlich unbegründeten Gesundheitsrezepten eher vorsichtig, kann gut verstehen, dass man da nicht für jeden Kram offen ist.
schöne Grüße
Felix
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#1083038 - 21.11.14 23:37 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: felixs]
SFR
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In Antwort auf: felixs
Dann solltest Du es nicht machen.
War nur ein Vorschlag - nichts für ungut.
Ich bin selbst auch gegenüber wissenschaftlich unbegründeten Gesundheitsrezepten eher vorsichtig, kann gut verstehen, dass man da nicht für jeden Kram offen ist.
Bezeichnest du Schnupftabak als "Gesundheitsrezept"? wirr
Gruß, Ben
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#1083047 - 22.11.14 00:01 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
felixs
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In diesem Fall ja. Aber der Konzessiv war ja in mein posting gleich mit eingebaut.
Falls Du sonst nichts mit Tabak zu tun hast, ist es sicher besser, das ganz zu lassen.
schöne Grüße
Felix
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#1085581 - 03.12.14 11:04 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
derharzbiker
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Hab selbst Heuschnupfen, aber das du jetzt auf ALLEs reagierst, ist schon ein bissel komisch. Egal. Rauchst Du? Hör auf, war vor vier Jahren meine beste Entscheidung und seitdem ist auch mein Heuschnupfen „besser“ (leichter) geworden. Bei verstopfter Nase hilft übrigens ein simpler Trick: Wasser. Das reinigt bzw. spült die Nase aus.
Biken im Harz - was schöneres gibt's wohl nicht...
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#1085599 - 03.12.14 13:11 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: derharzbiker]
SFR
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In Antwort auf: derharzbiker
Rauchst Du? Hör auf, war vor vier Jahren meine beste Entscheidung und seitdem ist auch mein Heuschnupfen „besser“ (leichter) geworden.
Habe vor über 10 Jahren aufgehört. Und zuvor nicht besonders viel geraucht. Die Beschwerden und später die Diagnose bezüglich der Allergie kamen übrigens erst lange nach diesem Zeitpunkt.
In Antwort auf: derharzbiker
Bei verstopfter Nase hilft übrigens ein simpler Trick: Wasser. Das reinigt bzw. spült die Nase aus.
Nasenspülung mache ich seit einiger Zeit unregelmäßig. Allerdings mit Kochsalzlösung. Das soll schonender für die Schleimhäute sein als normales Wasser.
Gruß, Ben
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#1086931 - 08.12.14 10:37 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
derharzbiker
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Kochsalzlösung? Werd ich mal probieren. Hast du permanent Probleme? Ich eigentlich nur so Juli/August.
Biken im Harz - was schöneres gibt's wohl nicht...
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#1087017 - 08.12.14 17:44 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: derharzbiker]
SFR
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Bei mir geht es Februar/März los, wenn die Birke aktiv wird. Dann geht es in unterschiedlichen Intensitäten weiter bis Ende Oktober. Jetzt ist grad die Zeit, in der ich beschwerdefrei bin. Leider ist das Wetter häufig nicht so einladend für eine Radtour. traurig

Bin gespannt, ob ich im Frühjahr schon etwas vom ersten Hyposensibilisierungszyklus merke.
Gruß, Ben
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#1087199 - 09.12.14 12:07 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: derharzbiker]
KUHmax
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Hallo,
In Antwort auf: derharzbiker
Kochsalzlösung?

wichtig ist: isotonische Kochsalzlösung.

Zuviel Salz ergibt eine Reizung, ohne Salz auch (weil eben die Körperflüssigkeiten auch nicht salzlos sind.
------------
Radlergrüße, Karin
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#1089443 - 18.12.14 22:34 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
horstkotte
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Auch ich erwarte gespannt die nächste Saison (ab Mai). Ich habe auch dieses Jahr mit der DeSens begonnen.
Toitoitoi!
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#1117730 - 31.03.15 19:55 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
SFR
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Wirkt sich so etwa eine Hyposensibilisierung aus: Der März ist rum und bis jetzt war hierzulande noch keine Birkenpolle unterwegs. Auch ein Art, die Allergie abzuschalten zwinker

Dafür war die Hasel aber schon recht aktiv und offenbar finde ich sie ebenfalls ganz reizend. Eine gewisse Allergie auf Haselnüsse war mir bereits bekannt. Allerdings zeigte diese sich bisher nur durch ein stechendes Gefühl im Mund, wenn ich etwas mit zu hoher Haselnusskonzentration gegessen habe. Also pure Nüsse, Nusskuchen etc.. Jetzt vermute ich mal, das der bisher auftretende Heuschnupfen durch Haselpollen verursacht wurde. Birke scheidet aus, weil noch nicht aktiv und ausser Hasel war bisher nur Esche aktiv. Die kann es natürlich auch noch sein. Wobei Esche und Hasel wiederum beide als Kreuzallergie zu Birke auftreten können. Hat die Spritzenkur also noch gar nichts gebracht? Bin ich paranoid? Dämliches Rätselraten.
Gruß, Ben
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#1117806 - 01.04.15 11:01 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Faltradl
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Ich denke du darfst eine Allergie auf Haselnusspollen und eine Nahrungsallerige auf Haselnüsse nicht in einen Topf werfen. Die Pflanze ist zware dieselbe, aber die Pflanzenbestandteile sind völlig andere. Daher dürften auch die allergieauslösenden Inhaltsstoffe nicht dieselben sein.
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#1117861 - 01.04.15 14:35 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Faltradl]
cyclerps
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Hab vor zig Jahren über 3 Jahre Spritzen bekommen und bisher ist nix mehr.
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1117939 - 01.04.15 19:17 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Faltradl]
SFR
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In Antwort auf: Faltradl
Ich denke du darfst eine Allergie auf Haselnusspollen und eine Nahrungsallerige auf Haselnüsse nicht in einen Topf werfen. Die Pflanze ist zware dieselbe, aber die Pflanzenbestandteile sind völlig andere. Daher dürften auch die allergieauslösenden Inhaltsstoffe nicht dieselben sein.
Es gibt leider auch Kreuzreaktionen zwischen Pollenallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Und ob das stechen im Mund zu einer Allergie oder einer Unverträglichkeit gehört weiss ich nicht. Ist unterm Strich auch unerheblich.
Gruß, Ben
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#1117940 - 01.04.15 19:17 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: cyclerps]
SFR
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In Antwort auf: cyclerps
Hab vor zig Jahren über 3 Jahre Spritzen bekommen und bisher ist nix mehr.
Ich habe ja grad erst angefangen. Kann also alles noch total super werden lach
Gruß, Ben
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#1118180 - 02.04.15 15:49 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Bikelady
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Hallo Ben,

ich hab seit meiner Kindergartenzeit Heuschnupgen und bei einem Test wurde festgestellt, dass ich auch gegen alle Pollen allergisch bin. Manche mehr, manche weniger.
Mir helfen Fenistil Tropfen sehr gut, wenn ich sie mogens nehme, wird die Allergie nicht ausgelöst. Wenn nicht, brauch ich wenn viel blüht das Haus gar nicht erst verlassen.
Du bekommst die Tropfen rezeptfrei in der Apotheke bzw Versand.
Senso hat bei mir fast nichts gebracht, da der Allergologe das Serum nicht so breit streuen kann, er hat sich die Birke rausgepickt, da ist es auch besser.

Gruß Manuela
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#1123017 - 21.04.15 09:46 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
DieSusi
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Mit Fenistil Tropfen habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. So komme ich trotz Heuschnupfen durch den Tag.
Ansonsten tut's bei mir auch Cetirizin...das sind Tabletten. Einmal täglich und ich fühl mich wie ein anderer Mensch lach
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#1123020 - 21.04.15 09:51 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: DieSusi]
cyclerps
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Ich wurde vor ca. 25 Jahren getestet welche Pollen etc. den Schnupfen bei mir auslösen. Danach wurde ein Serum zusammen gestellt das ich über 3 Jahre regelmäßig gespritzt bekam. Dehyposensibilisierung ( oder so ähnlich ) hies das. Seit dem hab ich nie mehr Heuschnupfen gehabt.

Gruss
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1123106 - 21.04.15 12:23 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: cyclerps]
SFR
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In Antwort auf: cyclerps
Dehyposensibilisierung ( oder so ähnlich ) hies das.
Entweder De- oder Hypo-, sonst hebt sich das wieder auf zwinker

Wie oben bereits erwähnt, habe ich letzten Herbst eine Hyposensibilisierungstherapie begonnen. Ein Effekt war bis Anfang April nicht nachweisbar, da die Birke, gegen deren Pollen ich "geimpft" wurde, einfach nicht blühen wollte. Leichte Reizungen der Nase und ein wenig Heuschnupfen kamen eher durch Hasel, Erle und/oder Esche. Dann begann letzte Woche die Birke schlagartig zu blühen. Das trockene Wetter und der permanente Wind halfen dabei, die Pollen auch in die letzten Winkel der Stadt zu drücken. Ergebnis: von jetzt auf gleich hatte ich heftigste Reizungen in der Nase und in den Augen, regelrechte Niesattacken und ordentlich Heuschnupfen. Gefühlt war das schlimmer als in den letzten Jahren. Allerdings gehe ich davon aus, dass durch die plötzliche massive Birkenblüte ohne vorherige "Anlaufzeit" mein Immunsystem ebenfalls auf massive Abwehr geschaltet hat. Eine erste positive Auswirkung der Spritzen kann ich also weder bestätigen noch ausschließen. Es geht aber erst los mit der Therapie.
Gruß, Ben
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#1123377 - 22.04.15 09:50 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: cyclerps]
DieSusi
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Zitat:
Ich wurde vor ca. 25 Jahren getestet welche Pollen etc. den Schnupfen bei mir auslösen. Danach wurde ein Serum zusammen gestellt das ich über 3 Jahre regelmäßig gespritzt bekam. Dehyposensibilisierung ( oder so ähnlich ) hies das. Seit dem hab ich nie mehr Heuschnupfen gehabt.


Hat das dann während den 3 Jahren schon nachgelassen? Oder wirkt das erst nach der Behandlung?
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#1123450 - 22.04.15 13:28 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: DieSusi]
memy
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In Antwort auf: DieSusi
Zitat:
Ich wurde vor ca. 25 Jahren getestet welche Pollen etc. den Schnupfen bei mir auslösen. Danach wurde ein Serum zusammen gestellt das ich über 3 Jahre regelmäßig gespritzt bekam. Dehyposensibilisierung ( oder so ähnlich ) hies das. Seit dem hab ich nie mehr Heuschnupfen gehabt.


Hat das dann während den 3 Jahren schon nachgelassen? Oder wirkt das erst nach der Behandlung?
Die Hyposensibilisierung ist bei mir schon über 30 Jahre her. Gespritzt wurde nur in der pollenfreien Zeit - im Winter. Ich hatte auch das Glück, daß die Therapie bei mir gut angeschlagen hat, und hatte schon im zweiten Jahr der Behandlung wesentlich weniger Probleme mit den Allergien - und bedingt dadurch auch weniger Probleme mit Neurodermitis und Asthma.

Gruß
Horst
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#1124292 - 25.04.15 12:41 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Uli Zu
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Hast du es schonmal mit Brennnessel probiert? Als Tee, Infusion (lang gezogener, starker Tee) oder Suppe hilft das bei einigen Menschen super. Ich probiere es diesen Sommer das erste Mal (als Tee) und merke, wie die Symptome nach dem Trinken nachlassen. Zusätzlich nehme ich Vitamin C. Ich bin mal gespannt wie es diesen Sommer insgesamt so wird.
Meine Symptome sind nicht so stark wie deine, aber auf einen Versuch ankommen lassen kannst du es ja. Schmeckt übrigens auch nicht übel schmunzel
(gefunden habe ich die Idee in diesem etwas auf Effekthascherei geschriebenen Artikel hier: http://www.freshbitesdaily.com/nettle-allergies/)

Geändert von Uli Zu (25.04.15 12:52)
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#1124317 - 25.04.15 14:14 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli Zu]
Toxxi
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In Antwort auf: Uli Zu
Hast du es schonmal mit Brennnessel probiert? Als Tee, Infusion (lang gezogener, starker Tee) oder Suppe hilft das bei einigen Menschen super. Ich probiere es diesen Sommer das erste Mal (als Tee) und merke, wie die Symptome nach dem Trinken nachlassen. Zusätzlich nehme ich Vitamin C. Ich bin mal gespannt wie es diesen Sommer insgesamt so wird.

Da möchte ich doch mal einhaken. Für jemanden, der richtig fett Allergie hat (so wie ich), sind alle diese homöopatischen Hausmittel für die Tonne. Ein Nichtallergiker kann sich sowas einfgach nicht vorstellen. Wirken tut das Zeug so gut wie nicht oder höchstens als Placebo, womit jemandem, der keine Luft bekommt, überhaupt nicht geholfen ist.

Das einzige, was bei richtig heftigem Pollenflug merklich hilft, ist Cortison (Beclomet). Das wirkt allerdings nicht akut, sondern eher mittelfristig innerhalb von ein paar Tagen. Akute Hilfe gibt es durch schnellwirkende Asthmamittel. Wenn der Pollenflug mäßig ist, dann hilft auch das frei verkäufliche Ceterizin ganz gut. Das sollte man täglich nehmen, auch wenn die Pollen mal für einen Moment aussetzen.

Die einzige sinnvolle Linderung ist, die POllen möglicht aus seinen Ruheräumen rauszuhalten. Das heißt (1) Fenster zu (kurz Lüften am Morgen ist in Ordnung) und (2) Straßenklamotten raus aus dem Schlafzimmer (im Bad umziehen).

Ich merke das deutlich, wenn ich Leute besuche, die Frischluftfanatiker sind und permanent das Fenster in der Wohnung offen haben. Durch den ständigen Luftzug ist die Konzentration an Pollen dann drinner höher als draußen, weil sie sich in den Ecken der Wohnung ansammeln. traurig

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (25.04.15 14:17)
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#1124323 - 25.04.15 14:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
Uli Zu
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In Antwort auf: Toxxi
Da möchte ich doch mal einhaken. Für jemanden, der richtig fett Allergie hat (so wie ich), sind alle diese homöopatischen Hausmittel für die Tonne. Ein Nichtallergiker kann sich sowas einfgach nicht vorstellen. Wirken tut das Zeug so gut wie nicht oder höchstens als Placebo, womit jemandem, der keine Luft bekommt, überhaupt nicht geholfen ist.


Naja, von homöopatischen Mitteln sprach ich ja nicht. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen zu dem Thema. Deine möchte ich dir nicht nehmen, gleichwohl sind es nicht die einzigen. Bleibt zu sagen: Probieren geht über Studieren schmunzel

Geändert von Uli Zu (25.04.15 14:27)
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#1124329 - 25.04.15 14:59 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli Zu]
Toxxi
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In Antwort auf: Uli Zu
Bleibt zu sagen: Probieren geht über Studieren schmunzel

Ich habe es bereits probiert und weiß, wovon ich rede.

Wie ich schon wiederholt schrieb: Wer nicht richtig selbst schwere Allergie hat, kann sich das überhaupt nicht vorstellen, wie das ist. Es gibt dann leider immer wieder Leute, die wenig Verständnis dafür haben, dass ich z.B. im Frühling das Fenster geschlossen halten möchte, oder dass Brennenssel o.ä. einfach nicht hilft. traurig Das habe ich leider schon sehr oft erlebt.

Gruß
Thoralf
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#1124370 - 25.04.15 18:50 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
Uli Zu
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In Antwort auf: Toxxi
Wie ich schon wiederholt schrieb: Wer nicht richtig selbst schwere Allergie hat, kann sich das überhaupt nicht vorstellen, wie das ist. Es gibt dann leider immer wieder Leute, die wenig Verständnis dafür haben, dass ich z.B. im Frühling das Fenster geschlossen halten möchte, oder dass Brennenssel o.ä. einfach nicht hilft. traurig Das habe ich leider schon sehr oft erlebt.


Ich bin da wohl auf einen wunden Punkt bei Dir gestoßen, das sehe ich ein. Ich habe auch wirklich keine schwere Allergie. Aber trotzdem habe ich Verständnis dafür, dass du im Frühling das Fenster geschlossen halten möchtest und auch dafür, dass Brennnessel bei dir nicht hilft. Punkt ist aber: Bei anderen Menschen mag das schon so sein (siehe starke Wirkung im verlinkten Artikel einige Posts zuvor). Das "Probieren geht über Studieren" war also eher dem geneigten Allergie-Leidenden zugedacht, ich wollte dich damit nicht in deinem Leiden und deinen Erfahrungen verhöhnen, sondern schlicht eine mögliche Weise der Heuschnupfen-Bekämpfung mit akuter Symptomreduktion aufzeigen.
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#1124465 - 26.04.15 07:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Lolalotte
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Hallo,
In Antwort auf: SFR

So gesehen wäre eine Desensibilisierung der letzte Schritt. Bisher meinte mein Arzt auch explizit, dass sie für mich noch nicht in Frage käme. Welche Gründe das genau hat, weiss ich nicht. Ich bin nur Kassenpatient und da ist der Plausch im Sprechzimmer zeitlich begrenzt. (Er hätte mir sicher trotzdem alles genau erklärt, wenn ich es hätte wissen wollen, doch war ich mit der Diagnose zufrieden, denn die Aussicht auf mehrere Jahre regelmäßige Spritzen erheitert mich nicht gerade).


Hm - ich habe zum Glück keinen Heuschnupfen, sondern nur eine Katzenallergie. Die ist zwar sehr heftig (mit Asthma), aber Katzen kann man leichter aus dem Weg gehen als Pollen. Bei mir wird genau deshalb auch keine Desensibilisierung gemacht. Argument: Das Risiko (allergischer Schock) ist hoch und der Schaden durch die Allergie vergleichsweise gering - so ähnlich, wurde mir das gesagt.

Ich glaube aber gelesen zu haben (bitte unbedingt einen Arzt fragen!), dass bei Pollenallergie das Risiko geringer ist. Ich würde sie auf jeden Fall machen lassen, wenn es möglich wäre! Meine Allergie ist im Laufe der Jahre leider nicht besser, sondern schlimmer geworden - je mehr ich mit Katzen zu tun habe, desto schneller reagiert mein Immunsystem. Mir ist daher nicht klar, warum man mit der Desenibilisierung warten sollte, bis die Symptome schlimmer sind ... Aber o.k., ich bin kein Arzt!

Unverständnis ernte ich auch oft - besonders von den Katzenbesitzern im Bekanntenkreis - die denken dann, ich will sie nicht besuchen und suche ne Ausrede und ähnliches. Manche haben es aber zum Glück kapiert!

Alles Gute!
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#1124478 - 26.04.15 08:58 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Uli Zu]
Toxxi
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Vielleicht habe ich dir unbewusst Worte unterstellt, die du nicht gesagt hast. Dafür entschuldige ich mich. schmunzel Generell ging es mir darum: Das ganze Gerede von Alternativmedizin, Naturheilkunde, "die böse Schulmedizin", "an meinen Körper kommt keine Chemie, Cortison schon gar nicht" etc. pp. ... Das sagt sich alles wunderbar daher, so lange man selbst nicht betroffen ist. verärgert

Aber wer richtig ernsthafte Probleme hat, greift nach jedem Stohhalm. Egal wo er herkommt, ob er Cortison beinhaltet oder nicht.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich halte die Naturheilkunde (im Gegensatz zur Homöopathie) durchaus für eine ernst zu nehmende Wissenschaft und für eine echte Therapie. Viele unserer Antibiotika, ibs. die älteren, kommen ursprünglich aus der Naturheilkunde (wirklich!). Nur ist sie eben nicht allein seligmachend, genauso wie die reine Medikamtentengabe ohne Beseitigung der Ursachen ebenso nicht zielführend ist.

Gruß
Thoralf
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#1124479 - 26.04.15 08:59 Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
flotter
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Ich bin seit drei Jahren fast beschwerdefrei. Hatte 25 Jahre lang starke Pollen Allergie (Birkenpollen und ähnliches) und später dadurch Asthma Bronchiale. Ernährungsumstellung (Laktosefrei, Glutenfrei, beinahe Vegan, Alkoholfrei), oftmaliges Blutspenden im Winter, wöchentliche Saunabesuche, jeden Tag Schwarzkümmelöl, Honig (ist ja nicht vegan)und Leinsamenschleim, von Februar bis Juni täglich eine Messerspitze Ascorbinsäure und 2 Liter Tee (abwechselnd Brennesel- Birkenblätter- Wermut-und Zinnkrauttee) und Calcium. Allerdings ob irgendwas davon geholfen hat kann man nicht sagen, Allergien können auch auf einmal scheinbar grundlos verschwinden.
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Off-topic #1124482 - 26.04.15 09:00 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: flotter]
Toxxi
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In Antwort auf: flotter
Honig (ist ja nicht vegan)

Nicht nur das... er kommt i.a. sogar aus Massentierhaltung. zwinker
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#1124584 - 26.04.15 17:09 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
Martina
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: flotter
Honig (ist ja nicht vegan)

Nicht nur das... er kommt i.a. sogar aus Massentierhaltung. zwinker


Unabhängig davon, welcher Ernährungsphilosophie man so anhängt: könnte Honig nicht sozusagen wie eine natürliche Desensibilisierung wirken? Oder sind die Allergene, die eine Pollenallergie auslösen in Honig nicht mehr enthalten?

Martina, bisher ohne praktische Erfahrungen mit Pollenallergie
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#1124588 - 26.04.15 17:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Toxxi
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Eigentlich ein gute Idee... Keine Ahnung. Mit Honig hatte ich noch nie Probleme. Vielleicht müsste ich mal gezielt Birkenhonig kaufen.

Allergene gehen auch leicht kapputt. Gegen manches Zeug bin ich roh allergisch: Möhren, Haselnüsse, Macadamianüsse, Stangensellerie, einige wenige Apfelsorten, Nashi-Birnen... Ist jetzt nicht wirklich schlimm, das juckt nur ein bisschen im Hals und an den Lippen.

Aber gegart kan ich praktisch alles essen. Nusskuchen oder Selleriesalat sind kein Problem. Insofern vermute ich mal, dass es auch den Großteil der Allergene im Honig bereits zerlegt hat.

Aber die Idee mit der Desensibilisierung ist trotzdem gut. Vielleicht sind noch wenige Restallergene drin. Das önnte so ähnlich wirken wie Impfen. schmunzel

Gruß
Thoralf
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#1124613 - 26.04.15 18:34 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Lagerschaden
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In Antwort auf: Martina

Unabhängig davon, welcher Ernährungsphilosophie man so anhängt: könnte Honig nicht sozusagen wie eine natürliche Desensibilisierung wirken? Oder sind die Allergene, die eine Pollenallergie auslösen in Honig nicht mehr enthalten?


Das kann tatsächlich funktionieren. Die Chancen stehen aber besser, wenn man Presshonig benutzt. Dabei werden die Waben nicht ausgeschleudert und an die Bienen zurück gegeben, sondern ausgepresst. Bei dem Verfahren kommen mehr Pollen mit.

Das setzt natürlich auch voraus, dass die entsprechenden Pollen im Honig mit dabei sind. Zudem ist Presshonig im Handel selten. Bekommt man wohl wirklich nur beim Imker. Im Supermarkt zumindest gibt es eigentlich nur Schleuderhonig.

Ich fange dieses Jahr an, mit der Bienenhaltung. Nächstes Jahr weiss ich dazu eventuell mehr.
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#1124629 - 26.04.15 19:12 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
memy
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Warum den Umweg über den Honig? Bienenpollen gibt es doch direkt zu kaufen.
Abgesehen davon das ich solche Selbstversuche schlicht für nonsense halte, bezweifle ich das eine Verabreichung über die Nahrung so wirksam sein kann wie eine subkutan verabreichte Therapie.

Gruß
Horst
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Off-topic #1124631 - 26.04.15 19:18 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
SFR
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Hier ist ja was los! schmunzel

In Antwort auf: memy
Abgesehen davon das ich solche Selbstversuche schlicht für nonsense halte, bezweifle ich das eine Verabreichung über die Nahrung so wirksam sein kann wie eine subkutan verabreichte Therapie.
Wer sagte was von Nahrung? Der Honig wird freilich auf Spritzen gezogen und dann rein in den Arm! Könnte kurzfristig vielleicht den Blutzucker durcheinander bringen, aber wie heisst es so schön: einen Tod muss man schliesslich sterben... zwinker
Gruß, Ben
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#1124641 - 26.04.15 19:51 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Martina
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In Antwort auf: memy

Abgesehen davon das ich solche Selbstversuche schlicht für nonsense halte, bezweifle ich das eine Verabreichung über die Nahrung so wirksam sein kann wie eine subkutan verabreichte Therapie.


Du hast mich glaub ich falsch verstanden. Als Nichtbetroffene werde ich garantiert keine Vorschläge für Selbsttherapien machen. Ich habe lediglich eine Erklärung dafür gesucht, dass jemand nach einer Ernährungsumstellung, die unter anderem auch täglich Honig vorsieht anscheinend seit drei Jahren beschwerdefrei ist. Nichts weiter.

Martina
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#1124707 - 27.04.15 05:57 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
memy
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Achsooo...:)
Ich glaube bei Krankheitsbildern die Allergien, Asthma und auch Neurodermitis einschließen, gibt es zumindest häufig eine starke psychische Komponente. Und wenn man dann mit so starkem Willen wie flotter dran geht und sein halbes Leben umbaut, dann kann man sicher viel bewirken.
Ich glaube ob es dann am Leinsamenschleim oder dem Honig lag, das man beschwerdefrei geworden ist, ist maxmimal sekundär.
Respekt für soviel Konsequenz und die Willensstärke, flotter!

Gruß
Horst
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#1124715 - 27.04.15 07:19 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Lolalotte
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In Antwort auf: memy
Achsooo...:)
Ich glaube bei Krankheitsbildern die Allergien, Asthma und auch Neurodermitis einschließen, gibt es zumindest häufig eine starke psychische Komponente. Und wenn man dann mit so starkem Willen wie flotter dran geht und sein halbes Leben umbaut, dann kann man sicher viel bewirken.


Entschuldige bitte, aber das ist auch wieder so ein Vorurteil! Vielleicht kommt das daher, dass sich solche Erkrankungen gut dafür eignen, sich psychosomatisch reinzusteigern und es daher viele Leute gibt, die mit zahlreichen "Allergien" ihre Mitmenschen strapazieren ("das kann ich nicht essen, jenes schon gar nicht und brauch bitte sofort meine Extrawurst"). Mit einer echten Allergie haben diese Dinge aber meistens so viel zu tun wie ein Pickel mit Hautkrebs.

Durch eine Umstellung des Lebens kann man bei einer echten Allergie höchstens reduzieren, wie häufig man dem Allergen ausgesetzt ist. Gesunde Ernährung etc. schaden nie - aber eine echte Allergie damit zu therapieren halte ich für fragwürdig. Bei Pollenallergie gibt es von Jahr zu Jahr starke Schwankungen in der Allergiestärke. Wenn man genau hinschaut, stellt man schnell fest, dass das nicht am Honig oder ähnlichem lag, sondern an den Pollen - nicht alle sind jedes Jahr gleich stark unterwegs ...

Ich würde da nicht selbst rumdoktoren, sondern einen guten Allergologen suchen.
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#1124721 - 27.04.15 07:37 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
Toxxi
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In Antwort auf: Lolalotte
Entschuldige bitte, aber das ist auch wieder so ein Vorurteil! Vielleicht kommt das daher, dass sich solche Erkrankungen gut dafür eignen, sich psychosomatisch reinzusteigern und es daher viele Leute gibt, die mit zahlreichen "Allergien" ihre Mitmenschen strapazieren ("das kann ich nicht essen, jenes schon gar nicht und brauch bitte sofort meine Extrawurst"). Mit einer echten Allergie haben diese Dinge aber meistens so viel zu tun wie ein Pickel mit Hautkrebs.

bravo bravo bravo

Das versuche ich schon seit einigen Seiten klarzumachen.

In Antwort auf: Lolalotte
Durch eine Umstellung des Lebens kann man bei einer echten Allergie höchstens reduzieren, wie häufig man dem Allergen ausgesetzt ist.

Richtig. Das sollte man als Betroffener aber auch tun.

In Antwort auf: Lolalotte
Bei Pollenallergie gibt es von Jahr zu Jahr starke Schwankungen in der Allergiestärke. Wenn man genau hinschaut, stellt man schnell fest, dass das nicht am Honig oder ähnlichem lag, sondern an den Pollen - nicht alle sind jedes Jahr gleich stark unterwegs ...

Genau so.

In Antwort auf: Lolalotte
Ich würde da nicht selbst rumdoktoren, sondern einen guten Allergologen suchen.

Das Problem ist, dass es "Allergologe" nicht als Berufsbezeichnung oder Facharzt gibt. Da rennt man von Pontius zu Pilatus. Je nachdem, wo sich die Allergie äußert (Haut, Nase, Lunge, Augen...) geht man entweder zum Hautarzt, HNO-Arzt oder Augenarzt. Und der muss nicht automatisch Experte für Allergien sein.

Gruß
Thoralf
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#1124756 - 27.04.15 10:00 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
Lagerschaden
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Hi,
ich befürchte etwas in die falsche Schublade gesteckt zu werden. Ähnlich wie Toxxi bin ich auch Allergiebetroffener mit Asthma und Pipapo.

Persönlich halte ich angewandte Esoterik auch nicht für die Lösung der Probleme und beim nächsten der mir die "Hättest du als Kind nur mal im Dreck gespielt" Nummer vorbrabbelt, bekomme ich wahrscheinlich einen Anfall, aber keinen allergischen.

Die Nummer mit dem Honig habe ich nun schon häufiger mal gelesen. Das hatte allerdings auch nichts mit meinem persönlichen Entschluss zu tun, Bienen halten zu wollen. Neugierig bin ich allerdings schon. Ausserdem esse ich einfach gerne Honig und freue mich auf die Bienen.

So ganz unwissenschaftlich ist mir aufgefallen, das ich Schoki mit Haselnüssen essen kann. Ich bei Haselnuss pur aber allergische Reaktionen bekomme. Eventuell verhält es sich mit Pollen im Honig ähnlich. Ob das allerdings reicht für eine Therapie? Keine Ahung. Im Zweifel wohl eher nicht.
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#1124768 - 27.04.15 10:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lagerschaden]
Lolalotte
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In Antwort auf: Lagerschaden

Persönlich halte ich angewandte Esoterik auch nicht für die Lösung der Probleme und beim nächsten der mir die "Hättest du als Kind nur mal im Dreck gespielt" Nummer vorbrabbelt, bekomme ich wahrscheinlich einen Anfall, aber keinen allergischen.


Yep, geht mir auch so! Ich habe im Dreck gespielt. Bin ein Landei. Ich habe eine heftige Katzenallergie. Als Kind hatte ich viel Kontakt mit Katzen, war aber auch da schon allergisch (war nur noch nicht so schlimm und ist niemandem aufgefallen - was ist schon ein bisschen laufende Nase?). Ich habe dann später auch gemeint, die Allergie ignorieren zu können und auf "Gewöhnung" gesetzt. Genaugenommen wollte ich nicht aus der netten und günstigen Studenten-WG ausziehen. Dadurch kam dann der Etagenwechsel mit allergischem Asthma. Ich musste dann natürlich doch aus der WG raus.

Inzwischen muss ich Katzen meiden. Solange sie draussen sind, ist es o.k. (da verfliegt das Allergen schnell) - aber ich kann mich nicht in Katzenwohnungen aufhalten. Ich werde oft in die psychosomatische Ecke gestellt und bekomme "tolle" Tipps. Das ist schon manchmal nervig - ich habe seit 20 Jahren das Problem, weiß damit umzugehen und kann auf Tipps ala "mach doch mal eine Psychotherapie" echt verzichten! böse
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#1124793 - 27.04.15 11:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lagerschaden]
Toxxi
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In Antwort auf: Lagerschaden
So ganz unwissenschaftlich ist mir aufgefallen, das ich Schoki mit Haselnüssen essen kann. Ich bei Haselnuss pur aber allergische Reaktionen bekomme.

Das geht mir auch so. Vermutlich liegt das daran, dass die Haselnüsse irgendwo im Prozess der Schokoladenherstellung mal heiß gemacht werden. Das zerstört die Allergene.

Gruß
Thoralf
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#1124821 - 27.04.15 12:20 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
SFR
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In Antwort auf: Toxxi
Das Problem ist, dass es "Allergologe" nicht als Berufsbezeichnung oder Facharzt gibt. Da rennt man von Pontius zu Pilatus. Je nachdem, wo sich die Allergie äußert (Haut, Nase, Lunge, Augen...) geht man entweder zum Hautarzt, HNO-Arzt oder Augenarzt. Und der muss nicht automatisch Experte für Allergien sein.
Selbstverständlich gibt es die Weiterbildung zum Allergologen. Es ist zwar (in D) kein Facharzt, aber eine etablierte Zusatzqualifizierung, die häufig von Fachärzten für die betroffenen Organe erworben wird, wie Hautärzten, HNO-, Kinder- oder Lungenfachärzten. In der Schweiz wiederum ist es ein eigener Facharzt.

In Antwort auf: Toxxi
Vermutlich liegt das daran, dass die Haselnüsse irgendwo im Prozess der Schokoladenherstellung mal heiß gemacht werden. Das zerstört die Allergene.
Leider nicht bei Haselnuss. Dessen Allergen gehört offenbar zu den hitzestabilen Allergenen (ganz unten auf der Seite). Es könnte aber eine Wechselwirkung mit anderen Schokobestandteilen sein. Milch bspw. hat ja ein gewisses Eigenleben und da könnte es durchaus zu einer Unterdrückung der Allergene kommen. So etwas ist aber leicht herauszubekommen, indem man zum Beispiel eine Haselnuss in ein Glas Milch bröselt und dann austrinkt. lach Im Ernst: wenn Nussschokolade oder dein Selleriesalat (ebenfalls hitzestabil!) zu weniger oder gar keinen Reaktionen führen, dann kann das viele Ursachen haben. Und sei es nur, dass die Konzentration der Allergene pro Biss gering genug ist um nicht aufzufallen.
Gruß, Ben
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#1124920 - 27.04.15 15:38 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
memy
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So gut wie alle Krankheiten haben auch eine psychische Ursache.
Zum Glück lernt da die westliche Medizin langsam dazu. Die Chinesen sind da vielfach um einiges weiter als wir. Es gibt zumindest Krankenhäuser, in denen jede Medizinrichtung ihre Stärken ausspielen darf.

Ich verstehe auch gar nicht warum man sich derart dagegen wehrt das Krankheiten psychische Ursachen haben; wo ist das Problem dabei?
Angst vor dem Stigma? Wogegen wehrt ihr euch?

Über 20 Jahre haben deutsche Ärzte an den Symptomen meiner Neurodermitis herumgedoktert und letztlich nichtmal die in den Griff bekommen (von Heilung war eh nie die Rede).
Dann bin ich zu einem Aryuveden, der eben ganzheitlich behandelt, und war nach 3 Monaten beschwerdefrei -langfristig! Das ist natürlich nur ein Beispiel, aber würdest du dessen Behandlung ablehnen, weil er dein Leiden nicht auf das rein physische beschränkt?
Das wäre doch die logische Konsequenz deiner Argumentation!?

Gruß
Horst
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Off-topic #1124931 - 27.04.15 16:01 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
SFR
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In Antwort auf: memy
So gut wie alle Krankheiten haben auch eine psychische Ursache. [...] würdest du dessen Behandlung ablehnen, weil er dein Leiden nicht auf das rein physische beschränkt?
Mir scheint, du verwechselst hier zwei Themen: du sprichst von psychischen Ursachen einer Krankheit, argumentierst aber mit der durch die Psyche angeregten und extern stimulierten Selbstheilungskraft des Körpers. Auf letztere bauen viele Therapieformen auf. Das bedeutet aber nicht, dass immer eine psychische Ursache eines Leidens vorhanden sein muss. Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen. Was allerdings immer passieren kann, ist dass psychische Probleme den Heilungsprozess verzögern oder gar blockieren. Das ist ein Feld auf dem die westliche Schulmedizin tatsächlich noch etwas Blind ist.
Gruß, Ben
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#1124952 - 27.04.15 16:33 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Martina
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In Antwort auf: memy

Ich verstehe auch gar nicht warum man sich derart dagegen wehrt das Krankheiten psychische Ursachen haben; wo ist das Problem dabei?
Angst vor dem Stigma? Wogegen wehrt ihr euch?


Eventuell weil 'psychische Ursache' leider nur allzu oft als Synonym für 'wenn du dich mal zusammenreißen würdest, hättest du das Problem nicht' verwendet wird?

Martina
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#1124978 - 27.04.15 17:54 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Lagerschaden
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Zitat:

Ich verstehe auch gar nicht warum man sich derart dagegen wehrt das manche Krankheiten psychische Ursachen haben können; wo ist das Problem dabei?


Ich habe das mal korrigiert.

Sorry, aber jegliches Symptom auf die Psyche zu schieben ist genauso zu kurz gedacht wie die Psyche komplett auszublenden. Aktuell sehe ich das wie Martina. Sowas ist meistens die vorgeschobene Formel für "Mach nicht so rum, das bildest du dir doch nur ein".

Abgesehen davon vertraue ich bei der Medizin eher evidenzbasierten Methoden, sonst landet man ganz schnell in der Esoterik, behandelt Krebs mit Kristallen und glaubt AIDS basiert auf einem Mangel an Vitaminen.

Das will ich alles weder dir, noch deinem Ayuveda Behandler unterstellen. Wirklich nicht. Nur ohne Evidenz keine Wissenschaft und ohne Wissenschaft eben auch keine Medizin. Eine einzelne Erfahrung hilft da nur bedingt weiter.

Und ganz ehrlich: Meine Allergie ist nicht psychosomatisch und da hilft auch kein Essen von Ayuveda-Praktiker. Da bin ich mir schon sehr sicher. So ganz subjektiv.
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Off-topic #1125003 - 27.04.15 18:48 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lagerschaden]
memy
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Abgesehen davon, dass evidenzbasierte Medizin, in der Form wie du sie gerne hättest, Fiktion ist, möchte ich mich nicht auf die eingeschränkte Sichtweise der westlichen Medizin beschränken.
Jahrtausende hat Medizin ohne empirische Belege funktioniert und sich aufgrund von Erfahrungen entwickelt. Das alles jetzt vergessen, weil es unserem modernen technokratischen Denken nicht entspricht?
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#1125008 - 27.04.15 19:00 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lagerschaden]
Lolalotte
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In Antwort auf: Lagerschaden

Und ganz ehrlich: Meine Allergie ist nicht psychosomatisch und da hilft auch kein Essen von Ayuveda-Praktiker. Da bin ich mir schon sehr sicher. So ganz subjektiv.


Ja genau, meine auch nicht!

Ich bin übrigens ganz und gar nicht gegen alternative Methoden. Grundsätzlich denke ich eh, dass man mit gesunder Ernährung, viel lockerer Bewegung und einfach einer bewussteren Lebensweise vielen Erkrankungen (zumindest den "Zivilisationserkrankungen") vorbeugen kann. Ayurveda und ko. gehen ja in die Richtung - auch wenn jede "Filosofi" im Detail ein bisschen anders ist - der Grundsatz geht in die Richtung gesunde Lebensweise. Auch Symptomatiken lassen sich damit sicher bei einigen Menschen deutlich verbessern.

Es gibt aber auch extreme "Ausreißer" in der Alternativszene. So Aussagen wie "jede Krankheit ist psychosomatisch" oder "Krebs ist schlechtes Karma" würde ich da mal dazu zählen. Hat jemand schon mal versucht eine Blinddarmentzündung mit Meditation und gesunder Ernährung zu therapieren? Ich hoffe doch nicht!

Allergien verstehen viele nicht und daher kommen dann oft so Pauschalurteile wie "psychosomatisch". Ich gehe mit meiner Allergie dann doch lieber zu einem guten Allergologen (gibt es schon, muss man aber suchen!).
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#1125046 - 27.04.15 20:07 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
JoMo
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Das mit der Blinddarmentzündung und Meditation ist natürlich interessant. Vor allem, wenn es schon mal geklappt haben sollte. Die ersten OPs waren wahrscheinlich auch erst mal,tödlich. Aber da kann man heute wahrscheinlich getrost Vertrauen zu schulmedizinischen Chirurgen haben. Sonst aber nicht überall.
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Off-topic #1125253 - 28.04.15 09:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Lagerschaden
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In Antwort auf: memy
Abgesehen davon, dass evidenzbasierte Medizin, in der Form wie du sie gerne hättest, Fiktion ist, möchte ich mich nicht auf die eingeschränkte Sichtweise der westlichen Medizin beschränken.
Jahrtausende hat Medizin ohne empirische Belege funktioniert und sich aufgrund von Erfahrungen entwickelt. Das alles jetzt vergessen, weil es unserem modernen technokratischen Denken nicht entspricht?


Sehr interessant dein Beitrag. Zwei Punkte treiben mich aber besonders um, vielleicht könntest du sie mir ja kurz erklären.

1. In welcher Form hätte ich evidenzbasierte Medizin (oder generell Wissenschaft) denn gerne und warum ist sie Fiktion?
2. Was sind Erfahrungen anderes als empirisches Wissen?

Deine Sicht würde mich an der Stelle wirklich interessieren.

Geändert von Lagerschaden (28.04.15 09:59)
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#1125260 - 28.04.15 10:06 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
Martina
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In Antwort auf: Lolalotte
der Grundsatz geht in die Richtung gesunde Lebensweise. Auch Symptomatiken lassen sich damit sicher bei einigen Menschen deutlich verbessern.


Das ist sicher nicht falsch und natürlich ist es wichtig und angebracht, sich Gedanken zu machen, was man selbst dazu tun kann, damit es einem besser geht. Man kann m.E. aber auch bei der Suche nach Ursachen über das Ziel hinausschießen. Zumindest wenn man akut krank ist, möchte man zunächst mal Hilfe und keine guten Ratschläge oder tiefschürfende Diskussionen über die Ursache führen. Wer sich bei einem Radsturz etwas gebrochen hat, möchte auch, dass der Bruch behandelt wird und nicht darüber diskutieren, ob er nicht besser Auto gefahren wäre.

Martina
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#1125268 - 28.04.15 10:15 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Lolalotte
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Hallo Martina,

ja, du hast vollkommen recht und das genau ist ja auch meine Sichtweise! Eine gesunde Lebensweise ist sehr sinnvoll und kann einiges verhindern oder verbessern - aber deswegen ist noch lange nicht jede Erkrankung psychosomatisch und auf diese Weise behandelbar. Richtige Allergien sind nicht psychosomatisch, je nach Schweregrad durchaus ernst zu nehmen (ein allergischer Schock kann tödlich sein) und gehören in ärztliche Behandlung!
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#1125319 - 28.04.15 12:52 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
JoMo
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Leider stelle ich aber in meinem Umkreis schon fest, dass der Wille zur Eigenverantwortung nicht gut ausgebildet ist.

Frage an bekannten Diabetiker(II): Wenn du dich im Kohlehydratbereich etwas bewußter ernährts, kannst du damit doch bestimmt schon ganz maßgeblich dein Wohlbefinden steuern und auf übermäßig viel Medikamente verzichten?

Bekam zu Antwort: Das stimmt schon aber das brauchts heute überhaupt nicht mehr. Der Doc. hat gesagt, ich kann essen was und so viel ich will. Auch 5 Stück Kuchen. Das Zuckermeßgerät spuckt mir dabei automatisch die notwendige Dosis an Insulin aus die ich spritzen muß, dann paßt das wieder.

Am Marathonstart. Schluckt einer neben mir ein paar Pillen. Ich frage: Was isn das fürn Zeuch. Er: Schmerztabletten. Ohne müßte ich ab km 30 mit Schmerzen im Knie laufen oder Tempo rausnehmen. Wenn ich zuvor 4-5 von den Dingern nehme, dann kann ich voll durchlaufen.


Mit dieser Einstellung liefert man sich natürlich vollständig den Medikamenten oder anderen externen Methoden aus, obwohl hier sogar die Erfahrung gemacht wurde, dass man es auch anders in den Griff bringen könnte.

Das zieht sich in meinen Augen duch viele Bereiche des alltäglichen Lebens. Anstatt bei Geschwindigkeitsbegrenzungen einfach selbst entsprechend zu fahren, kauft man sich einen Radarwarner. "Dann kannst du wieder fahren, wie du willst, das Gerät warnt dich rechtzeitig"

Solchen ist nicht leicht zu helfen aber mit ihnen viel zu verdienen.
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#1125327 - 28.04.15 13:10 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
Martina
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In Antwort auf: JoMo
Leider stelle ich aber in meinem Umkreis schon fest, dass der Wille zur Eigenverantwortung nicht gut ausgebildet ist.


Es gibt immer beide Seiten, auch ich kenne Leute, deren Verhalten ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich kenne aber auch Leute, die sich mit der Frage, was sie nur falsch gemacht haben könnnten und warum sie jetzt krank sind fast mehr quälen als mit der eigentlichen Krankheit. Da kann die Erkenntnis, dass man vielleicht schlicht und ergreifend Pech hatte durchaus entlastend sein.

Martina
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#1125330 - 28.04.15 13:24 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JoMo
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Zitat:
Ich kenne aber auch Leute, die sich mit der Frage, was sie nur falsch gemacht haben könnnten und warum sie jetzt krank sind fast mehr quälen als mit der eigentlichen Krankheit.


Solche sind mir noch keine über den Weg gelaufen. Soll aber nichts heißen.
Die anderen kenne ich aber zu genüge.
Ich weiß aber auch, dass man als "Beratender" sehr schnell auf der Anklagebank landen kann, wenn man die Eigenverantwortung des Betroffenen anspricht. Leicht wird das so interpretiert, als meinte man, der Kranke wäre ja selbst schuld an seinem Leiden.
Der Trigger um die darauffolgende empörte Reaktion des Kranken auszulösen ist hier zum Teil so empfindlich, dass man es gar nicht direkt ansprechen muß.
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#1125331 - 28.04.15 13:25 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Lolalotte
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Ja genau Martina, es gibt immer beide Seiten. Ich kenne auch solche Leute, die sich sehr unbewusst ernähren, Kettenrauchen etc. und dann für alles eine Ausrede haben oder halt die entsprechenden Erkrankungen in Kauf nehmen und Medikamente fressen. Ich kenne aber auch Leute, die es mit alternativen Methoden und "Eigenverantwortung" überteiben. Ich kenne z.B. Frauen (eher als Männer), die sich für esoterische Sachen interessieern und eh dazu neigen, die Schuld erst mal bei sich zu suchen. Da wird bei jedem Symptom überlegt, was man denn falsch gemacht haben könnte oder welcher psychische Aspekt denn noch nicht aufgearbeitet wurde. Ich habe auch einmal erlebt, wo das Ganze dann nach wochenlangen derartigem Rumgeziehe in einer Not-OP geendet hat! Also alles mit Vernunft und Maß!
JoMo, dann kennst du eher weniger Leute aus der alternativmedizinischen Szene - sonst hättest du solche schon getroffen - garantiert!

Geändert von Lolalotte (28.04.15 13:28)
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#1125334 - 28.04.15 13:34 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
JoMo
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...ich weiß jetzt, welche Leute du meinst. An diese Gruppe habe ich gar nicht gedacht.
Da kenne ich tatsächlich schon ein paar. Die gehen sogar mit ihren Katzen zum Tierpsychiater.
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Off-topic #1125380 - 28.04.15 15:02 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
nachtregen
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In Antwort auf: JoMo

Am Marathonstart. Schluckt einer neben mir ein paar Pillen. Ich frage: Was isn das fürn Zeuch. Er: Schmerztabletten. Ohne müßte ich ab km 30 mit Schmerzen im Knie laufen oder Tempo rausnehmen. Wenn ich zuvor 4-5 von den Dingern nehme, dann kann ich voll durchlaufen.
[...]
Das zieht sich in meinen Augen duch viele Bereiche des alltäglichen Lebens.

Klar. Aber wo kommt das denn her?

Ich habe da eine These. Diskussion in einem Selbsthilfeforum sinngemäß: "Hallo, ich habe auch Colitis. Merke gerade, daß ich einen Schub bekomme. Wenn ich zum Arzt gehe, schreibt der mich mindestens zwei Wochen krank. Habe befristeten Arbeitsvertrag und in vier Wochen Gespräch mit dem Chef. Daher habe ich mich schon fast entschieden, mir anderswo hochdosiertes Cortison zu besorgen und weiter zur Arbeit zu gehen."

Die Antworten waren: Geh zum Arzt. Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich selber es auch anders machen.
--
Stefan
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Off-topic #1125387 - 28.04.15 15:22 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: nachtregen]
JoMo
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Im Akutfall und zeitlich begrenzt sieht das auch immer anders aus. Aber es schleift sich halt auch leicht ein. Ich weiß nicht, was ich in so einem Fall tun würde.
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#1125614 - 29.04.15 07:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Toxxi
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In Antwort auf: memy
Jahrtausende hat Medizin ohne empirische Belege funktioniert

So, hat sie das? verwirrt Ich würde diese Aussage mal rundweg anzweifeln.

Zum einen sind Erfahrungen nichts anderes als empirische Belege. Zum zweiten lag man mit vielen Sachen schlicht falsch. Mit was für absurden Therapien wurden die Menschen gequält. Und zum dritten hat die Medizin früher eben NICHT wirklich gut funktioniert. Die Menschheit als ganzes hat zwar überlebt, die Heilungs- und Überlebenschancen des Einzelnen waren aber viel geringer als heute.

Ich kann nur immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen: Als Nichtbetroffener hat man leicht reden. Das sähe anders aus, wenn du wirklich ernsthaft von Luftnot geplagt würdest. Sagt du mir dann, wenn ich nach Atem ringe, "stell dich nicht so an, früher ging es auch ohne Cortison" oder "tja das ist natürlich Auslese, haste eben Pech gehabt"?

Ich will dir jetzt nicht gerade ebenfalls asthmatische Anfälle wünschen, aber du könntest ruhig mal versuchen, dich ein klein wenig in die Situation eines Betroffenen hineinzuversetzen.

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (29.04.15 07:50)
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#1125632 - 29.04.15 08:55 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Lolalotte]
Martina
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In Antwort auf: Lolalotte

JoMo, dann kennst du eher weniger Leute aus der alternativmedizinischen Szene - sonst hättest du solche schon getroffen - garantiert!


Bei den 'Fällen', die ich im Kopf habe, handelt es sich weniger um Leute aus der alternativmedizinischen Szene, sondern eher um solche, die glauben (bzw. glauben möchten), dass 'Erfolg' vor allem eine Frage der persönlichen Anstrengung ist bzw. im Umkehrschluss, dass jemand, bei dem im Leben etwas nicht so läuft wie es sollte etwas falsch gemacht haben muss. Also muss man auch Krankheit allein durch Anstrengung bzw. durch richtiges Verhalten besiegen können.

Martina
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Off-topic #1125634 - 29.04.15 09:00 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
memy
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In Antwort auf: Toxxi
Zum einen sind Erfahrungen nichts anderes als empirische Belege. Zum zweiten lag man mit vielen Sachen schlicht falsch. Mit was für absurden Therapien wurden die Menschen gequält. Und zum dritten hat die Medizin früher eben NICHT wirklich gut funktioniert.
Die Methoden nach denen wissenschaftlicher Empirismus heute anerkannt funktioniert sind erst Anfang des 20ten Jahrhundert entwickelt worden. Es reicht nicht einen Begriff einfach nur auf seinen Wortstamm zurück zu führen.
In 150 Jahren werden die Menschen wahrscheinlich genauso reden wie du jetzt ("absurde Therapien"). Das ist normal; Dinge verändern sich...
Bezogen auf den Entwicklungsstand von vor 200 Jahren hat die Medizin vor 200 Jahren funktioniert. Die damaligen Behandlungen mit heutigen Maßstäben zu messen macht keinen Sinn.
Das führt hier zu nichts....

In Antwort auf: Toxxi
Ich kann nur immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen: Als Nichtbetroffener hat man leicht reden. Das sähe anders aus, wenn du wirklich ernsthaft von Luftnot geplagt würdest. Sagt du mir dann, wenn ich nach Atem ringe, "stell dich nicht so an, früher ging es auch ohne Cortison" oder "tja das ist natürlich Auslese, haste eben Pech gehabt"?
Kennst du wirklich Leute, die so auf deine Krankheit reagieren? Mir ist das die letzten Jahrzehnte nicht ein einziges Mal passiert. Und wenn könnte ich nur drüber lachen.

In Antwort auf: Toxxi
...Ich will dir jetzt nicht gerade ebenfalls asthmatische Anfälle wünschen, aber du könntest ruhig mal versuchen, dich ein klein wenig in die Situation eines Betroffenen hineinzuversetzen.
Lies einfach was ich hier im thread geschrieben habe.

Gruß
Horst
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Off-topic #1125647 - 29.04.15 09:29 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Lolalotte
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In Antwort auf: Martina
[zitat=Lolalotte]
Bei den 'Fällen', die ich im Kopf habe, handelt es sich weniger um Leute aus der alternativmedizinischen Szene, sondern eher um solche, die glauben (bzw. glauben möchten), dass 'Erfolg' vor allem eine Frage der persönlichen Anstrengung ist bzw. im Umkehrschluss, dass jemand, bei dem im Leben etwas nicht so läuft wie es sollte etwas falsch gemacht haben muss. Also muss man auch Krankheit allein durch Anstrengung bzw. durch richtiges Verhalten besiegen können.
Martina


Hm, keine Ahnung wer was wie genau glaubt. Ich halte wie gesagt relativ viel von alternativen Ansätzen - solange klar ist, wo die Grenzen sind und es vor allem darum geht eine gesunde, bewusste Lebensweise zu unterstützen. Ich halte nichts davon, jede Erkrankung für psychosomatisch zu erklären und mit Selbstreflexion und homöopathischen Mitteln zu behandeln. Es gibt da sogar Bücher (ganz eindeutig aus der alternativmedizinischen Szene), die fast jede (auch schwere!) Erkrankung irgendwelchen psychischen Problemen zuordnen.

Nach meiner Erfahrung sind es eher Leute mit geringem Selbstbewusstsein, die eh schon dazu neigen, den Fehler immer bei sich zu suchen, die sowas lesen.
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Off-topic #1125648 - 29.04.15 09:30 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: memy]
Toxxi
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In Antwort auf: memy
Bezogen auf den Entwicklungsstand von vor 200 Jahren hat die Medizin vor 200 Jahren funktioniert.

Das stimmt aus meiner Sicht einfach nicht.
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Off-topic #1125655 - 29.04.15 09:53 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
derSammy
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Das sehe ich ähnlich. Was konnte man denn vor 200 Jahren großartig medizinisch durchführen? Überspitzt gesagt "Kräutertees und Amputationen".
Die komplette Chirugie wurde quasi danach entwickelt, Prinzipien der Infektionskrankheiten (und Impfungen) erst danach gefunden, der Sinn der Organe war bis dato kaum verstanden. Mag sein, dass es vereinzelte Ausnahmen gibt. Da musste man aber sehr großes Glück haben, um damit behandelt zu werden.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1125677 - 29.04.15 10:33 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: derSammy]
Oldmarty
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und dann das ganze Quecksilber was damals verordnet haben.

Wenn die ganzen trad. Mediziner mal Buch geführt hätten, dann hatten die Nashörner-Elefanten und Tiger noch eine Chance statt als Potenzmittel zu enden. Das zum Thema 2000 Jahre Geschichte kann sich nicht irren.
generelles Koppschüttel (auf Wunsch geändert)
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#1125690 - 29.04.15 10:53 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
flotter
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Nach dem momentanen Stand der Forschung werden im Bezug auf Baumpollenallergie nur die Symptome behandelt. Laut Studien verringern Pharmaka die Symptome im Schnitt um 20%, die Spezifische Immuntherapie liegt signifikant darüber(mein Arzt sagt bis zu 85 Prozent). Wer sich ein wenig genauer informieren will www.dgaki.de oder www.awmf.org (Leitfäden). Da leider niemand den Grund der Fehlfunktion des Immunsystems kennt gibt es keine Patentlösung. In diesem Fall ist meiner Meinung angesagt"Probieren geht über Studieren". Also versuche ich seit 7 Jahren mein Immunsystem zu stärken (durch Ernährung, Sport, Sauna, aber auch durch z.b Blutspenden, Amalgan entfernung, Nahrungsergänzungsmittel) und fahre damit besser als mit Antihistaminika und Immunisierung (Immunisierung versuchte ich vor knapp 15 Jahren). Ob es was geändert bzw geholfen hat kann man nicht sagen, aber die letzten drei Jahre war ich fast Beschwerden frei, so behaupte ich mal geschadet hat es mir sicher nicht.
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#1125729 - 29.04.15 13:09 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
JoMo
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Zitat:
..dass jemand, bei dem im Leben etwas nicht so läuft wie es sollte etwas falsch gemacht haben muss. Also muss man auch Krankheit allein durch Anstrengung bzw. durch richtiges Verhalten besiegen können.


Als von Kausalitäten überzeugter Mensch, sehe ich das tatsächlich so.
Der Haken dabei ist allerdings, dass man bei einem so komplexen System, wie dem Lebewesen Mensch, nie 100%ig wissen kann, wie man 100%ig richtig und perfekt lebt und selbst wenn man es wissen könnte, wird sich selbst unter Heiligen kaum einer finden, der es schafft so zu leben. Wenns einen erwischt hat, womit auch immer, sind Schuldzuweisungen einfach daneben. Selbst, wenn man dabei recht hätte (was auch oft der Fall ist).
Man meint zwar manchmal, dass man anderen unbedingt Tipps geben muß, weil man meint sich sicher zu sein, dass man helfen könnte (sehe ich bei mir oft so).
Man muß aber auch lernen, andere auch mal leiden zu sehen (um des Friedens Willen). So halte ich in solchen Fällen zunehmend öfter die Klappe, was mir gut bekommt träller gähn unsicher zwinker
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Off-topic #1125730 - 29.04.15 13:14 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: derSammy]
JoMo
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Zitat:
Die komplette Chirugie wurde quasi danach entwickelt, Prinzipien der Infektionskrankheiten (und Impfungen) erst danach gefunden, der Sinn der Organe war bis dato kaum verstanden.


Ich bin auch der Überzeugung, dass man noch nie so viel medizinisches Wissen zur Verfügung hatte, wie heute.
Der limitierende Faktor, für die tatsächlich sinnvolle und wirksame Anwendung dieses Wissens liegt aber leider auch auf der Hand: Geld
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#1125747 - 29.04.15 13:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: flotter]
JoMo
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Zitat:
Ob es was geändert bzw geholfen hat kann man nicht sagen, aber die letzten drei Jahre war ich fast Beschwerden frei, so behaupte ich mal geschadet hat es mir sicher nicht.


Es gibt Veranlagungen, die man wahrscheinlich nie richtig heilen kann. Aber wenn du sagst, dass du nahezu beschwerdefrei bist, was will man dann noch mehr.
Ziel erreicht, würde ich sagen oder wer heilt hat recht.
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#1125758 - 29.04.15 14:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: JoMo]
Sickgirl
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Ich habe mich mrkn halbes Leben schier verrückt gemacht weil ich immer geglaubt habe ich müsse cmich nur genug anstrengen.

Jetzt nehme seit gut 8 Jahren Medikamente von der böse Pharmaindustrie und habe endlich eine Lebensqualität, die für eine gesunden selbstverständlich ist.
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#1125775 - 29.04.15 15:47 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Sickgirl]
JoMo
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...ja, viele Wege führen nach Rom.
Klassische win-win-Situation, wie man neuschwäbisch sagen würde.

Nebenbei, mit dem Anstrengen hab ich es auch nicht so.
Bin eher eine faule Sau schmunzel

Geändert von JoMo (29.04.15 15:48)
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#1218302 - 13.06.16 19:57 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Maren
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Hallo,

das Thema könnte noch aktuell sein für dich. Meine Erfahrung:

Ab Ende Februar geht es mit der Allergie los, dann ernähre ich mich rohvegan und nach ca. 4 Tagen bin ich heuschnupfenfrei.

Mache ich jetzt seit zwei Jahren und klappt wunderbar. Unsere Reformhausverkäuferin schwört auf Schwarzkümmelöl und hatte dieses Jahr eine Dauernadel, ihr ging es auch gut.
Gruß
Maren
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#1218337 - 13.06.16 21:05 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Maren]
HyS
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In Antwort auf: Maren

Ab Ende Februar geht es mit der Allergie los, dann ernähre ich mich rohvegan und nach ca. 4 Tagen bin ich heuschnupfenfrei.

dann lieber Heuschnupfen...
*****************
Freundliche Grüße
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#1218368 - 13.06.16 22:40 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Maren]
Toxxi
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In Antwort auf: Maren
Mache ich jetzt seit zwei Jahren und klappt wunderbar. Unsere Reformhausverkäuferin schwört auf Schwarzkümmelöl und hatte dieses Jahr eine Dauernadel, ihr ging es auch gut.

krank

Ich habe schon alles mögliche versucht, über Akupunktur, diverse Öle, Ernährung etc. ... alles Fehlanzeige. Durch vergane Ernährung werden die Pollen in der Luft auch nicht weniger.

Das einzige, was einigermaßen hilft, sind Allergietabletten wie z.B. Ceterizin-Präparate.

Und bei wirklich schlimmer Allergie (Birke), die die Lunge rasseln und verschleimen lässt, schlägt bei mir nur Cortison wirklich an.

Zusätzlich: möglichst immer die Fenster im Schlafzimmer dicht geschlossen lassen, nicht in Klamotten ins Schlafzimmer gehen (im Bad ausziehen) und solche Kleinigkeiten lindern die Symptome nachts ganz erheblich.

Gruß
Thoralf
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#1218395 - 14.06.16 02:26 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Toxxi]
Maren
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Probieren geht über studieren zwinker

Die Anzahl der Pollen verringert sich natürlich nicht, aber die Reaktion deines Körpers wird abgemildert. Ehrlich gesagt, es ist meine Erfahrung, die ich gerne weitergebe. Es kann auch sein, dass es bei anderen nicht hilft. Jeder reagiert ja individuell.

PS: Kenne eine weitere Person, bei der das definitiv geholfen hat.
Gruß
Maren
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#1218396 - 14.06.16 02:27 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: HyS]
Maren
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Du würdest das nicht sagen, wenn du Heuschnupfen hättest traurig
Gruß
Maren
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#1218403 - 14.06.16 07:20 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Maren]
HyS
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Das sage ich weil ich leider Heuschnupfen habe, aber ich will mich ja nicht noch mehr quälen oder die eine Qual durch eine andere Qual ersetzen.
Ich nehme bei Bedarf Lora ADCG.
*****************
Freundliche Grüße
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#1249120 - 16.11.16 16:36 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: HyS]
Velofan
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In diesem Blogartikel steht ja, dass Globuli gegen Pollen helfen:
https://www.mycare.de/blog/mit-globuli-und-co-gegen-pollenallergien


Wie seht ihr das mit homöopathischen Mitteln? Einige meinen ja, dass Globuli nichts anderes als Placebo für kleine Kinder seien. Soll gegen Heuschnupfen übrigens auch vorbeugend wirken.
Fälle nie den Baum, der dir Schatten schenkt.
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#1249122 - 16.11.16 16:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Velofan]
derSammy
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Placeboeffekte gibt es auch bei Erwachsenen, nicht nur bei Kindern. zwinker
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#1249123 - 16.11.16 16:47 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Velofan]
panta-rhei
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In Antwort auf: Velofan
In diesem Blogartikel steht ja, dass Globuli gegen Pollen helfen:
https://www.mycare.de/blog/mit-globuli-und-co-gegen-pollenallergien


Wie seht ihr das mit homöopathischen Mitteln? Einige meinen ja, dass Globuli nichts anderes als Placebo für kleine Kinder seien. Soll gegen Heuschnupfen übrigens auch vorbeugend wirken.

In der Tat sind es meistens Placebos für grosse Kinder zwinker ... SCNR
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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#1249124 - 16.11.16 16:52 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Velofan]
panta-rhei
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Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean

In Antwort auf: Velofan
In diesem Blogartikel steht ja, dass Globuli gegen Pollen helfen:



Die Heuschnupfenprofis hier kennen das sicher: Pestwurzpräparate (zB. Tesalin). Ein mir bekannter Reiseradler schwört drauf ...
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet
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Off-topic #1249127 - 16.11.16 16:56 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: panta-rhei]
Martina
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In Antwort auf: panta-rhei

Pestwurzpräparate (zB. Tesalin)


Bitte, bitte nicht böse sein, aber ich hab 'Tesafilm' gelesen peinlich Und fand die Vorstellung, dass Heuschnupfenprofis mit zugeklebten Nasen rumfahren durchaus witzig. peinlich peinlich peinlich

Martina
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Off-topic #1249331 - 17.11.16 16:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Martina]
Velofan
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Tesafilm ist mir durchaus neu lach
Fälle nie den Baum, der dir Schatten schenkt.
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Off-topic #1249743 - 19.11.16 18:43 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
macrusher
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In Antwort auf: SFR
zum Thema Heuschnupfen / Pollenallergie habe ich zwar einiges im Forum gefunden, doch leider keine Tipps, was unterwegs gegen eine dauerhaft verstopfte Nase helfen könnte.


Für akut kann ich dir keinen Tipp geben, außer zu versuchen das Pollengebiet zu verlassen (höhere Lagen?)

Wenn du dein Heuschnupfenproblem allerdings langfristig loswerden willst dann würde ich dir was in Richtung Fasten/Darmsanierung mit anschliessender Achtsamkeit auf Ernährung angeht - sprich kein Junkfood sondern Nahrung, also (weitgehender) Verzicht auf Zucker, Weißmehlprodukte usw. Man muss deshalb kein Öko werden, einfach nicht regelmäßig den größten Müll essen. Das Fasten/die Darmsanierung ist hilfreich als eine Art "Reset".

Ich hatte auch jahrelang krassen Heuschnupfen, damit hab ich's weggekriegt.

Geändert von macrusher (19.11.16 18:43)
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#1250412 - 23.11.16 11:27 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Velofan]
JaH
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In Antwort auf: Velofan
Wie seht ihr das mit homöopathischen Mitteln?
Ich sag mal so: Wenn es hilft, dann hilft es. Wenn es nicht hilft, dann war es den Versuch vielleicht trotzdem wert.
Besser könnte es sein eine Kombination aus Möglichkeiten zu versuchen. Stichwort Darmsanierung (u.U. auch im weitesten Sinne) ist da schonmal nicht ganz schlecht. Heuschnupfen ist ja eine Überreaktion des Körpers und Überreagieren hängt ja "gerne" mit einer Überbelastung zusammen - wobei dann immer die Frage auftaucht was genau nun zuviel ist. Wenn man nun aber dem Körper weniger Anlass zur Überreaktion gibt, dann können auch die kleinen Beiträge/Effekte wirksamer werden.
Dif-tor heh smusma! \\//_ - Lebe lang und in Frieden. Und für Radfahrer: Radel weit und ohne Platten.
In dem Sinne meint Jochen: Das Leben ist hart. Mit und ohne Oberlippenbart.
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#1264436 - 06.02.17 10:44 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: SFR]
Bikebraut1
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abwesend abwesend
Beiträge: 18
Hallo, was mir bei lästigem Heuschnupfen mit dauer verstopfter Nase hilft, ist reactine Duo. Die sind wirklich gut und halten ein paar Stunden an. Ein Versuch ist es wert.
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#1267440 - 22.02.17 18:08 Re: Was tun? Heuschnupfen - Nase permanent dicht [Re: Velofan]
Maren
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abwesend abwesend
Beiträge: 258
Ganz kurze Info, da ich mich ja schon geäußert hatte.

Ich nehme "Allergin" von Klosterfrau. Aufgrund einer Ernährungsumstellung probierte ich dieses Jahr die Lösung - half nichts, daher nahm ich gestern und heute wieder die Globuli von der gleichen Firma. Passt. Es könnte an einer mangelhaften Charge liegen, dass die Lösung nicht so effektiv ist.

Ich kann die Lösung gerne verschenken, wenn sie jemand einmal testen möchte.

Es gab in Bezug auf Homöopathie bei mir Globuli, die auch nichts halfen (z. B. ein Komplexmittel, auf das meine Kollegin schwört).

Also, wer das Allergin möchte, einfach per PN melden. Verschenke es gerne.

----

PS: Wer den Geschmack mag, kann mit Spirulina die allergische Reaktion abschwächen. Ich nehme dabei einen gehäuften TL in etwas Soja-Joghurt oder mixe mir einen warmen Punsch, da finde ich, dass das Spirulina nicht so stark herausschmeckt.
Gruß
Maren
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