Radreise & Fernradler Forum
Radreise & Fernradler Forum
Wer ist online?
22 Mitglieder (JensD, Sharima003, laurito2, borstolone, Mooney, 11 unsichtbar), 121 Gäste und 208 Suchmaschinen sind im Forum unterwegs.
Details
Erweitert
Rund ums Forum
Regeln
Die Regeln für dieses Forum
Nutzungsbedingungen
Vereinbarungen für die Benutzung
Das Team
Wer steht hinter dem Forum?
Verifizierung
Offenlegung deiner Identität
Beteiligte Homepages
Radreise-Seiten, die das Forum eingebunden haben
Mach mit!
Dieses Forum für deine Homepage
RSS Feeds RSS
Eine Übersicht öffentlicher RSS Feeds
Plauderecke
Zum Unterhalten und Plauschen
Die Geschichte
Die Geschichte des Forums
Spende
Unterstütze das Forum
Radreise-Wiki
Partnerseiten
Statistik
25412 Mitglieder
84517 Themen
1279411 Beiträge

In den letzten 12 Monaten waren 4087 Mitglieder aktiv. Die bislang meiste Aktivität war am 01.03.11 11:21 mit 1172 Besuchern gleichzeitig.
mehr...
Seite 9 von 9  < 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Themenoptionen
#1275296 - 05.04.17 18:20 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: Seghal]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13240
Nunja, ab übermogen lässt sich in Erfahrung bringen, ob das klappt.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Nach oben   Versenden Drucken
#1277005 - 12.04.17 20:51 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: michiq_de]
michiq_de
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 630
Hallo,

(mein Fahrplan: EN471 Halle - Offenburg, anschließend TGV Straßburg - Nantes)

so, beide Fahrkarten gekauft.
Zitat:
Nun meine Erfahrung mit der DB-Fahrrad-Hotline:
"Radstellplatz können Sie reservieren, kostet 12 Euro, + Fahrradkarte kostet 9 Euro + Fahrkarte 39 oder 69 Euro."


Folgende Erfahrungen gebe ich gerne weiter in die Runde:
Die Aussage am Telefon bezüglich 12€ Fahrradreservierung +9 € Fahrradkarte war falsch. Korrekt ist Fahrkarte + 12 € Fahrrad. Am Schalter war sofort ersichtlich, ob Fahrradstellplatz noch frei ist. (Warum nicht auch online beim Selbstbedienungs-Nutzer?)

Die nette Schalterdame konnte mir nicht darstellen, ob der TGV Straßburg-Nantes noch freie Fahrradplätze hat. Ich bin das Risiko, Kauf der FK nach Offenburg ohne Kenntnis der Weiterfahrt eingegangen.

Zuhause dann Buchung TGV bei SNCF mit Fahrradmitnahme, klappte auch, obwohl ich einige Zeit nach dem Häkchen "Fahrradmitnahme" gesucht hatte. Bei "gespeicherte Suche" war es nicht zu finden, bei "neue Suche" war es vorhanden. Ein Hoch auf die Programmierer!

mfG
Michael
Nach oben   Versenden Drucken
#1277027 - 12.04.17 23:06 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: michiq_de]
StefanS
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2977
In Antwort auf: michiq_de
Am Schalter war sofort ersichtlich, ob Fahrradstellplatz noch frei ist. (Warum nicht auch online beim Selbstbedienungs-Nutzer?)

Das geht mir bei der DB auch auf den Keks.

In Antwort auf: michiq_de
Ich bin das Risiko, Kauf der FK nach Offenburg ohne Kenntnis der Weiterfahrt eingegangen.

Hättest Du nicht gemusst. Du hättest die TGV-Fahrkarte in den Einkaufskorb tun können, um sie später zu bezahlen bzw. zu stornieren. Klappt bei Capitaine Train und glaube ich auch bei der SNCF selbst.

Viele Grüße,
Stefan
Nach oben   Versenden Drucken
#1277046 - 13.04.17 00:48 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: michiq_de]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 30708
Zitat:
Am Schalter war sofort ersichtlich, ob Fahrradstellplatz noch frei ist. (Warum nicht auch online beim Selbstbedienungs-Nutzer?)

Die nette Schalterdame konnte mir nicht darstellen, ob der TGV Straßburg-Nantes noch freie Fahrradplätze hat.

Das Erste ist ein deutsches Problem und die Ursache dürfte »Wenn der Bauer nicht will, kommt er auch nicht raus« sein. Es dauerte über zehn Jahre, bis man Bett- und Liegeplätze am Automat oder zu Hause bekam und dann ungefragt immer nur die aus gutem Grund ungeliebten Oberen. Der Erfolg war, dass man die Nachtverbindungen los ist. Bei den Fahrradstellplätzen sind Parallelen unübersehbar.

Frankreich (sowie Italien, Spanien und Schweden) sind dagegen eine andere Geschichte. Die dortigen Eisenbahnplatzhirsche SNCF, Trenitalia, Renfe und SJ meinten schon vor zehn Jahren, sich aus dem gemeinsamen Tarif CIV verabschieden zu müssen. Man konnte oder besser wollte sich wohl nicht vorstellen, dass es Verrückte gibt, die nicht zum Flughafen, sondern direkt mit dem Zug zum Ziel fahren wollen. Inzwischen ist das zwar wieder ein bisschen aufgeweicht, doch die grundhafte Abhilfe müsste darin bestehen, die Führungskräfte, die in Wahrheit die Fünfte Kolonne der Kfz- und Luftfahrtindustrie sind, mit Schimpf und Schande rauszuwerfen.
Falk, SchwLAbt
Nach oben   Versenden Drucken
#1280878 - 01.05.17 19:28 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: StefanS]
hemavomo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 429
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es ab Juli wieder einen Nachtzug Paris-PortBou, siehe hier. Ich versteh zu wenig davon, um mehr darüber zu schreiben, aber vielleicht kann ein Französisch-Kundiger das bitte mal zusammenfassen. Ich befürchte dabei jedoch, dass nichts über Fahrradmitnahme und ähnliches drinsteht.

Volker

Geändert von hemavomo (01.05.17 19:29)
Nach oben   Versenden Drucken
#1280882 - 01.05.17 19:51 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: hemavomo]
StephanBehrendt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 11272
In Antwort auf: hemavomo
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es ab Juli wieder einen Nachtzug Paris-PortBou,
Danke,

der Zug soll wohl an Wochenenden und in den Schulferien verkehren.
------------------------
Grüsse
Stephan
Nach oben   Versenden Drucken
#1280889 - 01.05.17 20:49 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: hemavomo]
StefanS
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2977
Danke für die Nachricht. Im Wesentlichen steht da, dass sich die Region Occitanie (also die, wo der Nachtzug hinfährt) und der französische Staat für zwei Jahre geeinigt haben, den Zug fahren zu lassen, und zwar an Wochenenden und in den Ferien. Weitere Einzelheiten sind abzuwarten.

Eigentlich gibt es keinen Grund, warum die Züge nicht Fahrräder mitnehmen sollten - die Wagen sind schließlich vorhanden - andererseits wurde die Radmitnahme bei Albi und Latour-de-Carol zuletzt trotzdem gestrichen. Also abwarten.

Viele Grüße,
Stefan
Nach oben   Versenden Drucken
#1280906 - 01.05.17 22:22 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: StefanS]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 361
In Antwort auf: StefanS
Im Wesentlichen steht da, dass sich die Region Occitanie (also die, wo der Nachtzug hinfährt) und der französische Staat für zwei Jahre geeinigt haben, den Zug fahren zu lassen, und zwar an Wochenenden und in den Ferien.

Leider ist Paris nicht Strasbourg; das dürfte die dritte der drei erwähnten Verbindungen (gewesen) sein. Oder wie Lucienne schreibt: "pourquoi toujours Paris ? et les trains de nuit au départ de Strasbourg jusqu'à Nice ? l'Alsace est complètement délaissée par NOS élus."
Eine Resolution in der Richtung würde ich im Hinblick auf meine Pläne für nächstes Jahr sofort unterschreiben.
Grüße, Stephan
Taubergießen Moselotte
Nach oben   Versenden Drucken
#1280927 - 02.05.17 04:18 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: max saikels]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 30708
Volle Zustimmung, doch ist Straßburg–Portbou aus französischer und damit pariszentrierter Sicht praktisch vollkommen uninteressant. In gewisser Weise sieht man auch bei dieser Sache die Wirkung der »neuen Rechten«. Warum etwas für den Verkehr der Nachbarn tun? Sollen die doch, wenn sie nicht nach Paris wollen, drüberfliegen, ohne uns zu stören. So oft ich die Verbindung genutzt habe, waren Franzosen im Zug in der Minderheit. Eigentlich sollte diese Denkweise Eisenbahnern vollkommen fremd sein, doch mal wieder zeigt sich, wie sehr die Eisenbahn vom Willen der Politik abhängt. Noch um 2000 gab es im Sommerhalbjahr eine Kurswagenverbindung Frankfurt (M)–Portbou und Cerbère–Frankfurt (M). Inzwischen wurde die Relation Ffm–Straßburg zwar deutlich beschleunigt, doch um den Preis von mindestens zwei Umstiegen. Die fressen den Fahrzeitgewinn gleich wieder auf.
Die Deutsche Bahn ist, was das Denken im europäischen Rahmen betrifft, mit der Einstellung des Nachtverkehrs auch nicht besser. Verkehre in Richtung iberische Halbinsel werden ohne Nachtstreckenabschnitt nie funktionieren und ich weiß nicht, ob es naiv, ahnungslos, bescheuert oder bösartig ist, wenn man gewagt bekommt »Was willst du denn, Köln–Madrid ist doch mit Hochgeschwindigkeitszügen in vierzehn Stunden zu schaffen«. Mal abgesehen davon, dass 14 Stunden Fahrzeit regelrecht danach schreit, solche Relationen über Nacht zurückzulegen, wer hat schon was davon, wenn man sich überlegt, wo Köln liegt und wie klein der Einzugsbereich ist, in dem solche Verbindungen tagsüber überhaupt sinnvoll genutzt werden können. Nachtfahrmöglichkeiten zwischen dem mitteldeutschen Raum und Köln sind übrigens seit März 2003 Geschichte, nachdem die Verbindung die Zeit der deutschen Teilung schadlos überstanden hatte.
Falk, SchwLAbt
Nach oben   Versenden Drucken
#1280938 - 02.05.17 07:40 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: Falk]
Axurit
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1263
In Antwort auf: Falk
So oft ich die Verbindung genutzt habe, waren Franzosen im Zug in der Minderheit.
War bei mir nie so. Sogar im Radabteil war ich meist allein unter Franzosen.
Nach oben   Versenden Drucken
#1284441 - 18.05.17 14:44 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: StefanS]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 12931
Da ich immer noch auf Kriegsfuß mit dem Rad-Wiki stehe, hier eine Update mal, freigestellt, ob es dort jemand ändern möchte:

Die Online-Buchung vom Fahrrad im Nachtzug ist mittlerweile genauso möglich wie für TGVs mit Radmitnahme.

Die im Rad-Wiki vorgehaltene Nummer der SNCF zur Buchung existiert immer noch, ein deutschsprachige Möglichkeit bestand aber nicht (kann nicht sagen, ob das immer so ist). Im meiner Verzweiflung rang ich nach ein paar französischen Brocken, konnte dann aber zum Glück auf Englisch weiter konferieren - es geht ja schließlich um ein brisantes Thema wie Radmitnahme im Zug (wir sprechen übrigens vom "Ökozeitalter" und dem Jahr 2017...). verwirrt

Beim Wort "bicycle" stieß der Mann einen langen Seufzer aus. An den Grenzen seiner geistigen Fähigkeiten, gelang es ihm zwei unabhängige Züge (Nachtzug + TGV mit Sonderaufenthalt) samt Radmitnahme zur Buchung zurecht zu legen. Die Buchung scheiterte dann an der Kreditkarte, demnach eine "deutsche" Kreditkarte nicht möglich wäre (er machte eine Rückfrage bei Kollegen, gilt also als gesichert) - belgische oder englische Kreditkarten gingen, nicht aber nicht von deutschen Banken ausgegebene Kreditkarten (obwohl VISA ja eigentlich global ist, hier gilt aber VISA Deutschland = geht nicht). Das gibt es wohl nur einmalig bei der SNCF oder "französich spezial" (dachte immer, das gibts nur im Puff). Das ging übrigens jahrelang früher immer, habe ich mehrfach praktiziert, das letzte Mal vor 5 Jahren (vielleicht lag es auch daran: ich hatte sonst immer nur Damen am Telefon verwirrt). Der Fortschritt in Europa ist also auf dem Rückzug und Europa selbst auch. Für die neuen Grenzen und Zäune braucht es nicht mal Le Pen, das machen schon die "internationalen" Profi-Unternehmen.

Auf den Hinweis, dass ich im Internet nichts anderes machen könne, als er als Sachbearbeiter auch, also auch Rad im NZ buchen, habe ich die Buchung im Internet gemacht. (Letztlich gäbe es noch Agenturen wie Gleisnost, aber warum soll ich direkt beim Unternehmen nicht ihr eigenes Produkt erhalten können?) Seltsamerweise mit der selben "deutschen" Kreditkarte. Da ist zwar auch noch eine Tücke verbaut gewesen, hat aber jetzt eher mit einer Änderung eines Sicherheitsweges meiner Bank zu tun und nicht mit der SNCF. Der Kunde darf nicht rosten, sondern will beschäftigt werden. böse Irgendwo ist immer ein Haken.

Ende gut, alles gut. party Fast. Die Hinfahrt (ebenfalls nach Frankreich) habe ich mangels radtauglicher Verbindungen jetzt mal mit TGV ohne Radmitnahme gebucht (am DB-Schalter). Ausschlaggebend ist neben den nur noch wenigen radtauglischen TGVs zwischen Straßburg und Paris auch die vorsintflutliche Anbindung des Straßburger Bahnhofs an das deutsche Schienennetz. Auch hier wachsen die Zäune. Jetzt muss ich beim Schrauben und Verpacken mit Müllsäcken experimentieren. So genau wie, weiß ich noch nicht, die vorgegebenen Verpackungsmaße werde ich wohl nicht ganz einhalten. Gar nicht so einfach, das Material zusammenzukriegen - Müllsack ist nicht gleich Müllsack. Aber: Der Kunde darf nicht rosten, sondern will beschäftigt werden. böse - "Moderne" Zeiten eben.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Nach oben   Versenden Drucken
#1285223 - 22.05.17 19:59 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: veloträumer]
StefanS
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2977
In Antwort auf: veloträumer
Die Online-Buchung vom Fahrrad im Nachtzug ist mittlerweile genauso möglich wie für TGVs mit Radmitnahme.

Stimmt. Ich hatte die Saga damals nicht weiter verfolgt, aber mittlerweile geht es. Ich hab die entsprechende Bemerkung im Wiki gestrichen. Dafür funktioniert die Fahrradreservierung bei Trainline seit kurzem nicht mehr (die Option wird nicht angeboten, auch wenn es für denselben Zug bei SNCF geht). Ob das ein vorübergehender oder permanenter Zustand ist, weiß ich nicht zu sagen.

Viele Grüße,
Stefan
Nach oben   Versenden Drucken
#1285249 - 22.05.17 21:37 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: StefanS]
hopi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2500
Für meine aktuelle Kurzreise durch die Charente konnte ich problemlos die TGV-Verbindungen ab Paris nach Angouleme bzw. von Bordeaux nach Paris einschl, Fahrradbeförderung über Trainline buchen.
"If you want something done, do it yourself."
Nach oben   Versenden Drucken
#1285251 - 22.05.17 22:07 Re: Bahnfahren in Frankreich [Re: hopi]
StefanS
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2977
Tja, ich kann nur sagen, dass es seit mindestens Donnerstag nicht mehr geht, warum auch immer.

Stefan
Nach oben   Versenden Drucken
Seite 9 von 9  < 1 2 3 4 5 6 7 8 9


www.bikefreaks.de