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#1257662 - 02.01.17 23:25 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: redfalo]
Nordisch
Mitglied
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Beiträge: 2302
Sind dir die Duranos für den Winter nicht zu rutschig?

Geändert von Nordisch (02.01.17 23:25)
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#1257678 - 03.01.17 02:39 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: Nordisch]
redfalo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1482
In Antwort auf: Nordisch
Sind dir die Duranos für den Winter nicht zu rutschig?


Nee, rutschig finde ich den Durano Plus nicht (außer bei überfrorener Nässe, aber da helfen wenn überhaupt nur Spikes, die es in der Breite nicht gibt). Aber ich finde den Durano Plus trotzdem grausig. Er rollt merklich schlechter als der GP 4000 S2, und hat ein Fahrgefühl wie ein Vollgummi-Reifen. Würde ich nicht nochmal kaufen. An einem anderen Rad fahre ich im Winter derzeit den Conti GP 4Seasons (in 28mm). Pannenschutz nach erscheint bislang ok, und Fahrgefühl ist angenehmer.
"There are loads of reasons why you can't do it but you just have to ignore them and get on with it." (Martin Brice)

RRtY

Geändert von redfalo (03.01.17 02:39)
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#1257684 - 03.01.17 06:49 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: hawiro]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15700
In Antwort auf: hawiro
Und bitte lenk' nicht wieder vom Thema ab. Was haben minderwertige Laufbahnen von Konuslagern mit der ingenieurstechnisch unsinnigen Konstruktion von Naben mit Rillenlagern zu tun? Abgesehen davon habe ich auch schon zu viel minderwertiges Material bei Rillenlagern gesehen, das sind die Konuslager also nicht allein.

Grundsatzdiskussionen führt ihr bitte definitiv woanders, ohne diesen Faden zu kapern!!! Ihr habt beide eure Argumente für und wider Rillenkugellager dargelegt. Entscheiden mag jetzt der Leser selbst.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1257792 - 03.01.17 13:14 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: maeeeth]
Gitanesraucher
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 181
Guten Tag "maeeeth", guten Tag in die Runde,

also, wenn ich gerne ein neues Rad haben möchte, welches "… folgende Anforderungen erfüllen (soll): Alltagstauglich und einsetzbar für alle genannten Aspekte: kleine Einkäufe, Fahrt zur Arbeit und Zurück, aber auch Spaß machen, wenn ich es am Wochenende mal schnell bewegen möchte …" - und das etwa EUR 1000,- (vielleicht mit etwas Spiel nach oben) kosten soll, und wenn ich überdies um meine richtige Rahmengröße weiß, tja, dann würde ich zuerst einen sehr genauen Blick auf den hochpreisigen, wohlgemerkt hochpreisigen Gebrauchtmarkt in unserem Nachbarland Niederlande werfen, entweder direkt bei "Go-Cycle" in Beek (ca. 30 Km entfernt von Aachen)
http://www.go-cycle.nl/index.php/huidig-aanbod-nl/trekkingfiets-heren
oder bei "Marktplaats.nl" unter "Fiesen en Brokers)
http://www.marktplaats.nl/z.html?query=k...&distance=0

Obwohl gebraucht sind diese Räder - was die Qualität anlangt - (nicht nur) m. E. einem neuen in der 1000-Euro-Klasse in Deutschland vorzuziehen, gerade bei deinem Anforderungsprofil …

Gitanesraucher
Die meisten Radfahrer schimpfen über das schlechte Wetter, aber kaum einer tut was dagegen (frei nach Mark Twain).
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#1278460 - 21.04.17 11:39 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: maeeeth]
maeeeth
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 11
Hallo ihr lieben Helferlein,
bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Das wirkt sicherlich nicht motivierend auf euch.
Tatsächlich bin ich konkret aber nicht viel weiter gekommen in den letzten Wochen, sondern habe mich eher abstrakt mit dem Thema beschäftigt.
Tatsächlich habe ich mir in mein Trekking-Rad eine Starr-Gabel mit einem Freund eingebaut und bin mit dem Fahrgefühl jetzt um einiges zufriedener. Die alte Federgabel muss entweder sehr schlecht (SR-Suntour Zoom irgendwas) oder wirklich hinüber gewesen sein. Im Vergleich zu einer Starrgabel war sie sehr schwammig.
Jetzt bin ich grade nicht mehr so akut auf der Suche, sondern habe eher mit dem Gedanken gespielt, mein Budget langfristig zu erhöhen (ja, gutes altes Sparen!) und mir ein Rad zu kaufen, das mich wirklich kickt. Außerdem glaube ich, dass ich mit dem alten (wieder neu geliebten) Trekking-Rad in der Hinterhand mein Anforderungsprofil wirklich verschieben kann. Die Radreisen für ein neues Rad rauslassen könnte.
Bei meinen Bummel-Touren in diversen Fahrradläden habe ich da konkret mit den Gedanken gespielt, die u.A. redfalo eingeworfen habt.
In Antwort auf: redfalo

Ein Extrembeispiel, das zugegebenermaßen ein paar Abstriche in Sachen Alltagstauglichkeit hat, ist mein Specialised Roubaix, dass ich hauptsächlich für Brevets benutze, aber auch oft für den Arbeitsweg (10km pro Strecke)

Ist mit Blick auf das Gewicht ein "richtiges" Rennrad, die Sitzposition ist aber trotzdem noch entspannt. Eine leicht modifizierte Schaltung (Shimano 105 10fach, 50/34er Kurbel vorne, 11-36er Kassette hinten, mit Roadlink) macht es sehr bergtauglich. Der Nabendynamo macht es beleuchtungstechnisch alltagtauglich.

Ich habe mir gezielt Cyclo-Crosser angesehen, die die Montagemöglichkeiten für Schutzbleche und Gepäckträger mitbringen. Ein Fahrradhändler, dem ich grundsätzlich sehr positiv aufgeschlossen bin, hatte tatsächlich ein im Kundenauftrag umgebautes Cyclocross da, sodass ich mir ein gutes Bild davon machen konnte, wie es im aufgerüsteten Zustand aussieht. Sah gar nicht so schlecht aus. Der Händler sagte, dass er relativ viele Kunden habe, die Cyclocross so nutzen und schnell zur Arbeit fahren.
Außerdem konnte ich einige (kurze) Probefahrten mit Cyclocross-Modellen (u.A. Stevens Prestige) machen und bin wirklich angetan.

Jetzt spare ich erst einmal, um mein Budget auf ca 2000€ zu erhöhen, bis dahin lasse ich die Gedanken an ein neues Rad ruhen und fahre mit meinem alten Trekking-Rad (ungefedert) weiter. Für ein Budget mit 2000€ denke ich dann schon, dass ich auf Scheibenbremsen setzen werde.

Vielen Dank für eure Hilfe und entschuldigt noch einmal, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen.

Mit freundlichen Grüßen
maeeeth
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Off-topic #1278468 - 21.04.17 12:33 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: maeeeth]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14013
Cyclo-Crosser sind halt wieder eine ganz andere Geschichte, was die Komponenten betrifft. Durch den Rennlenker bist du dann wiederum weitgehend auf Rennrad-Komponenten festgelegt, hydraulische Scheibenbremsen gibt es, sind aber sehr teuer. Deutlich "üblicher" sind die im Nachbarfaden diskutierten Optionen von mechanischen oder hybriden (Ansteuerung mechanisch, Kolben hydraulisch) Scheibenbremsen oder eben doch wieder Felgenbremsen. Wobei gerade die Crosser in jüngster Zeit sehr auf Scheibenbremsen setzen.
Der kritschste Punkt, wenn du den Crosser auch für Radreisen einsetzen willst, dürfte die Übersetzung sein. Eine Zweifachkurbel bringt selbst mit so Tricksereien wie dicken Kassetten nur bedingte Bergtauglichkeit. Ist dann eine Abwägungsfrage, ob einem das reicht, oder ob man doch eine Dreifachkurbel-Option mit wirklich kleinen Gängen verfolgen will und wie man das geschaltet bekommt. Der Trend hin zu Zwei- oder gar Einfach-Antrieben vorn, macht dies nicht gerade einfacher.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1278654 - 22.04.17 21:20 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: derSammy]
redfalo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1482
In Antwort auf: derSammy

Der kritschste Punkt, wenn du den Crosser auch für Radreisen einsetzen willst, dürfte die Übersetzung sein. Eine Zweifachkurbel bringt selbst mit so Tricksereien wie dicken Kassetten nur bedingte Bergtauglichkeit. Ist dann eine Abwägungsfrage, ob einem das reicht, oder ob man doch eine Dreifachkurbel-Option mit wirklich kleinen Gängen verfolgen will und wie man das geschaltet bekommt. Der Trend hin zu Zwei- oder gar Einfach-Antrieben vorn, macht dies nicht gerade einfacher.


Ist das wirklich so? Was spricht denn dagegen, sich so ein Rad mit einer Dreifach-Kurbel vorne aufbauen zu lassen? Und inzwischen kann man auch mit einer Kompakt-Kurbel wirklich beeindruckende Übersetzungen hinkriegen. Ich fahre am Stahl-Renner 11-fach Ultegra, vorne 34/50 und hinten 11-40. Das ist deutlich unter 1:1. Mit medium cage-Schaltwerk und Road Link (https://www.wolftoothcomponents.com/products/roadlink) funktioniert das tadellos. Bedienung und Einstellung der Zweifach-Kurbel finde ich deutlich einfacher, bei meinen Rädern mit Dreifach-Kurbel gibt es immer wieder Gewürge bei den Schaltvorgängen.
"There are loads of reasons why you can't do it but you just have to ignore them and get on with it." (Martin Brice)

RRtY
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Off-topic #1278677 - 23.04.17 01:37 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: redfalo]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14013
Ich sage nicht, dass es nicht geht, sondern nur, dass man hier genau schauen muss, besonders wenn man ein Rad "von der Stange" kauft. Dinge wie der "Road Link" werden standardmäßig ja selten verbaut. Und bis 9fach oder gar 10fach muss man nach den richtig großen Ritzeln auch länger suchen; bei MTB-Kurbeln mit kleinen Kettenblättern kann die Kettenlinie zu einem Problem werden. Und die Schaltbarkeit mit einem Rennrad-Umwerfer kann hakelig sein (da auch außerhalb der Spezifikation).
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1278678 - 23.04.17 01:39 Re: Beratung Radkauf: Alltag / Touren [Re: redfalo]
Peter Lpz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2008
Gegen die Dreifachkurbel spricht aus meiner Sicht garnichts. Auch die von Dir gewählte Kombination geht gut als "bergtauglich" durch. Mich würde allenfalls abschrecken, dass Du halt keine Standardteile mehr verwendest. Die Verbreitung ist (noch?) nicht allzu hoch. Auch lohnt sicherlich ein Blick auf die Preise dieser Verschleißteile. Ich kenne sie nicht, vielleicht sind sie auch erschwinglich. Ich verwende eine Dreifachkurbel. Macken hat sie bei starkem Dreck, wie jede mir bekannte Kettenschaltung. Ich denke nicht, dass die Kompaktkurbel da nennenswerte Vorteile hat. Ein Ritzelblock (11-34) kostet um die 20,- €

Wer ein Crossrad für die Reise sucht, der sollte außerdem einen Blick auf die verwendbare Reifenbreite werfen. Oft ist bei 32mm Schluss. Für Gepäck und Gelände wäre mir das viel zu schmal. Ich würde 37mm wählen und ausreichend Platz zwischen Schutzblech und Reifen ist ja auch wichtig. Aus meiner Sicht fallen dann schon sehr viele Crossräder als Reisemobil aus. Ich würde dem Fadenersteller empfehlen, seine alte neue Liebe etwas wohlwollender zu betrachten. Es ist relativ wahrscheinlich, das man aus einem alten Trekkingrad mit Starrgabel ein vernünftiges und reisetaugliches Rad machen kann. Das würde viel Geld sparen, das man sehr gut bei gutem Essen und Rotwein verprassen könnte.

meint der Peter
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